Ein Reisebericht von:

Sabine

 

Mittwoch, 15.11.
Um 08.00 Uhr fahren wir mit dem InterRegio nach Frankfurt. Im McDonald's im Terminal 2 treffen wir uns mit unseren auswärtigen Mitreisenden. Mit Emirates fliegen wir mit einem A380 erst einmal nach Dubai. Nach knappen 6 h angenehmem Flug haben wir 4 h Aufenthalt in Dubai.

Donnerstag, 16.11.
Morgens um 04.00 Uhr fliegen wir mit dem nächsten A380 nach Mauritius. Planmäßige Ankunft gegen 10.00 Uhr. Der Himmel weint bei unserer Ankunft. Am Flughafen tauschen wir Geld. Mit dem Taxi geht es für 600 Rupien zum Hotel Preskil Beach. Hier ist erst einmal chillen angesagt. Das Hotel hat eine tolle Grünanlage mit recht altem Baumbestand. Die Anlage wird im Mai 2018 komplett renoviert. Wir genießen die Ruhe, schlafen und essen abends gut und lecker an 2 runden Tischen, mit 16 Gästen fast wie auf AIDA!

Freitag, 17.11.
Heute hat Matthias Geburtstag. Sonnenaufgang ist gegen 05.15 Uhr. Wir werden von den vielen Vögeln in der Anlage mit morgendlichem Gezwitscher geweckt. Darunter befinden sich z.B. Honigfresser und Webervögel. Der Himmel klart auf. Nach einem leckeren Frühstück mit Crêpes und Croissants machen wir vom Hotel aus eine Ortserkundung. Der Ort ist ca. eine halbe Stunde zu Fuß vom Hotel entfernt. Dort ist ein großer Supermarkt in dem man z.B. leckeres Bier für 40 Rupien (1 Euro), T-Shirts für 260 Rupien und, für mich, einen Teddy-Dodo, made in Mauritius, bekommt.

Im Hotel haben wir uns bereits früh für eine Fahrt mit dem Glasbodenboot am Nachmittag angemeldet, die das Hotel gratis anbietet. Nach einer Runde chillen und T-Shirtkauf am Strand sind wir 1 h mit dem Glasbodenboot unterwegs. Die Tour ist ganz nett, auch für Nichtschnorchler. Das Hotel liegt ja auf einer Halbinsel an der größten Lagune von Mauritius. Ich nenne es die Malediven von Mauritius mit Inselanschluss.

Wir haben ein leckeres Abendessen, und auch 3 weitere Mitreisende unserer Gruppe hat die Emirates pünktlich nach Mauritius gebracht. Zum Abschluss des Tages gibt es noch einen Absacker am Strand.

Samstag, 18.11.
Wir checken aus, und um 09.00 Uhr ist für alle Mann Abfahrt mit dem Katamaran zur Île aux Cerfs. Blauer Himmel nach kurzem heftigen Regenschauer am frühen Morgen. Mit ausgelassener Stimmung segeln wir gen Île aux Cerfs. Getränke an Bord sind frei. Die Sicht ist hervorragend. Wir spazieren 45 min über die Insel, eine Sandinsel, die unter Naturschutz steht. Es gibt hier ein paar Souvenirshops, ein Restaurant, das war's. Das Wasser ist wunderschön, der Strand schneeweiß. Nach unserem Spaziergang gibt's ein Barbecue an Bord, mit leckerem Salat und Gegrilltem. Nach der Weiterfahrt legen wir einen Stopp zum Schnorcheln und Baden im Meer ein. um 15.00 Uhr sind wir zurück am Hotel, 1 h früher als üblich, weil wir ja heute weiter zur AIDA wollen. Mit mehreren Taxen fahren wir ca. 40 min Richtung Port Louis.

