Ein Reisebericht von:

Sabine

 

Samstag, 29. Juni
Treffpunkt 15.00 Uhr Bahnhof, alle gesund, alle pünktlich mit dem Zug nach Frankfurt. Dort treffen wir die restlichen 4. Insgesamt 14 Mann stark fliegen wir um 20.45 Uhr mit South African Airways nach Johannesburg.

Sonntag, 30. Juni
07.00 Uhr Landung in Johannesburg. Toller Sonnenaufgang, 22 Grad, sehr angenehm. Birgit, unser Guide, holt uns mit Fahrer Claas am Flughafen ab. Ein sehr luxuriöser Allrad Panoramajeep für 24 Personen steht uns zur Verfügung. Wir stoppen kurz an einer Tankstelle, versuchen das 1. Biltong, getrocknetes Fleisch, und erreichen nach 3 h die Kedar Country Lodge. Das 1. Savannah Light wird getestet, eine Art südafrikanischer Cidre. Wir sehen die ersten Zebras und Impalas im Gelände. Sehr nette Lodge von Paul Krüger.
Nach einer Pause geht's kurz mit dem Geländewagen zum Paul Krüger Museum. Wir dürfen das alte Farmhaus besichtigen. Zur Freude aller entdecken wir auch eine Elenantilope neben den Zebras - Elen, jeder kennt den Begriff vom Kreuzworträtsel, sind seltene Tiere in Afrika. Eine kleine Wanderung über befestigte Stege führt uns über zwei Zwerghippos. Eines taucht vor uns auf und verschwindet gemächlich im See. Super gut! Was für ein Einstieg. Um 19.00 Uhr gibt's das erste afrikanische Essen. Lecker Buffet mit Kürbis.

Montag, 01. Juli
Tolle Anlage mit Boma (so nennt man einen afrikanischen Grillplatz im Freien), Spa und lauter Figuren zur Zierde. 07.00 Uhr Frühstück. Lecker Buffet. In der Anlage gibt es viele kleine Nettigkeiten. Aufbruch zur 1. Safari in den Pilanesberg Nationalpark neben Sun City. Am Eingang gibt es einen Parkführer (Buch) für 2,00 Euro zu kaufen und einige Souvenirs. Achtung! Bei uns waren die Shops vor Sonnenuntergang zu. Um 18.00 Uhr ist Ende, alle müssen raus.
Der Einstieg war phänomenal. Warzenschweine und ein Nashorn mit Kind ganz nah auf dem Weg zum Wasserloch. Viele verschiedene Böckchen, Impalas, Kudus, Springbock und natürlich Gnus. Dann total süße Scharen von Perlhühnern. Ein Waran am Wasser in der Sonne. Blauer Himmel, geniale Temperaturen, früh frisch, tagsüber angenehm, abends kühl. Ein Trupp Elefanten war schon am Gehen. Hier waren wir etwas zu spät am Wasser.
Lunchpaket vom Hotel. Picknick am See mit Hippos, schwarz-weißen Eisvögeln, kleinen Krokodilen und jede Menge Warzenschweinen. Dann kamen noch Giraffen, die stritten sich um einen Knochen! Wir wurden immer besser beim Tiere entdecken. Neben einer Herde Impalas schlief im Hintergrund noch ein Nashorn. Nochmal Elefanten, aber weiter weg beim Baden. Immer wieder Kormorane und Ibisse an den blauen Seen. Und natürlich, wie konnte ich es vergessen Zebras mit kleinen Zebras. Ab und zu noch Mangusten. Zum Abschluss noch 2 Elefanten ganz nah an unserem Wagen. Insgesamt genial!!! Nur keine Löwen und Leoparden, aber wir wollen uns ja noch steigern. Gegen 18.00 Uhr waren wir wieder zurück. Kurze Pause. Abendessen wieder in Buffetform, sehr lecker.

