Ein Reisebericht von:

Sandra und Heike

 

  
Ende März sind wir mit Condor nach Kenia geflogen. Nach einem kurzen Zwischenstopp in Nairobi, der Hauptstadt Kenias, kamen wir morgens in Mombasa an. Nach Beantragung unseres Visas (50 U$ bei Einreise) konnten wir unsere Koffer in Empfang nehmen.
Wunderbar warmes, wenn auch leicht schwüles Wetter empfing uns.

Die Strecke Mombasa - Diani Beach beträgt ca. 40 km. Die Fahrtzeit ist je nach Tageszeit recht unterschiedlich, da man mit der Fähre am Hafenbecken übersetzen muss und diese teilweise sehr gut frequentiert ist.

Im Baobab Beach Resort angekommen wurden wir auf das freundlichste begrüßt. Die Anlage ist sehr gepflegt, wunderbar weitläufig und im afrikanischen Stil gestaltet. Die Zimmer sind großzügig, verschiedene Pools laden zum Baden ein. Wir haben uns vom ersten Moment an sehr wohl gefühlt.

Wichtig zu wissen: Wie überall in Kenia gibt es in der Anlage freilebende Affen. Diese stören in keinster Weise, sind aber manchmal etwas diebisch veranlagt, so dass man Speisen und Getränke doch besser im Restaurant oder an den Bars einnimmt.

Nach 3 Tagen starteten wir dann zu unserer Safari Tsavo Ost und Tsavo West. Die Tour dauerte insgesamt 3 Tage und zwei Nächte. Wir wurden morgens gegen 06.00 Uhr mit unserem 6-Sitzer Bus von Nelson unserem Fahrer, der sehr gut deutsch sprach, abgeholt. Die Fahrt führte uns wieder über Mombasa zum Nationalpark Tsavo Ost. Am Parkeingang standen eine ganze Menge Safaribusse. Nachdem wir das Gate passiert hatten, fuhr aber jedes Fahrzeug auf verschiedenen Pirschwegen, so dass wir "gefühlt" alleine im Park unterwegs waren.

Kleiner Tipp: Der Hut sollte fest auf dem Kopf halten, sonst kommt er einem durch den Fahrtwind schnell abhanden!

Dann dauerte es nicht lange und wir sahen die ersten Dikdiks. Die ersten Tiere in freier Wildbahn! Obwohl der Park insgesamt sehr grün und damit die Fernsicht etwas schlechter war, bekamen wir fast alles zu sehen, was der afrikanische Busch zu bieten hat:

Von Chamäleons und Schlangen bis hin zu Büffeln , Zebras, Giraffen, Gnus, natürlich jede Menge Antilopen und Gazellen... und einen Leoparden!!!

Berühmt ist der ca. 22.000 qkm große Park übrigens für seine roten Elefanten:
Diese wälzen sich in der typisch roten Erde des Parks und erscheinen dann rotgefärbt. Einmalig!

Die Nacht verbrachten wir im Patterson Camp, einem Zeltcamp, bei dem das Fundament aus Beton gegossen ist, darauf dann aber ein Safarizelt steht. Dieses ist allerdings für Buschverhältnisse mehr als luxuriös: Neben einem Doppelbett mit Moskitonetz, finden sich auch noch eine Toilette und eine Dusche und Waschbecken. So kann man in der Nacht den vielen Geräuschen lauschen, ist aber komfortabel und sicher untergebracht. Das Zelt sollte man aber sicherheitshalber nachts nicht alleine verlassen: In dem vorbeiziehenden Fluss befinden sich Krokodile und Nilpferde, die nachts aus dem Wasser kommen! Muss man das Zelt dann doch einmal verlassen, ist ein Massai-Krieger zu Stelle, der einen sicher begleitet.

Nach dem Frühstück erwartete uns ein weiterer spannender Safaritag. Viele Tiere, tolle Erlebnisse. Gegen Mittag wechselten wir dann in den Tsavo West-Park. Dort gab es erst einmal Mittagessen im luxuriösen Severin Safari Camp, direkt am Fuße des Kilimandscharo. Danach ging es weiter auf Pirschfahrt durch den Westteil. Interessanterweise wirklich auch von der Natur ganz anders - mehr Felsen, Flussläufe,... Die Nacht verbrachten wir dann im Voyager Safari Camp. Noch einmal eine ganze Ecke luxuriöser, dafür aber auch größer als das Patterson Camp. Auch hier wieder Nilpferde und Krokodile direkt "vor der Tür"! Hier bestand auch die Möglichkeit an einer Pirsch zu Fuß entlang des Wasserarms teilzunehmen. Die Krokodile lagen wirklich keine 5 m entfernt! Respekt!

Danach ging es kurz in die Zelte, um dann aber auch gleich wieder zu einer Nachtpirsch aufzubrechen. Unbedingt Hut aufsetzen! Durch das ausgestrahlte Licht wird man von Insekten nur so umschwärmt, die einem sonst in den Haaren hängen...
Danach hatten wir uns unser Abendessen verdient: Dieses war geschmacklich und optisch wirklich sehr gut!
Anschließend fielen wir müde und zufrieden in unsere Betten.

Der nächste Tag begann mit einem leckeren Frühstück. Danach ging es dann aber auch schon wieder los zur nächsten Pirsch. Gegen Mittag kamen wir in der Voi Lodge an, konnten am hauseigenen Wasserloch noch einige Tiere beobachten um anschließend unser Mittagessen einzunehmen. Danach brachen wir dann wieder auf Richtung Diani Beach.

Die nächsten Tage haben wir im Hotel dann noch einmal in vollen Zügen genossen, bevor es leider wieder in das kalte, verregnete Deutschland zurückging.

Asante sana für eine tolle Woche in Kenia!