Ein Reisebericht von:

Sabine

 



Freitag, 28.09. - Anreise

Mit 32 Gästen starten wir am Freitagmorgen um 06.00 Uhr nach Hamburg. Bevor wir das Hoch der Azoren erkunden können, muss der Bus erst einige Staus passieren. Gegen 16.00 Uhr sind wir am Cruise Terminal in Altona.

Geschafft! Azoren wir kommen!

Samstag, 29.09. - Seetag

Das erste Kennenlernen fand bereits im Bus statt. Also heute noch Schiffsrundgang und Frühschoppen mit Austern und Matjes.

In der Sauna gibt es jetzt auch Aufguss um 14.00 Uhr und 15.00 Uhr an den Seetagen.

Willkommen zu Hause.

Sonntag, 30.09. - Falmouth
10.00 - 19.30 Uhr

Sehr schöner Naturhafen, nette Einfahrt. Wir liegen am Pier - zum Glück.

Es ist leicht bewölkt aber trocken.

Zunächst laufen wir zu Fuß am Nationalen Maritimen Museum vorbei in Richtung Innenstadt ... immer schön rechts am Meer entlang.

Es gibt ein paar nette Lädchen und Gässchen sowie ein sehr schönes afrikanisches Restaurant mit Kronkorkenlampen, handgetöpferten Salz- und Pfefferstreuer mit afrikanischen Tier- und Ndebelemustern. Auch sonst sind hier sehr nette Pubs. Vor jedem Haus stehen Palmen.

Nach dem Mittagessen machen wir einen Ausflug mit Artania nach Saint Yves. Mit dem Bus verlassen wir Falmourth. Und es steht tatsächlich vor jedem schmucken Häuschen mindestens eine Palme.

Auf dem Weg durch Cornwall passieren wir grüne Wälder, grüne Wiesen, umrahmt von grünen Zäunen. Ab und an sehen wir Pferde, Kühe und Schafe. Der 1. Eindruck von Saint Yves, nachdem uns der Shuttlebus in die City gefahren hat, ist ernüchternd. Wir haben zwar einen netten Blick auf den Strand, aber es ist bewölkt und es stehen hässliche Hotels hier.

5 Minuten Fußweg und wir sehen sehr beschauliche Gässchen. Die Promenade am Strand entlang ist recht nett. Wir probieren Millionaire's Shortcake und Fudge in traditionellen Läden. Auch hier gibt es wieder sehr originelle Läden und Pubs.

Rechts um die Kathedrale rum geht's wieder zurück zum Bus und es folgt eine 3/4 h Rückfahrt zum Schiff.






Montag, 01.10. - Cobh

Bei Sonnenaufgang sehr schönes Einlaufen im Naturhafen von Cobh.

Die Stadt Cobh liegt sehr pittoresk am Hügel. Unser Schiff legt direkt am Bahnhof an. Für 10,00 Euro (hin und zurück) könnte man mit dem Zug direkt nach Cork fahren. Eine sehenswerte Stadt, größer als Cobh. Wir wollen heute aber Cobh erkunden.

Am Ausgang des Hafens liegt das Heritage Museum, sehr sehenswert, aber Englischkenntnisse von Vorteil. Eintritt 10,00 Euro, 8 Euro Rentner. In die Halle schauen ist wichtig. Toller Shop und tolle Halle. Dann, folgt man der Uferstraße gen Stadt, folgt ein Auswandererdenkmal, ein schöner Park mit Sicht zum Schiff und das auch spannende Titanic Museum. Wieder 10,00 Euro Eintritt. Schräg gegenüber des Titanic Museums ist Rob Roy's Pub. Uns hatten die netten Damen der Tourist-Info vom Schiff gesagt dass dort von 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr irische Musik gespielt wird.