Dienstag, 02. Juli
Über 500 km Fahrt liegen vor uns. Um 07.00 Uhr starten wir gen Botswana. Wir sehen links und rechts der Straße eingezäuntes Farmland, teils mit Wildtieren, teils mit Rindern. Auch ab und zu Warzenschweine. Auf den Stromleitungen sitzen Eisvögel und Tokos. Gegen Mittag erreichen wir die Grenze und holen uns zwei neue Stempel im Pass ab. Nach einem Picknick im Grünen liegen noch 2 h Fahrt vor uns. Wir checken erst gegen 17.00 Uhr im Serowe Hotel ein. Unser vorbestelltes Essen wird korrekt geliefert, dann geht's gleich weiter zum Khama Rhino Sanctuary.
Wir werden auf 2 offene Geländewagen aufgeteilt. Zunächst sehen wir in der Nacht nur Büsche und Sand. Ein paar Augen am Wasserloch und dann doch kurz 2 Rhinozerosse wie sie durchs Gelände schleichen. Es folgen Gnus und Impalas und sensationell, du denkst du bist in Australien, Springhasen, die wie Kängurus durch den afrikanischen Busch hüpfen. Als Höhepunkt dieser Nachtsafari folgen 5 Nashörner nahezu neben unserem Fahrzeug - hinten am Hintern. Eine Ginsterkatze soll auch nicht unerwähnt bleiben. Beim 2. Fahrzeug springt sie dann doch vom Baum. Außerdem 2 eulenähnliche, fliegende, braune Vögel. Alles in allem sehr kalt, aber lohnenswert. Unbedingt Decken und Kopfbedeckung mitnehmen. Gegen 22.00 Uhr wieder zurück am Hotel.

Mittwoch, 03. Juli
08.00 Uhr Aufbruch gen Francistown. Kerzengerade Straße mit viel Platz links und rechts. Oft Wildwechsel mit Rindern oder Ziegen. Auch Esel gibt's öfter zu sehen. Ab und zu typische reetgedeckte Rundbauten - sehr traditionell. Kurzer Stopp in Francistown um etwas zu essen oder einzukaufen. Weiterfahrt bis kurz vor Nata, Übernachtung in der Nata Lodge. Die Lodge ein Traum. Die Zimmer voll groß und luxuriös mit Badewanne im Zimmer. Alles mit viel Holz und hohen Decken.
Zusatzausflug für 15,00 Euro pro Person in die Makadikgadi Salzpfannen. Mit 2 offenen Jeeps in die Salzpfannen gefahren. Einige Vögel und Trappen gesehen, auch den Nationalvogel Botswanas; schön blau in der Sonne glitzernd. In der Ebene waren noch Strauße. Im Wasser sah man aus der Ferne Pelikane. Es war aber zu nass um vor zu fahren. Traumhafter Sonnenuntergang um 18.00 Uhr über dem Wasser, welches es zu dieser Jahreszeit gibt. Glutrot mit ein paar Bäumen vor dem spiegelglatten See. Rückfahrt war kurz und frisch. Nachts wird es echt kühl, tagsüber 25 Grad, unglaublich. Abends vorzügliches Essen à la carte. Der Cheesecake war ein Traum. Offenes Abendessen in hohen tollen Räumen. Absacker Amarula doppelt für 2,00 Euro in der stylischen Bar. Pool gäbe es auch. Wahnsinns Sternenhimmel mit Kreuz des Südens. Hier wären wir gerne noch geblieben.

