Ein Reisebericht von:

Sabine

 

Nach einem kurzweiligen Flug landen wir auf dem Flughafen in Malta. Die Transferbusse von Tui Cruises stehen schon bereit und eine halbe Stunde später liegt sie vor uns:

Die funkelnagelneue Mein Schiff 3

Von der Seite wirkt sie wie ein Hühnerkäfig durch die immense Zahl an Balkonkabinen. Die Bemalung ähnelt der Mein Schiff 1 und 2. Hier strahlt die blaue Farbe neu und glänzend.
Die Kulisse Valettas ist natürlich perfekt, hier inmitten der Altstadt liegt das Schiff natürlich perfekt. Die Hop on hop off Busse halten auch direkt hier. 5 min Fußweg und dann mit dem Aufzug hoch, ist man schon mitten in der Stadt mit grandioser Aussicht auf Schiff und Hafen. Hier befinden sich die berühmten Gärten. Das ist das mindeste, was man von Valetta gesehen haben sollte. Ein paar Schritte weiter befindet man sich mitten in den Gassen der Altstadt. Valetta, ein optimaler Ausgangspunkt für Schiffreisen.

Wir kennen Malta und stürmen lieber das Schiff am späten Nachmittag, deswegen sind wir ja hier. Ich muss erwähnen, dass ich als überzeugter AIDAfan natürlich skeptisch bin. Wir waren schon auf der Mein Schiff 2 - 14 Tage in der Karibik mit 25 Gästen. Mein Bedarf an Wohlfühlschiff wurde da schon recht strapaziert, mir war das alles zu ruhig dort. Nun wollte ich mir selbst ein Bild vom Neubau verschaffen.

Willkommen zu Hause steht am Eingang, ich würde sagen gut geklaut von Phoenix. Die Gänge auf der 3er wirkten ganz nett, aber ein echt geniales Gefühl erleben wir zunächst auf der Kabine. Die Balkonkabine ist echt gelungen. Farblich schön, nicht zu bunt, nicht zu langweilig. Das Bett genau vor dem Balkon mit herrlichem Blick aufs Meer. Alles sehr geräumig mit sehr vielen Fächern zum Verstauen von allen Habseligkeiten. 2 Kleiderschränke, räumlich getrennt voneinander, gefällt mir auch... Ein sehr helles freundliches Bad, auch viel Platz zum Wohlfühlen. Ja, unsere Kabine lädt zum Wohlfühlen ein.

Nachdem man im Flugzeug nicht mehr verpflegt wird, kümmern wir uns erst einmal um die Nahrungsaufnahme. Schließlich genießen wir ja hier alles inklusive, was ich prinzipiell auch ablehne...

Wir steuern den Anckelmannsplatz an und hier sticht mir ein Besteckständer auf dem Tisch ins Auge, den ich so auch schon öfters gesehen habe. Damit der Gast nicht vergisst wo er ist, steht auf diesem überaus sinnvollen Ständer natürlich "Mein Schiff" drauf. Die Schweizer sagen hierzu nur "... und wer hat's erfunden?". Wir genießen draußen an der Außenalsterbar ein bißchen lecker Fisch. Es gibt Becks Lemon im Alles inklusive-Programm, ich bin gerettet. Kabine gut, Bier gut, was kann da noch schief gehen? Von hier oben hat man einen wundervollen Blick aufs Meer und die Kulisse von Malta.

Am Pooldeck schlemmen wir noch ein Eis, wie beim Italiener, und beobachten das Treiben am 25 m langen Außenpool. Alle Liegen sind besetzt, ein deutsches Problem, warum sollte es bei TUI Cruises anders sein?
Am Innenpool kann man vor lauter Hitze nicht liegen, es ist ja schließlich Ende Juli und es hat gefühlte 30 Grad Außentemperatur. Egal, die Seenotrettungsübung ruft sowieso. Zurück auf der Kabine sind die Koffer auch schon da. Unser Sammelplatz ist im Restaurant. Naja, wenn wir sinken gibt's hier wenigstens noch was zum Trinken.
Anschließend gibt es am Pooldeck Live Musik und die offizielle Begrüßung. Es wird zu relativ lauter Musik abgerockt am Pool, bin ich hier richtig??? Zu später Stunde legen wir zu den Klängen "Große Freiheit" von Unheilig ab und genießen die spektakuläre Kulisse Valettas. Punkt 12.00 Uhr ist Schluss mit der Party im Freien, gewisse Traditionen werden also auch hier beibehalten. Es kann weitergetanzt werden in der Abtanzbar, die sieht mich heute nicht mehr, auch ich werde älter...