Wir gehen erst einmal weiter am Meer entlang zu einem hübschen Gebäude, passieren die Kathedrale und biegen dann links ab, bergauf gen Kathedrale. Gegenüber der Kathedrale, vom Eingang aus betrachtet, befindet sich eine schräge bunte Häuserzeile. Wir gehen weiter bergauf. Rechts befindet sich der Bible Garden, eine Art Parkfriedhof. Weiter geradeaus sind links ein paar knallbunte Häuser, darunter ein Pub. Hier lohnt eine Pause z.B. für einen Irish Coffee am Kaminfeuer.

Den Berg hinunter kann man steil die schrägen bunte Häuserzeile oder oben am Berg rum. Von oben erhält man dann einen tollen Blick auf unser Schiff. Über Treppen gelangt man dann wieder zum Heritage Center, von dort sind es 5 min zum Schiff. Wir gehen natürlich um 14.00 Uhr zu Rob Roy's Pub und lauschen bei einem Guinness irischer Musik, mit Inbrunst gespielt von zwei Einheimischen älteren Herren.

Am Nachmittag werden wir von der Sonne verwöhnt und genießen die sonnige Ausfahrt.

Was für ein schöner Tag!





Dienstag, 02. 10. - Seetag

Gammeln, chillen, ausschlafen, egal alles möglich.

Ein Muss auf jeden Fall die britische Kaffeestunde: Tower Bridge, Big Ben und die Krone der Queen aus Meter hohem Eis. Echt sehenswert. Dazu gibt es Scones und Clotted Cream. Ins Theater locken uns nach einem britischen Abendessen die männlichen Künstler des Showensembles zu stimmungsvoller Musik der 70er und 80er Jahre. Im Anschluss feiern wir in der Pacific Lounge ausgelassen weiter.





Mittwoch, 03.10. - Seetag

Toller Feiertag. Heute werden alle Geburtstagskinder begrüßt. Essen, trinken, Spaß haben. Show mit Chris Kolonko.






Donnerstag, 04.10. - Azoren - Terceira
13.00 Uhr - 23.00 Uhr

Gemütliches Anlaufen auf die Azoren am frühen Nachmittag. Blauer Himmel mit weißen Wolken.

Der Hafen in Praia da Vitoria liegt ca. 4 km vom Stadtzentrum entfernt. Es werden Shuttlebusse für 5,00 € pro Person angeboten.

Wir machen zuerst einen Artania-Ausflug in die Weltkulturerbestadt Angra do Heroismo.

Mit dem Bus kurven wir durch üppig grüne Landschaft. Die Felder und Wiesen sind von Lavasteinmauern quadratisch umzäunt. Mal sind in so einer Parzelle auf der Wiese Kühe, mal Schafe, mal Stiere! Ja, die Insel Terceira ist bekannt für Stierzucht und Stierspiele. Traditionell werden Stiere zum Vergnügen durch die Straßen gejagt. Wusstet Ihr, dass eine Kuh gefährlicher ist als ein Stier? Ein Stier schaut dich an kurz bevor er angreift und macht die Augen zu, eine Kuh nicht! Wir sehen auch einige Stiere auf der Weide und die dazugehörigen Bauernhöfe.

Die Landschaft ist hügelig. Der Straßenrand wird gesäumt von Hortensienhecken, die aber leider im Juli blühen. Außerdem sehen wir immer wieder wilden Ingwer, Mandelblümchen und bizarre Stengel, die wie Lilien rosa blühen.

Bei einigen Fotostopps können wir das Panorama aufnehmen, aber wie aus dem Nichts kommt auch immer mal flüssiger Sonnenschein.

Der Blick vom Kastell auf die Stadt Angra do Heroismo wäre sicherlich toll, aber es hat sich kurzerhand zugezogen. Dafür scheint die Sonne wieder beim Stadtrundgang.

Wir beginnen am Rathaus und dürfen sogar in den Sitzungssaal. Am Eingang des Rathauses werden Stadtpläne verteilt. Dann laufen wir über den großen Platz. Rießige Bäume spenden Schatten. Ein Blick in den Garten des Herzogs von Terceira lohnt.

Unser Reiseleiter zeigt uns außerdem ein altes Theater und die Kirche.