Donnerstag, 04. Juli
Abfahrt 07.45 Uhr. Lecker Frühstück. Netter Sonnenaufgang. Fahrt gen Maun. Wieder 300 km. Viel Wildwechsel, jetzt gibt's noch Termitenhügel. Lang an den Salzpfannen entlang gefahren. Zebras und Gnus und ein paar Mal auch Strauße. Im Dorf Gweta eine Dorfbegehung unternommen mit einem einheimischen Führer. Er hat uns gezeigt wie eine Frau Hirse trocknet für ein leckeres Hirsebier, einen Amarulabaum, aus dessen Früchten das Nationalgetränk Amarula gebraut wird. Außerdem durften wir einer Einheimischen zuschauen wie sie Steine aus einem alten Haus gewinnt ... afrikanisches Recycling: Die alten Steine vom Haus werden zertrümmert und wieder mit Dung vermischt und neue Steine geformt. Die Rundbauten der Einheimischen sind einfach, aber sauber.
Weiterfahrt gen Maun. Dort kurzer Boxenstopp. Dann Einchecken für den Rundflug übers Okavango Delta. Um 16.15 Uhr ging's los. 45 min Rundflug für 160,00 Euro pro Person. Wir fliegen zu siebt in der Maschine, jeder am Fenster. Das Okavango Delta von oben ... unbeschreiblich. Diese Weite, viele Palmen, viele Bäume. Elefanten und Giraffen gesehen. Die Anderen haben noch Hippos und Nashörner erspäht. Optimales Licht bei Sonnenuntergang. Es lohnt sich wirklich.
Es folgte dann ein wilder Ritt zur Royal Tree Lodge - sehr zu empfehlen. Sandpiste, haarscharf durch Bäume. Zeltunterkünfte vom Feinsten mitten im Busch. 19.30 Uhr lecker Abendessen als Menü. Champignoncremesuppe, Kürbis und Käsekuchen ... lecker. Zur Freude aller kam nach dem Abendessen noch eine Ginsterkatze aus dem Baum. Ein kleines Lagerfeuer und Froschkonzert neben dem Fluss runden den Tag ab.

Freitag, 05. Juli
05.30 Uhr wecken, 07.00 Uhr Abfahrt zum Bootstrip. Bootsanleger an der Okavango River Lodge. Ca. 1 h Bootsfahrt offen, alle auf einem Boot zum Mokoro- (Einbaum-) anleger. Total viele Vögel gesehen. Wieder Gabelracken, den Nationalvogel Botswanas, gesehen. Ganz viele tolle Farben im Gefieder. Glanzstare, die blau glänzen, wie metallic. Bienenfresser. Bunte Eisvögel. Weißkopfseeadler. Kleine Krokodile. Jede Menge Ibisse, Schlangenhalsvögel und verschiedene Wasserhühner. Beeindruckend auch der Hammerkopf (Vogel). Eine faszinierende Flusslandschaft, ein absolutes Muss, langsam fahren, Zeit nehmen und immer wieder stoppen.
Dann immer 2 Mann und 1 Fahrer auf einem Einbaum. 1 h durch den Fluss geschwebt, durch die Seerosen. Absolut entschleunigend. Rucksack passt auf Einbaum drauf, man sitzt ganz komfortabel. Picknickpause. Dann wieder der Reihe nach zurück. Als Highlight Zebras auf dem Festland! Am Wasser auch Rinder, Esel, Pferde, Ziegen ... ganz verrückt. Der Hammer war zum Schluss ein Rieseneisvogel!!! Für Vogelfreunde der Wahnsinn!!!

