Ein Reisebericht von:

Heike

 

Im Juli diesen Jahres durfte ich, Heike, ein eher touristisch unbekanntes Land kennenlernen: Simbabwe!

Wir fliegen mit der SAA (South African Airways) über Johannesburg nach Victoria Falls. Nach der Einreise und den erfolgten Visaformalitäten empfängt uns das Team von "Absolut Tours", einem renommierten Gruppenveranstalter, im südlichen Afrika.

Alle unsere Afrika-Gruppenreisen konnten wir schon dank der zuverlässigen Teamarbeit von DERTOUR und "Absolut Tours" perfekt zusammenstellen und genießen. Zwei wirklich renommierte Partner im südlichen Afrika!

Nach einem kurzen Transfer checken wir direkt im Hotel "Kingdom" ein. Und dann geht es auch schon los - das Erlebnis Victoria Falls!

Der Fluss Sambesi "speist" die Fälle, die zum UNESCO Weltnaturerbe gehören, und sowohl von der Stadt Victoria Falls in Simbabwe aber auch der Stadt Livingstone in Sambia besucht werden können.

Schier unglaubliche Wassermassen fallen entlang einer über 1,5 km breiten Kante, teilweise bis zu 108 m mit einer gewaltigen Gischt (die Einheimischen nennen die Fälle "Mosi-oa-Tunya" = donnernder Rauch) und einem lauten Tosen ins Tal. Der Sprühnebel steigt bis zu 400 m auf, und ist auch noch in 30 km Entfernung zu erkennen!

Der Eintritt in den Nationalpark ist somit wirklich gut investiertes Geld, und der Spaziergang entlang der gegenüberliegenden Kante der Falls ein absolutes Highlight einer jeden Afrikareise.

Ich kann aus eigener Erfahrung allerdings empfehlen, die Wanderung entweder in Badesachen und -schuhen zu unternehmen, oder aber WIRKLICH wasserfeste Kleidung zu tragen ;-).

Zurück im Hotel genießen wir noch ein leckeres Abendessen und verabschieden uns in unsere Zimmer.

Am nächsten Morgen starten wir, vom Frühstück gestärkt, gegen 08.00 Uhr mit unserem Reisebus zum Lake Kariba. Die 250 km weite Fahrt führt uns in das kleine Städtchen Binga, wo wir unser Zuhause für die nächsten 2 Tage besteigen: Ein Hausboot!

Der Lake Kariba ist der, dem Wasservolumen nach, weltweit größte Stausee und wurde Anfang der 1960er geflutet.

Unser Hausboot ist wirklich sehr komfortabel und wir werden von einem tollen Team an Bord empfangen.

Die nächsten 2 Tage cruisen wir mit der "Zambesi" über den See. Die beiden kleinen Zusatzboote erlauben uns spektakuläre Tierbeobachtungen in unmittelbarer Nähe der Tiere. Das besondere hier: Die Tiere sind nicht, wie in anderen Reservaten, schon an die Touristenströme gewohnt. Hier gibt es wesentlich seltener Besuch - umso mehr ist unsere Ausfahrt jedes Mal eine richtige "Pirsch", um z.B. Nilpferde, Krokodile, verschiedene Antilopenarten und natürlich viele Vögel ganz aus nächster Nähe zu beobachten. Wunderschön!

Der Gin Tonic am Abend besiegelt unser Afrika-Feeling...

Nach 2 Nächten verlassen wir unser gemütliches Zuhause (das Boot hat tatsächlich nur 9 Kabinen!) und machen uns auf den Weg zum Hwange Nationalpark.

Unterwegs besuchen wir noch das "Painted Dog Conservatorium" - eine Auffangstation für die mittlerweile schon fast ausgestorbenen Wildhunde Afrikas. Man geht davon aus, dass es weltweit kaum mehr als 750 Tiere gibt!

Am späten Nachmittag kommen wir dann in der "Hwange Safari Lodge" an. Gerade noch rechtzeitig, um die Tierherden zu sehen, die täglich mit Einbruch der Dämmerung direkt an das Wasserloch der Lodge kommen. Welch ein Spektakel! Alleine die Geräuschkulisse der Elefantenherde, die sich mit den Pavianen am Wasserloch streiten, beschert mir eine Gänsehaut!

Der nächste Tag steht ganz im Zeichen des Hwange Nationalparks. Die Pirschfahrt in unseren offenen Fahrzeug ist für uns alle ein Erlebnis! Ich denke die Bilder sprechen für sich... auch hier kein Vergleich zu anderen Parks in Afrika! Selbst bei den 3 Löwen können wir mit unseren 2 Fahrzeugen ganz ungestört komplett alleine verweilen. Eine noch wirklich vergleichsweise ungestörte Natur!

Am nächsten Tag heißt es leider schon wieder Abschied nehmen von Simbabwe. Unser Bus bringt uns zurück zum "Victoria Falls International Airport" und unser Rückflug mit der SAA - natürlich wieder über Johannesburg - kann starten.

Kusangana zvakare! Auf Wiedersehen Simbabwe!

Was mich übrigens auch sehr begeistert hat: Es gibt seit einigen Jahren die Aktion "Pack for a purpose", an dem auch ABSOLUT TOURS teilnimmt. Jeder von uns möchte gerne helfen, dass sich die Lebensbedingungen - vor allem der Kinder - verbessern. Geld ist oft gar nicht so das erste Mittel, da selbst einfache Dinge vor Ort gar nicht erworben werden können. Dafür bittet "Pack for a purpose" um etwas Platz im Reisegepäck ... Kreide, Radiergummis, Bleistifte ... was genau vor Ort benötigt wird ist unter www.packforapurpose.org aufgelistet. Die Reiseleitung im Bus nimmt die Gegenstände gerne entgegen und leitet sie an das jeweilige Projekt weiter. Auch gebrauchte Kleider, Reste von Drogerieartikeln - ja selbst gebrauchte Zahnbürsten - werden von ABSOLUT TOURS ehrenamtlich gereinigt und an Bedürftige weitergegeben. Eine tolle Sache!