Den schönsten Blick auf die Stadt hat man aber vom Hafen. Weiße Häuser mit bunten Fensterumrandungen in allen Farben. Es gibt nette Cafes, nette Gässchen, und günstige Kleidung. Leider ist unser Stopp etwas zu kurz. Über einen weiteren Aussichtspunkt geht's zurück zum Schiff.

Nach einem kurzen Boxenstopp nutzen wir das verbleibende Tageslicht und die Sonne und fahren mit dem Shuttlebus in 10 min nach Praia da Vitoria. Es lohnt sich. Die Hauptmeile gen Hafen ist ganz im portugiesischen Stil weiß und schwarz mit verschiedenen Mustern gepflastert. Der große Marktplatz ist sehenswert und es gibt eine schmucke weiße Kirche mit blauen Umrahmungen. An der Hafenpromenade gibt es günstig Bier bzw. Apfelcider. Ein paar Geschäfte haben länger auf weil das Schiff im Hafen liegt. Alles in allem ist es hier sehr gepflegt und gemütlich. Das Ausfahren um 23.00 Uhr genießen wir windgeschützt im Freien auf Deck 5.





Freitag, 05.10. - Sao Miguel - Ponta Delgada

Routenänderung: Wegen eines gewaltigen näher kommenden Sturmtiefs auf den Azoren dürfen wir morgen nicht nach Faial, sondern fahren gleich weiter nach Sao Miguel. Um 13.00 Uhr legen wir bei blau-weißem Himmel in Ponta Delgada mitten in der Stadt an.

Joaquin, unser Reiseleiter von gestern, zeigt uns die Highlights der Stadt.

Wir starten eine steile Gasse rauf zur Ermida da Mae de Deus. Von dort oben hat man eine tolle Aussicht auf die Stadt und den Hafen. Allerdings geht's steil nach oben. Wer nicht so gut zu Fuß ist, der sollte einfach zur Igreja de Sao Pedro gegenüber vom Schiffsterminal gehen. Auch die Markthalle muss toll sein! Linkerhand! Heute ist sie leider geschlossen da Feiertag ist.

Um die Portas da Cidade erstreckt sich eine sehenswerte Altstadt. Am Café Central geradeaus hoch erreicht man die Igreja do Colegio. Ich nenne es ein im Azorenstil weißes Gebäude mit Lavasteinen umrahmte Fenster und Türen. Daneben ist ein Garten mit einem Wahnsinnsbaum ... Er steht heute in voller Blüte mit unzähligen rosa Blüten da ... magisch!

Wer gut zu Fuß ist für den lohnt ein Abstecher in den Pensao Casa de Jardim, botanischer Garten. Auch der Jardim Antonio Borges lohnt. Ansonsten erfreut euch einfach an den vielen netten Häuschen und bewundert die immer wieder anders gepflasterten weiß/schwarzen Gehsteige.

Für die Ewigkeit verewigen kann man sich am Jachthafen, ähnlich wie wohl auf Horta, mit einem Gemälde oder Spruch an der Mauer. Unbedingt sollte man mal einen Kaffee probieren und ein Puddingtörtchen.

Das Wetter war uns holt, 23 Grad meist sonnig.

Zum Abschluss des Tages gibt es eine ABBA-Show.





Samstag, 06.10. - 2. Tag Ponta Delgada

Heute haben wir viel Wind und es ist bewölkt. Früh fahren wir mit dem Mietwagen (Station ist sowohl links, als auch rechts am Hafen) gen Furnas. Die Aussicht von oben ist bescheiden. Wir hatten mal einen kurzen Blick auf den Kratersee und die Schwefelquellen. Die Landschaft ist toll, Kühe, saftige Weiden, Belladonna - eine Art Amaryllis, und natürlich Hortensien. Sie blühen zwar schon im Juli, aber auch jetzt gibt es ein paar Spätblüher.