Samstag, 06. Juli
06.00 Uhr Aufbruch! Fast 100 km Höllenritt aufgeteilt in 2 offene Geländewagen zum Moremi Nationalpark. Wir hatten alle Schichten Kleidung an und Tücher um den Kopf gewickelt und dicke Decken. Der Fahrtwind fühlte sich dennoch eisig an. Gegen 09.00 Uhr am Eingangstor. Weder Shop noch sonst etwas brauchbares hier. Schäbige Toiletten. Gefrühstückt und dann mit unseren Geländewagen auf die Pirsch. Viele Giraffen gesehen und ab und an mal einen Elefanten. Unser Guide Dennis hat einiges erklärt.
Auf einer Ebene gehalten und Lunch gemacht. Wir durften aussteigen! Super Beobachtungspunkt für Hippos an einem großen Wasserloch. Auch Elefanten kamen zum Baden ans Ufer gegenüber. Giraffen beim Trinken gesehen. Immer mal Böckchen, ansonsten viel grün und Büsche. Von ganz Weitem Geparden erspäht. Dann sind wir in eine Elefantenherde geraten. Links und rechts Tiere, die an uns vorbei getrottet sind, bestimmt 30 Elefanten. Sehr beeindruckend. Zum Abschluss noch ein stattlicher Kudu.
Dann, kurz vor der Dunkelheit, nach 30 km Ankunft im Nichts. Mitten im Busch die Mankwe Lodge. Ein gepflegtes Zeltcamp ohne Strom in den Zelten. Mond gab es ja auch nicht, also stockdunkel. Eine Petroleumlampe spendet etwas Licht, ansonsten 2 Batteriefunzellichter. Zum Abendessen wurden wir von einem Guide abgeholt. Sehr leckeres 3-Gangmenü wieder mit Kürbis. Ausklingen des Abends am Lagerfeuer. Wir sind die einzigen Gäste. Mehr Zelte gibt es auch nicht. Mit Antje ein Zelt geteilt, Werner geht zu Thomas. Sternenklare Nacht. Absolut ruhig. Ein Abend für Romantiker.

Sonntag, 07. Juli
06.30 Uhr Aufstehen, Abfahrt 07.15 Uhr. Sehr frisch am Morgen. Wieder alle Schichten angezogen. Heute bei der Morgenpirschfahrt nicht so viel Glück mit den Tieren. Vereinzelt Giraffen, einzelne Elefanten, wenig Böckchen am Fluss. 2 Rappenantilopen, die größte Antilopenart, gesichtet und Elefantenfriedhof mit großen Knochen. Mittags Lunch in der Lodge mit Lasagne und Pause, da tagsüber wieder sehr warm. Noch eine kurze Pirsch, aber außer Knochen nix gewesen, da zu trocken. Am Lagerfeuer den Abend ausklingen lassen und Sterne geguckt. Es ist halt Sonntag - auch die Tiere haben heute frei ...

Montag, 08. Juli
07.00 Uhr Aufbruch nach Chobe. 270 km, der nächste Ritt mit dem Geländewagen. Wir waren wieder komplett in Decken eingemümmelt und haben noch einen Zugschutz am Auto errichtet. Zuerst durch den Mobane Nationalpark. Ganz nett. Alles Mögliche an Tieren. Eine Mangustenschar entdeckt. Immer wieder Elefanten und Giraffen. Aber alle Wasserlöcher ausgetrocknet, auch im Savuti Nationalpark. Überall auf der Sandpiste frische Löwenspuren, aber das Rudel ist nicht zu sehen. Geluncht, wieder ausgestiegen. Keine Löwen da. Dann ewig Piste und dann endlich ein Stück Teerstraße.
Das Highlight des Tages: Die Durchquerung des Chobe Nationalparks. Am Fluss entlang zum Sonnenuntergang. Gigantisch. Riesige Elefantenherden, Büffel en masse. Große Affenherden (Paviane). In der Ebene am Fluss Wildlife pur. Zebras beim Fluss durchqueren beobachtet. Einfach gigantisch!!! Und dann überall zwischendurch Baobabbäume, sagenhaft! Leider zu wenig Zeit. Wir mussten zum Sonnenuntergang um 18.30 Uhr den Park verlassen. Hotel war da zum Glück aber gleich.
Die Chobe Safari Lodge ist lagetechnisch ein Traum. Direkt am Zambesi. Bootsabfahrten direkt ab der Lodge möglich. Zwar eine große Lodge, aber sehr stylische, afrikanische Zimmer. Riesengroßes Buffet mit großer Auswahl in einer halb offenen typisch afrikanischen Lodge.