Punkt 17.00 Uhr checken wir ganz entspannt ein. An Bord ist ein großes Familien-/Vielfahrertreffen. Da die Tour ab Mauritius mit Seychellen und Réunion neu ist sind nahezu nur Stammgäste an Bord. Unsere 8 pauschal angereisten Gäste sind auch da.

Bei angenehmen 25 Grad genießen wir das 1. leckere Abendessen an Bord, und natürlich eine Poolparty zum Ausklang des Abends.

Sonntag, 19.11.
Port Louis
1. gemeinsames Come together. Wir fahren mit kleinen Hafenbooten vom Schiff nach Port Louis an die Waterfront. Es ist Sonntag und wir sind unplanmäßig in der Stadt. Eigentliches Auslaufen war für gestern Abend geplant, aber durch das Streichen der Häfen von Madagaskar haben wir überall einen Tag länger.

Wir spazieren etwas durch die City, aber die Geschäfte sind leider alle zu. Wir fahren mit dem Linienbus zum berühmten Botanischen Garten von Pamplemousse. 3 h lang genießen wir die herrliche Natur und bestaunen die tollen Bäume. Am berühmtesten sind die riesigen Talibotpalmen, die ist nur noch hier gibt. Auch eine Kolonie Flughunde können wir sehen, die in den Bäumen in der Sonne abhängen. Am beeindruckendsten sind aber wohl die riesigen Seerosenblätter der größten Wasserlilien der Welt, der Victoria Regia. Ihr Durchmesser kann bis zu 1 m betragen. Ein paar wenige blühen sogar. Auch die Lotusblumen sind sehr beeindruckend. Außerdem gibt es eine Kolonie Schildkröten und eine Coco de Mer Palme. Es gibt hier eine männliche Pflanze, leider keine weibliche. Mit dem Bus geht's zurück nach Port Louis.

Die kleine Promenade am Wasser ist ganz nett. Regenschirme hängen als Sonnenschutz über der Einkaufspassage, ein nettes Kunstobjekt, sonst ist heute nix los und es hat ja nix auf. Wir fahren für 2 Dollars mit dem Wassertaxi wieder zurück zum Schiff. Um 17.05 Uhr genießen wir den 1. Aufguss. Dann gibt es die obligatorische Seenotrettungsübung, und zum Abendessen laufen wir aus. Tolle Poolparty. Wir tanzen bis nach Mitternacht...

Montag, 20.11. 1. Seetag
Auf vielfältigen Wunsch wurde, nur an Seetagen, ein Morgenaufguss um 10 nach 10 mit ins Programm genommen. Das ist ganz gechillt! Wir treffen unsere Gruppe um 11 Uhr 11 Uhr in der Hemingway Lounge. Das Wetter ist wunderbar: Sonne, 27 Grad. Es gibt Vorträge, eine Kunstauktion, Volleyball, Sport, was halt jeder will. Am Abend singen die AIDA-Stars und stellen sich vor, also das Showensemble.

Dienstag, 21.11.
Seetag
Noch ein Ausruh-/Chill-/Relaxtag!

Da ja nur Premiumgäste an Bord sind ist das Publikum angenehm. Fast alles Vielfahrer. Alle haben in ihrer Kategorie denselben Preis bezahlt. Alle haben somit auch ein Internetpaket, ein Begrüßungsfoto und 2 Flaschen Wasser täglich frei. Wir haben gleich mal eine WhatsApp-Gruppe gegründet! Ein Lektor ist auch an Bord, der die Inseln der Reihe nach vorstellt. Im Theater wird heute gezaubert.

Mittwoch, 22.11.
Mahé, Victoria, Seychellen
Da wir Madagaskar, durch den Ausbruch der Lungenpest, nicht anlaufen können haben wir statt 1,5 Tage Seychellen volle 3 Tage in Victoria. Wir legen pünktlich an und übernehmen ein Mietauto für 3 Tage. Wir waren schon dreimal hier und kennen uns aus!