Die Wetterlage ändert sich zwar minütlich von Sonne auf Regen, aber egal es macht trotzdem Spaß! Mit dem Artania-Ausflug waren wir im Botanischen Garten, auf einer tollen Ananasplantage und bei Sete Cidades. Dort haben wir leider keine Sicht auf den grünen und den blauen See. Der Legende nach hat sich hier die Prinzessin unsterblich in einen Hirten verliebt. Aber sie durfte natürlich keinen Hirten lieben. Also weinten sie beide zum Abschied dicke Tränen. Einer hatte grüne Augen, einer blaue Augen. Die Tränen der Beiden füllten 2 Seen, einer schimmert blau, einer grün.





Sonntag, 07.10. - Seetag

Ausruhen, essen, Garnelen, chillen, schlafen, Theater mit Chris Kolonko als Marlene Dietrich, echt stark! Und natürlich vorher Galaessen, richtig lecker!





Montag, 08.10. Porto Santo, Insel vor Madeira
09.00 - 16.00 Uhr

Früh ganz gute Sicht auf die Insel. Um 09.00 Uhr gehen die ersten Tenderboote gen Hafen, ca. 15 min Fahrt.

Vom Pier in Porto Santo verkehren Shuttlebusse für 5,00 € in die City nach Vila Baleira. Zu Fuß gehen wir ca. 25 min am Meer, am 9 km langen Sandstrand, ca. 25 min Richtung entlang. Zu Beginn des Weges ist aber noch kein Sand, erst in der Stadt.

Vila Baleira ist ein sehr gepflegtes kleines Örtchen für den ruhesuchenden Gast. Der Sand hat angeblich heilende Wirkung, weil er vulkanische Partikel enthält. Sogar Christoph Kolumbus hat hier mal gelebt.

Prinzipiell gehört die Insel zu Portugal, und ist bekannt als "die" Badeinsel vor Madeira. Mittlerweile ist die Insel sogar per Flug direkt aus Deutschland erreichbar. Ansonsten kommen die Tagesgäste mit der Fähre in ca. 1 h Überfahrt mit der Fähre hierher.

Zweifelsohne ein sehr gepflegter mit zahlreichen Palmen, Drachenbäumen und Bougainvillen begrünter, schöner Ort, wenn die Sonne scheint!

Die ersten Tenderboote hatten leider Pech ... es gingen heftige Schauer über die Insel. Geduld wurde jedoch belohnt und um die Mittagszeit wurden wir mit nahezu 2 h Sonne belohnt, um die Schönheit des Ortes genießen zu können.

Um 16.00 Uhr legt die MS ARTANIA planmäßig ab, um pünktlich um 19.00 Uhr auf der großen Nachbarinsel Madeira über Nacht festzumachen.





Dienstag, 09.10. - Madeira - Funchal
19.00 Uhr - 18.00 Uhr - overnight

Tolle Einfahrt nach Funchal. Die spektakuläre Steilküste ist gut zu sehen umrahmt von ein paar zarten weißen Wölkchen. Außer der EUROPA 2 ist sonst kein Kreuzer da, als unser Kapitän gekonnt rückwärts einparkt.

Wir haben eine Panoramarundfahrt gebucht und starten mit dem Bus steil den Berg rauf, um zuerst die Aussicht auf den Hafen zu genießen. Vorbei an imposanten Villen dürfen wir dann von der anderen Seite auf die Stadt blicken. Den Abschluss bildet ein Spaziergang durch die Ruta Santa Maria in der Altstadt. Ein absolutes Muss in Funchal! Viele Eingangstüren der Häuser sind kunstvoll gestaltet und eine interessante Kneipe jagt die nächste. Selbstverständlich in der Fußgängerzone mit Außenbewirtung. Absolut empfehlenswert das Mozart Restaurant, unbedingt dort einen Boxenstopp einlegen. Es gibt zahlreiche Köstlichkeiten zum Probieren; würde ich jeder Halbpension im Hotel vorziehen. Landestypisch und günstiger und spannender.