Der erste Seetag
Wir haben geschlafen wie echte Seebären - tief und fest bei offener Balkontür. Die Mein Schiff 3 gleitet lautlos dahin, ohne jeglichen Geräusche. Nahezu unheimlich ruhig. Werner ist früh gleich mal in den Pool gesprungen.

Lasst uns das Schiff erkunden... Wir können wählen zwischen Fitness, Malkurs, einem Lektorenvortrag, Ausflugspräsentation, Eisskulpturenschnitzen oder einer Klassik Matinee, und dies alles schon am Vormittag. Wer sagt hier noch eine Kreuzfahrt ist langweilig?
Wir schlendern durch die Einkaufspassage Neuer Wall. Alles wirkt sehr modern, hell und freundlich. Auch das bordeigene Museum ist sehr anschaulich gestaltet.
Für die Kinder, es sind angeblich 600 Jugendliche an Bord, gibt es zahlreiche Rückzugsmöglichkeiten und eine Arena.
Da es uns am Pool zu laut ist, flüchten wir nach dem Essen in die Sauna. Die war schon auf den beiden Schwesterschiffen ein echter Gewinn, hier ist es noch besser. Der Ausblick von der Sauna ist fantastisch. Die Aufgusssauna ist sehr hell, mit Blick auf die Brücke. Da kann ja nichts schiefgehen. Von den Liegen nach vorne raus hat man auch einen super Blick aufs Meer und seine Ruhe! Der Aufguss macht Spaß, obwohl sich die Gäste nicht einig sind, ob nun gequatscht werden darf oder nicht während des Aufgusses. Egal, mir gefällts.

Das Buffetrestaurant ist auch viel geräumiger geworden mit einer größeren Auswahl an Speisen. Der Gosch oder doch das Gosch? ist im hinteren Bereich integriert worden und lädt zum Fischessen ein. Hier gibt's täglich große gepulte Shrimps und Krabben. Es gibt auch einige Sitzplätze im Freien, was wir immer sehr schätzen.
Zum Glück ist auch meine geliebte Wok-Ecke geblieben, nur größer. Der Gast wählt verschiedene Gemüse, Fleisch und Saucen aus, gibt es beim Koch ab und erhält wenige Minuten später ein frisch zubereitetes Wokgericht nach eigenem Gusto. Geniale Idee. Ja so einige Lichtblicke gibt es auch bei TUI Cruises.

Für Klassik und Theaterbegeisterte ist das Klanghaus sicher auch ein echter Gewinn. Ich finde es persönlich nur schade, dass ich mich am Abend entscheiden muss, ob Klanghaus oder die Show im Theater. Meine Wahl fällt diesmal auf die Blue Elements Show im Theater. Das Theater ist bereits gut gefüllt, es wollen wohl alle den Kapitän Remko Fehr sehen. Die Mannschaft kommt rein zu einem mir sehr bekannten Lied. Alles nur geklaut??? Unsere Sicht auf die sicherlich feurige Show ist leider bescheiden von der Seite, da wir die Leinwand nicht sehen.

Wir genießen noch einen leckeren Cocktail an der wirklich gut gelungenen TUI Bar. Hier spielen 4 virtuelle Musiker von 4 verschiedenen Leinwänden nebeneinander rockige Musik.

Auch im Freien gibt es zahlreiche Sitzmöglichkeiten an verschiedenen Bars. Wegen des guten Wetters sind die freien Plätze allerdings dünn gesäht. Beeindruckend ist auch der Blaue Balkon. Wir stehen 37 m hoch auf einer Glasplatte über dem Meer mit unserem Drink. Na denn Prost!