Dienstag, 09. Juli
Wildlife pur. Was Besseres für Tiere als den Chobe Nationalpark gibt es nicht in Afrika. Früh einen zusätzlichen Game Drive in den Nationalpark gebucht. Abfahrt nach dem Frühstück, welches auch sehr lecker und vielfältig war. 08.30 - 11.30 Uhr Safari in offenen Jeeps. Uhrzeit war super, da ab Hotel alle um 06.00 Uhr starten und danach frühstücken. Das Hotel ist nur 5 km vom Eingang entfernt.
Am Flussufer entlang gefahren. Unglaublich!!! Nach 2 h hatten wir mehr Tiere gesehen als in allen anderen Parks zusammen. Ein super netter Rasta hat uns gefahren. Elefanten gigantisch, ganz nah, ebenso wie Giraffen. 1. Highlight waren sehr edle seltene Rappenantilopen am Fluss. Immer wieder Hippos und Seevögel. Das 2. Highlight: Endlich eine Katze in diesem "Vegetarierpark". Nach einem Tipp eines anderen Fahrers hatten wir endlich unseren Leoparden im Baum. Dann stieg er hinab von seinem Reich, atemberaubend. Dann sprang er wieder majestätisch auf seinen Baum. Beim Runterhüpfen haben wir ihn wieder aus den Augen verloren. Neben dem Baum waren Hundertschaften von Impalas am Fluss. Wir mussten leider zurück. 3 h Freizeit. Waran am Hotelfluss entdeckt. Spaziergang durch Kasane, ist aber weniger ergiebig.
Dann der absolute Höhepunkt der Reise: Die Bootsfahrt auf dem Chobe River. Vom Hotelsteg aus ging es los, 3 h am Fluss entlang des Chobe Nationalparks. Unglaublich, hier fehlen mir einfach die Worte. Auf der anderen Seite des Flusses ist Namibia, aber im Nationalpark stehen zum Glück die Tiere hüben wie drüben unter Schutz. Elefanten hautnah beim Fressen, ebenso wie Wasserbüffel. Hippos im Wasser auf dem Land, schlafend, gähnend, fressend. Überall kleine und große Krokodile. Jede Menge Wasservögel, teils 1 m vom Krokodil weg. Störche, Eisvögel. Es übertrifft wirklich alles, was wir bisher erlebt haben. Blauer Himmel, 25 Grad, kaum Wind, perfektes Licht zum Sonnenuntergang. 3 Warane wie sie Eisvogelnester ausrauben. Der absolute Wahnsinn: Schwimmende Elefanten von der einen Festlandseite auf die "Inselseite" fast nach Namibia. 7 an der Zahl mit Rüssel nach oben. Dann ein perfekter Sonnenuntergang. 3 h Wildlife vom Feinsten. Nur die Zebras haben gefehlt... Zum Ausklang zusammen am Fluss eine Flasche Amarula getrunken. Abendessen mit Thomas zusammen im Zimmer. Wir waren einfach platt.