Mit der spektakulären Einfahrt der Mein Schiff 1, natürlich auch rückwärtsan, an uns vorbei, lassen wir den Abend auf Deck 4 ausklingen.





Mittwoch, 10.10. Madeira - Funchal

Mit üppigstem Blau und wolkenlos begrüßt uns der Morgen in Funchal.

Mit dem Taxi geht es für unter 10,00 € zur Markthalle (Mercado). Die gehört auch zu den Must see! Es gibt verschiedenste exotische Früchte zum Probieren. Außderdem gibt es zahlreiche Blumen und deren Zwiebeln in unendlicher Auswahl zu bestaunen und kaufen. Nicht fehlen darf auf dem Markt natürlich frischer Fisch. Eine Spezialität ist hier auf Madeira der Degenfisch.

Auch an der Uferpromenade steppt der Bär! Touristen und Einheimische genießen die Sonne. Richtig gedacht hat wer früh gleich die Seilbahn gen Monte genommen hat ... in Funchal muss man den blauen Himmel ausnutzen!

Auch die berühmten Korbschlittenfahrer rauschen mit ihren Gästen nur bei Trockenheit vom Berg Monte ins Tal.

Am Nachmittag kommt über die Berghänge wieder eine Wolkenfront. Wir sitzen inzwischen in 3 offenen Jeeps und freuen uns, über die sicherlich zu den Top Ten Ausflügen gehörende Jeep Safari! Viktor ist ein Goldstück. Schmalste Straßen geht's mit Schwung hinauf. Im Cabrio Jeep versteht sich. Die Aussicht ist grandios. Dann müssen wir das Dach leider schließen. Nonnental und Capo Girao bleiben im Verborgenen. Noch nicht einmal der Genuss von Poncha (Traditionelles Getränk auf Madeira) hilft. Trotzdem fahren wir offen ein paar Kilometer offroad und lassen uns den Spaß nicht verderben. Wir sehen neuartige Früchte, Plantagen und Bananen.

Auf einer Skala von 1 bis 100, 99 Punkte, einfach zu kurz.

Als unsere Tour sich dem Ende neigt, scheint fast die Sonne wieder in Camara de Lobos. Danke ARTANIA, ein ein 1 a Ausflug. Die Morgentour war absolut sensationell.

Unsere Gäste treffen von verschiedensten Ausflügen kurz vor dem Ablegen wieder ein, und wir sind alle begeistert vom Tag und von der Insel.

Eine perfekte Queen Show rundet den tollen Tag ab wir schlummern zufrieden ein.





Donnerstag, 11.10. Seetag

Noch einmal komplett die Seele baumeln lassen.

Am Abend durften die Gäste dann mal ihr Können unter Beweis stellen.





Freitag, 12.10. - Gibraltar - Malaga

"How do you do?" heißt es heute - willkommen in England.

Ja, der letzte Zipfel Spaniens gehört den Engländern. Und wir haben auch typisch britisches Wetter. Vom Affenfelsen ist nichts zu sehen. Aber inzwischen sind wir ja hart im Nehmen und marschieren mit Schirm trotzdem los. 10 min läuft man bis zur Main Street. Rechterhand vom Eingangstor ist die Markthalle. Die ist aber nicht so ansprechend.

Dann gibt es parallel zur Main Street die Irish Town. Die Main Street ansich ist eine einzige Shoppingstraße mit etlichen Duty Free Läden. Am Ende der Straße ist dann die Seilbahnstation zum Affenfelsen hinauf. Wegen null Sicht lassen wir die Auffahrt und folgen der Armee Blattschneideameisen zurück zum Schiff. Die Artania-Schirme laufen wie eine Kette Ameisen durch die City.

Beim Auslaufen um 12.00 Uhr scheint die Sonne und wir können den berühmtesten englischen Felsen in voller Pracht huldigen.

Der Nachmittag ist frei, bevor wir um 18.00 Uhr in Malaga festmachen. Wir spielen Karten im Freien, da nun ja endlich die Sonne mitspielt.