Dubrovnik
07.00 - 22.30 Uhr

Freundlicherweise kennen wir Dubrovnik und starten unseren Tag ganz entspannt. Wir gehen zu Fuß zum Hafen hinaus. Mangels Verfügbarkeit eines Mietwagens, fällt mein Blick auf ein paar E-Bikes. (www.rentacardubrovnik.hr) Der Laden befindet sich gleich hinter dem offiziellen Hafengebäude, Richtung Stadt. Also nicht an der Halle, wo die Busse alle abfahren in die Stadt. Für 13,00 Euro kriegen wir also einen Drahtesel mit Tretunterstützung. Wir radeln zunächst zurück zum Schiff und ziehen uns um. Die Räder kann man problemlos an der Halle neben dem Schiff parken. Todesmutig fahren wir nicht gen Altstadt, sondern zur spektakulären Brücke, die wir bei der Einfahrt gesehen haben. Mit der elektrischen Unterstützung schaffen wir es sogar mit unseren bescheidenen sportlichen Fähigkeiten den Berg rauf, schauen uns die Brücke und das Schiff von oben an. Wir fahren den Berg oben entlang gen Altstadt und dürfen herrliche Ausblicke auf die Stadt erleben. So sparen wir uns die Seilbahn und haben uns nebenbei noch sportlich betätigt.

Von der Straße sieht man den Altstadtkern mit seiner Stadtmauer außenrum sehr gut. Am Ende der Bucht peilen wir einen Strand an und Werner nimmt ein Bad im Meer. Gen Altstadt gibt es hinter dem Jachthafen auch einen Strand, aber der ist gut gefüllt. Wir düsen den Berg hoch hinter dem Pile Tor, ohne Elektrounterstützung undenkbar für mich, und fahren an der Bucht entlang. Von der anderen Uferseite sehen wir nun die Mein Schiff. Wir fahren bis der Weg immer steiniger wird und wir einen Campingplatz erreichen. Dort fahren wir über die Straße zurück. Kurze Siesta am Schiff. Um 15.30 Uhr starten wir nochmal durch und kaufen uns Tickets für die Stadtmauer. Gute Wahl, denn jetzt sticht die Sonne nicht mehr so vom Himmel und es ist viel ruhiger. Wir schaffen es in 2 h gerade so einmal außenrum, aber die Investition von 12,00 Euro (momentan kann man nur in Kuna bezahlen) hat sich definitiv gelohnt. Es ist steil und anstrengend, aber die Aussicht auf die engen Gassen der Altstadt entschädigt für alles. Wir brausen zurück, denn die Vermietstation schließt um 20.00 Uhr.

Heute können wir uns ohne Bedenken dem All inklusive hingeben. Um 21.00 Uhr übernimmt der DJ das Kommando am Pooldeck. Poolparty ist angesagt. Jawohl ihr hört richtig, Party an Bord der Mein Schiff. Habe ich irgendwo den Aufdruck "Das Clubschiff" übersehen? Die einen schraubens ab vom Schiff, die andern schraubens hin??? Das was ich so schmerzlich vermisst habe auf der Mein Schiff in der Karibik und was ich an AIDA so liebe, findet hier vor meinen Augen statt ... nklusive Animation. Die AIDA-Spione findens super, die Mein Schiff-Gäste fühlen sich zum Teil fehl am Platz. Wohlfühl oder Clubschiff, was geht ab? Ihr könnt euch denken wo der DJ vorher gearbeitet hat. Viele Gespräche an Bord drehen sich um den Vergleich. Was ist da besser, was ist dort besser? Das darf jeder für sich entscheiden. Wir fallen auf jeden Fall todmüde ins Bett, ich hatte ja nicht wirklich mit einer ausschweifenden Party gerechnet, so was aber auch.

Kotor, Montenegro
08.00 - 18.00 Uhr

Auf dieses Ziel haben wir uns schon sehr gefreut. Ein neuer Hafen in unserer bescheidenen Sammlung von über 100 besuchten Kreuzfahrthäfen. Ein malerischer Fjord, und das mitten im Mittelmeer, haben uns Kunden vorgeschwärmt. Tatsächlich, bei der Einfahrt wähnt man sich in Norwegen.

Die Mein Schiff 3 wirft den Anker nach einer spektakulären Fahrt den Fjord entlang. Die Tenderboote werden zu Wasser gelassen. Wir kaufen uns Tendertickets und werden 15 min später aufgerufen. So große Tenderboote haben wir noch nicht gesehen. Die Fahrt rüber dauert eine gefühlte halbe Stunde, aber ist nicht unangenehm.