Mittwoch, 10. Juli
Abfahrt mit unserem Truck endlich wieder um 08.00 Uhr gen Grenze nach Zimbabwe zu den Victoria Wasserfällen. Ca. 1 h an der Grenze gebraucht. Zettel ausfüllen 30 US$ abdrücken, Gesichtskontrolle, dann kann es weitergehen. Eine Herde Elefanten auf der Straße mit Kleinen, genial. 1 h Fahrt zu den weltberühmten Victoria Falls. Die Gischt sieht man schon im Ort Victoria Falls. Eintritt 25 US$. Es empfiehlt sich am Eingang links rum zugehen zur Statue von David Livingstone. Atemberaubender Blick auf die Fälle, man kann gut 2 km an den Fällen entlang gehen bis zur Brücke nach Sambia. Ausblick gigantisch!!! Man wird ab und an nass, je nachdem wie der Wind kommt. Wasserstand ideal nicht zu voll, aber noch gut gefüllt. Teils 2 Regenbogen über dem Wasser. Vorne am Aussichtspunkt mit Blick nach Sambia - einfach gigantisch. Blauer Himmel.
Dann kurze Shoppingtour bei Holzschnitzermärkten. Tauschhandel: T-Shirts, Socken, Schuhe gegen Holzfiguren. Habe für meine alte Jeans eine Holzgiraffe erstanden. Danach einchecken in der Zambesi River Lodge. Weitläufige Anlage, draußen afrikanisch, Zimmer europäisch, weiß gefliest und kalt, egal, die letzte Nacht. Lage direkt am Fluss. Pool in der Mitte und große Feuerstelle.
Um 16.00 Uhr 5-minütige Fahrt zum Hubschrauberrundflug. Je 3 Leute pro Helikopter. Alle wurden gewogen. Wer vorne sitzen will darf nicht mehr als 90 kg wiegen. Sehr zum Ärgernis von Werner. 15 min Rundflug über die Fälle. Gigantisch!!! Was für ein Graben in der Landschaft. 200 US$, aber man bekommt einen ganz anderen Überblick. Nilpferd im Wasser prusten sehen. Schöne, verglaste Hubschrauber. Wasserstand ideal. Sonnenuntergang mit Warzenschweinen und Pavianen am Zambesi. À la carte Abendessen im Freien. Vegetarisches Curry, sehr lecker. Afrikanische Tänze im Freien zum Abendessen. Nett gemacht.

Donnerstag, 11. Juli
Für 20 Euro T-Shirts zur Reise bekommen. Hat unser Fahrer Claas organisiert. Frühstück mit Meerkatzen. Zum Glück sind die Paviane nicht in Sicht. Gemütliches Ausklingen. Um 10.30 Uhr werden wir abgeholt. 40 min Transfer zum Flughafen. Der Victoria Falls Flughafen ist klein und gemütlich, 3 - 4 Läden. Die Wartehalle ist nicht zu empfehlen. 1 h 40 min Flug nach Johannesburg. Die Victoriafälle sind nur aus der Ferne zu sehen.
4,5 h Aufenthalt in Johannesburg. Null Problem. Super modern. Es gibt einen riesigen Out of Africa Shop mit absolut allem was das Herz begehrt. Meine Stofftiersammlung wird durch einen Gepard, ein Impala und ein Nashorn ergänzt, wobei letztere schon vorher eingemarktet wurden. Unzählige T-Shirts, Schmuck, Geschirr, da vergeht die Zeit schnell. Jeden Donnerstag ist in Johannesburg im Flughafen Crazy Shopping von 17.00 - 19.00 Uhr. Viele Stände zum Probieren. Wir haben uns mit südafrikanischem Whisky und Toblerone über Wasser gehalten.
19.40 Uhr Weiterflug nach Frankfurt. DerTour hat uns jeweils bei der 2-4-2 Bestuhlung einen Platz am Fenster, einen daneben reserviert und hinten bleiben einige Plätze frei, so dass sich die 10 h Flug als sehr angenehm erwiesen haben.

Freitag, 12. Juli
06.10 Uhr Landung in Frankfurt. Alle Koffer sind da! Nun heißt es Abschied nehmen. Ein Teil fährt mit dem Zug bis Schweinfurt. 09.38 Uhr Ankunft in der Heimat. Gleiche Temperaturen wie in Afrika, gleiche Zeit, no problem. Aufregende Ferien gehen zu Ende. Wir haben unendlich viel erlebt. Keine Frage Botswana ist der Mercedes Afrikas. Eine nahezu perfekte Reise, anstrengend, sicherlich preislich auch nicht ohne, dafür 100 % Tiere, 100% Wetter, 100 % Abenteuer. Wir kommen sicher wieder. Der Afrikavirus hat alle infiziert.
Danke an Dertour, Absolut Tours, unseren Fahrer Claas und unseren Guide Birgit.