Der Stadtplan von Malaga sieht für mich aus wie der von Alicante. Mit dem Unterschied, dass wir schon mal in Alicante waren, aber nicht in Malaga.

Punkt 18.00 Uhr nehmen wir für 4,50 Euro den Shuttlebus ins Zentrum, um erste Erkundungen anzustellen.

An der Uferpromenade wachsen ganz viele große Palmen und man hört das Kreischen von einigen Alexandersittichen, grüne Papageien, die ihre Nester in den Bäumen haben. Die Straßen sind sehr gut, meist mit Marmorbelag, aber heute hat es ja nicht geregnet, also besteht keine Rutschgefahr.

Das Leben in der Altstadt spielt sich vor der Kathedrale ab. Der Busstop ist am Riesenrad, von dort sind es 7 min zu Fuß zur Kirche, und die ist wirklich gewaltig. Hier beginnt das Leben, zig Tapasbars, Restaurants, Läden. Heute ist der Abend vor dem Feiertag und noch Donnerstag, also steht in Spanien ein langes Wochenende bevor. Ab 20.00 Uhr beginnt die Stadt zu leben.

Der Eingang von der Kathedrale ist links, dann wieder rechts vor dem Hauptportal. Wenn man die Straße weitergeht gelangt man zum schön beleuchteten Amphitheater. Linksschwenk am Theater vorbei, durch die Gastronomie durch - linksrum. Hier ist eine wunderschön bemalte Mauer und wieder links ist die wunderschöne Pimpi Bodega. Geradeaus kommt man wieder zur Kathedrale. Stadteinwärts kommt dann rechterhand der Kathedrale, wenn man jetzt gedanklich wieder vorm Eingang steht, der Altstadtbereich mit unzähligen verwinkelten Gassen. Es wird getrunken und gelacht bis Mitternacht. Vom Plaza de la Constiticion geht man über Marques de Larios (Die Champs-Élysées Malagas) zurück zur Uferpromenade. Dort stehen immer Taxen. Oder man nimmt noch den Bus 35, wenn man Zeit hat, hoch zur Burg Gibralfaro, oder das Taxi. Von hier zum Schiff kostet das Taxi ca. 10,00 Euro, oder zu Fuß ca. 30 min an alten Schiffen und Leuchtturm vorbei.





Caminito del Rey - ab Malaga

Jaaaaa, wenn es angeboten wird lohnt sich definitiv die Wanderung des Caminitos del Rey zu buchen.

Ohne Ausflug kriegt man keine Eintrittskarten für den berühmten, restaurierten Wanderweg. Ähnlich wie beim Burj Khalifa muss man 4 Wochen im Voraus seine Tickets im Internet buchen.

Von Malaga dauert die Fahrt dorthin ca. 1 h. Ausgangspunkt für die Wanderung ist der Ort Ardales.

Dorthin brechen wir also um 07.20 Uhr auf. Am Eingang erhalten wir ein sexy Haarnetz und einen Helm.

Zuerst müssen wir einen 200 m langen, dunklen Tunnel zu Fuß überwinden (Taschnlampe!). Dann geht's an einem See entlang zur Schlucht. Über den alten Weg, der in den Stein an der Schlucht oben reingehauen wurde, ist ein neuer Weg mit Holzplatten und Geländer darüber entstanden. Insgesamt sind es 7 km bis zum Ausgang. Es ist nicht so anstrengend zu gehen, aber Höhenangst sollte man keine haben. Eine Brücke verbindet die beiden Täler für die Fußgänger. WCs sind am Anfang und Ende.

Das Wetter ist ideal ... früh scheint die Sonne bei 20 Grad , und es ist zunächstetwas schattig! Tolles Licht!

Als Besonderheit wachsen entlang des Weges alte Schokoladenbäume. Da es vor 2 Tagen geregnet hat duften diese aber wie altes Chlor.

Alles in allem laufen wir 2 h mit Guide. Alles ist sehr gut abgesichert, aber Kondition braucht man schon!