Wir entscheiden uns gegen die Land und Leute Tour mit dem Hop on Hop off Bus für 20,00 Euro, sondern gehen durch die Stadtmauer in die Altstadt. Hier kriegt man an der Touristinfo einen Stadtplan. Sehr schmuck, viel gemütlicher und noch uriger als Dubrovnik. Durch die verwinkelten Gassen schlendern wir zum Ausgangspunkt an der anderen Seite der Stadt.

Wir wollen den Berg besteigen und die Aussicht von oben genießen. Der Weg ist teils steinig, teils etwas gepflastert, teils steile Treppen, aber der Blick ist fantastisch. Da uns von gestern noch alle Knochen weh tun und sich der Himmel etwas verfinstert, gehen wir vorsichtshalber zurück. Zum Glück bleibt es bei ein paar Tropfen. Werner tendert erstmal zurück und ich gehe alleine weiter bummeln.

Am südlichen Gurdic Tor erwartet mich Nessie im See. Hier haben die Montenegrianer, oder wie heißen die?, einen rießigen Stahldrachen im See sitzen. Da könnten sich die Schotten mal ein Beispiel nehmen... Es gibt tolle, kleine, individuelle Läden mit Kunsthandwerk und Designerklamotten, gut dass Werner an Bord zurück ist. Am nördlichen Flusstor verlasse ich die Altstadt und gehe Richtung Bucht. Schließlich fehlt in meiner Sammlung noch Strand aus Montenegro. Vom Tenderboot habe ich Strand gesehen. Eine halbe Stunde später tüte ich ein Pröbchen ein und treffe mich wieder mit Werner am Stadttor. Der hat inzwischen auf dem Schiff gegessen, getrunken und etwas geruht, und geht nun willig mit durch die engen Gassen. Inzwischen liegt auch eine MSC im Hafen, die müssen nicht tendern, dafür legen sie auch erst mittags an, um vor uns wieder abzulegen.

Um 17.00 Uhr gibt es keine Tenderschlange mehr, dafür warten wir eine gefühlte Ewigkeit, bis das Boot gefüllt ist. Ich verpasse meinen Aufguss um Sekunden und bin etwas angefressen. Zum Glück gibt es im Wellnessbereich auch eine Bar. Nach einer Latte Macchiato und einem Saftschorle sieht die Welt schon wieder besser aus. Man kann herrlich alleine faulenzen hier auf den Außenliegen im Saunabereich. Die Sonne geht gülden unte,r und die meisten der Gäste sind freundlicherweise schon wieder mit der Nahrungsaufnahme beschäftigt.

Nach einem ausgiebigen Wokerlebnis sitzen wir diesmal rechtzeitig im Theater. "Rock the Boat" heißt das Motto im Theater und hält was es verspricht, ohne Balken. Das Klanghaus muss wieder warten, die Disco auch, ich werde alt...

Brindisi, Italien
07.00 - 18.00 Uhr

Endlich mal ausschlafen, Werner genießt die morgendliche, und einzige Ruhe am Pool, frühstückt und dann ziehen wir los, der ShuttlebBus bringt uns in 15 min in die Stadt. Cool ist, die Tickets werden am Bus mit der Bordkarte bezahlt. Der Bus hält an der Piazza Vittorio Emanuele, wie auch sonst sollte sie heißen. In jeder italienischen Stadt heißt die bedeutenste Straße oder Platz so.

Wir schlendern zum Domplatz (Piazza Duomo) besichtigen die zwei, drei auf dem Stadtplan genannten Kirchen, gehen in den Palazzo Granafei und landen auf der Piazza Cairoli. Wir gehen die drei Corsos Umberto, Roma und Garibaldi rauf und runter und beschließen, dass dies genug ist.

In Brindisi würde ich auf jeden Fall den Ausflug nach Alberobello buchen in die Trulli Stadt. Dort waren wir aber schon (siehe Adria mit AIDA).

Auch wir wollen mal ein Mittagessen und nichts tun. Mit viel Überzeugungskraft trollt sich Werner mit mir ins Atlantik Restaurant innen und wir bestellen à la carte. Zum Glück gibt's Wiener Schnitzel. Die mexikanische Vorspeise ist sehr lecker, das Schnitzel findet keine Gnade bei meinem Fleischguru und überhaupt dauert es meiner besseren Hälfte viel zu lang. Das war's dann wieder mit Bedienrestaurant. Eis am Pool, das geht erheblich schneller, da ja etliche Gäste noch an Land verräumt sind. Endlich mal faulenzen.