Um 18.00 Uhr verlässt die MS ARTANIA dann wieder die Geburtsstadt Picassos.

Einen schönen Ausklang findet der Abend bei der Crewshow. Besonders das Phoenix-Team hat wieder "als Orchester" volle Punktzahl.





Samstag, 13.10. - Cartagena
08.00 - 17.30 Uhr

Anlegen noch bei Dunkelheit. Der Himmel ist bewölkt, aber es ist warm.

Zunächst starten wir unseren Ausflug mit Phönix nach Elche - in die Stadt der Palmen.

Knapp 1,5 h Fahrt, vorbei an Orangenplantagen, Artischockenfeldern etc.. Der Boden ist fruchtbar, Sonne ist vorhanden und alles ist bewässert wie in Dubai.

Elche ist umgeben von gefühlten Millionen Palmen. Unser Reiseleiter erklärt uns Palmen lieben Sonne und salzhaltige Erde!

Unser 1. Ziel ist der Botanische Garten. Traumhafte Palmen- und Kakteenlandschaften. Wir dürfen Feigenbrot probieren und Kräuterwein. Wir fahren weiter zur Basilika nachdem wir uns mit Verpflegung für die Rückfahrt eingedeckt haben. Ein kurzer Weg über den heutigen Gemüse- bzw. Handwerkermarkt ist angereichert mit weitere Versuchungen wie Honig, Likör und Käse. Dann erreichen wir die Basilika. Ein schönes Denkmal steht dort. Eine Meerjungfrau auf einer Perle.

Leider bestand der Ausflug aus zu viel Fahrt für zu wenig Anschauen, denn wir müssen ja zum Mittagessen zurück sein.

Also die Sonne am Nachmittag nutzen und nichts wie rein in die Stadt. In 5 min ist man in der City. Die ARTANIA liegt wirklich zentralst am Yachthafen.

Die Hauptstraße, Calle Mayor, lockt mit zahlreichen Geschäften und Bars. Viele schöne Gebäude, meist Jugendstil, die Straße natürlich mit Marmortrottoir. Schon schick! Auch die Kleidung ist meist schick und günstig. Und dann natürlich "Zapatos"-Schuhe.

Übrigens haben wir bei der Rückfahrt von Elche die Likör 43 - Destille entdeckt. Hier gibt es als Kaffeespezialität süße Kondensmilch, Espresso und 43er für nur 2,00 Euro. Natürlich in einem speziellen Glas. Wieder was gelernt.

Wer gut zu Fuß ist könnte noch die Burg hoch. Wir entscheiden uns aber für den Kaffee und fürs Shoppen. Leider sind spanische XXL deutsche L. Schade! Aber der Höhepunkt des Tages: Ich habe einen lebensgroßen Plüschflamingo erstanden für nur unglaubliche 25,00 Euro. Wir reisen ja zum Glück mit dem Bus gen Heimat.

Am Abend wird unsere Gruppe in der Bodega Bar verwöhnt mit Sate, asiatischer Suppe, Surf & Turf und Mousse. Ein Traum!




Sonntag, 14.10. - Mallorca
08.00 - 14.00 Uhr

Wir legen gefühlt mitten in der Nacht in Palma an. Eigentlich stand ja mal Menorca auf dem Programm, aber die Artania ist 5 cm zu breit für den Naturhafen.

Der Hafen von Palma wirkt gespenstisch. Heute ist Marathon in Palma. Die Strecke führt unter anderem von der Kathedrale am Hafen vorbei. So machen wir also einen Spaziergang, genießen den Marathon und sind nach 1,5 h gemütlichem Schlendern am Ziel ... im wahrsten Sinne des des Wortes.

Zurück laufen wir die Parallelstraße zum Hafen und gehen durch die leeren Altstadtgassen hoch zu den Windmühlen und von dort aus zum Hard Rock Café und dann wieder an den Tausenden Yachten vorbei zum Schiff.

Auslaufen bei Sonne und genialen Blick auf Palma.