Ich genieße das Meeresrauschen und kann endlich mal wieder in Ruhe zum Aufguss in die Sauna.

Die Crew Show ist verbesserungswürdig und hat seine Längen, heute wäre wohl das Klanghaus die bessere Wahl gewesen. Wir schauen heute Abend mal in den berühmten Diamant, schlürfen eine Kaffeespezialität und essen, natürlich nur zum Testen, einen Burger im 24 h Tag und Nacht geöffnetem Restaurant. Werner geht sogar mal mit in die Abtanzbar, aber es tanzt heut keiner.

Korfu
07.00 bis 19.00 Uhr

Korfu Stadt zum dritten, aber dafür mal einsam und allein. Da wir die sehr sehenswerte Altstadt von Korfu Stadt schon kennen, und auch beim Sissipalast schon waren (auch ein Muss), nehmen wir heute einen Mietwagen. Sport hatten wir genug. Ein Verleiher befindet sich direkt im Hafengebäude. Wir saußen gen Norden an der Küste entlang. Korfu ist die grünste griechische Insel und landschaftlich sehr sehenswert. Viele Olivenbäume, tolle Pflanzen und blühende üppige Natur, inklusive Schmetterlingen. Bei mehreren Photostopps entdecken wir, bevorzugt bei lila Blüten, unbekannte Schmetterlinge. Auch ein sehr sehenswertes Spinnennetz entgeht meinen Blicken nicht. Als Laie würde ich sagen Trichterspinne, ich sollte es mal ausgoogeln, habe aber hier zuhause gerade kein Internet. Werner badet im Meer und wir fahren kreuz und quer die engsten Gässchen und durch die Berge in ein absolut legendäres Bergdorf namens Sokraki. Hier kaufe ich einen Ring aus Olivenholz als Erinnerung an den tollen Tag.

An der Südküste sehen wir noch türkisfarben die Buchten leuchten. Bei Benitses taucht Werner nochmal ab in die Fluten und pünktlich zum 18.00 Uhr-Aufguss sind wir zurück. Perfekt!!!

Die Schlagershow am Abend ist absolut gelungen und heute gibt es kein zurück. Ich bleibe in der Disco bis zum Feierabend kurz vor 03.00 Uhr. Heute steppt der Bär hier. Es wird getanzt und gerockt, unglaublich gut.

2. Schiffstag
so heißt es hier offiziell...
Unglaublich, das Schiff ist nicht zu hören, selbst beim Anlegen an den Landgangstagen haben wir nichts gehört.

So, heute ist Zeit die vielfältigen Angebote an Bord zu testen. Das Kaviarfrühstück habe ich verschlafen. Gut für den Kalorienhaushalt. Der Fitnessbereich für die Kurse wie Yoga oder Bauch pur etc. ist mir zu eng. Dafür kann ich mich beim Zumba draußen 90 min bei richtig guter, lauter Musik im Freien auspowern. Die Sportarena ist immer in Hand der unzähligen Jugendlichen an Bord, die hier Fußball spielen. Es sei ihnen gegönnt. Hier sind sie aufgeräumt und bewegen sich an frischer Luft. Zum Glück ist Internet ja richtig teuer an Seetagen ... Verzeihung Schiffstagen.

Abends das letzte Krabbenbrötchen, der letzte Blick von der Außenalster, ja ich muß sagen, es war gut die 3er zu testen. Hier fühle auch ich mich wohl. Es gibt noch Vieles zu erzählen und zu entdecken, aber alles kann und muss hier nicht erwähnt werden, schließlich wollt ihr ja selbst noch was entdecken auf eurer ersten Mein Schiff - Fahrt.

Malta, an, viel zu früh - Für meine Begriffe endet die Reise hier mitten in der Nacht viel zu früh, denn TUI CRUISES hatte nur noch so unchristliche Rückflüge nach Stuttgart für uns am Vormittag, es ist alles gut organisiert und gegen Mittag landet unser Flieger wieder in good old germany.