Heute erkunden wir die Hauptinsel. Das Auto wird zum Hafenausgang gebracht. Dort ist ein großer Parkplatz. Außerdem haben ein paar Souvenirhändler ihre Stände aufgebaut. Sonst ist das hier in Victoria, der kleinsten Hauptstadt der Welt, ein Frachthafen. Links von der Stadt ist eine Tankstelle.

Die schönste Inseldurchquerung ist zweifelsohne die Strecke über die Panoramastraße Sans Soucis Road über den 905 m hohen Morne Seychellois Richtung Port Glaud. Es ist eine beeindruckende Straße, mit vielen Kehren und Kurven durch Primärwald. Rechterhand kommt mal ein Gehege mit Schildkröten. Wir fahren bis zum Mission Hill, hier gibt es einen Aussichtspunkt über die Insel. Vom Parkplatz führt ein 10-minütiger Fußweg dorthin. Rechterhand liegt vor dem überdachten Aussichtsplatz ein umgestürzter Baum. Bitte mal an der Rinde reiben ... es ist ein Zimtbaum! Zimt wird aus der Rinde gewonnen. Manchmal stehen hier oben auch Souvenirverkäufer. Der Blick ist toll, ebenso wie die Vegetation. In der Luft sehen wir "White-tailed Tropical Birds" - Weißschwanz-Tropikvögel! Weiße Vögel mit einem besonders langen Schwanz. Auch Flughunde schwirren ab und zu in den Bäumen rum und fressen Früchte.

Von hier aus fahren wir erst einmal wieder zurück Richtung Victoria und tanken. Auf der Strecke kommen uns alle Ausflugsbusse entgegen. Wir fahren also am Flughafen vorbei gen Süden und queren die Insel Bon Espoir. Auch hier wieder spektakuläre Bäume und Blumen. Weiter geht es die Westküste Richtung Anse Takamaka. An der Anse Intendance legen wir einen Badestopp ein. Hier nutzt man die Zufahrt zum Banyan Tree Hotel. Linkerhand davon ist der Strand öffentlich.

Anschließend queren wir die Insel wieder bei Quatre Bones und legen einen Schnorchelstopp an der Anse Royale ein. Nettes Eckchen mit vorgelagerten Felsen. Danach fahren ein kleines Stückchen zurück und queren bei Monte Christo erneut die Insel, da es jedesmal atemberaubende Ausblicke gibt. Wir fahren die Westküste hoch Richtung Barbarons und sehen am Strand eine Hochzeit. Über die La Misere-Strecke queren wir die Insel erneut. Von dort hat man einen tollen Blick auf den Hafen. Auf diese Weise haben wir eine umfassende Inselrundfahrt erlebt! Mahé ist ja auch nur 28 km lang und 10 km breit!

Am Abend heißt es dann heute früh ins Bett, morgen geht's sehr früh raus.

Donnerstag, 23.11.
Mahé, Newport
Heute ist Inselhüpfen angesagt. Um 06.30 Uhr gehen wir von Bord und fahren mit dem Auto zum Fähranleger. Zu Fuß wären es ca. 3 km, also auch gut machbar. Um 07.30 Uhr fahren wir mit der Fähre zunächst von Mahé nach Praslin. Dort steigen wir um auf eine kleinere Fähre nach La Digue. Fahrzeit mit der 1. Fähre ca. 1 h, dann noch einmal 20 min. Die Fähren hatten wir bereits im Voraus von zu Hause aus gebucht.

Nach leichten Regenschauern gestern Morgen, ist es heute sehr schön und es wird warm. Auf La Digue leihen wir uns Fahrräder für den ganzen Tag und brausen los gen Anse Source D'Argent. Sicherlich einer der magischsten Strände der Welt. Um Zutritt zum diesem schönen Flecken Erde zu bekommen, muss man ca. 7,50 € Eintritt zahlen, oder 100 Rupien, da man durch Farmland fährt um dort hin zu kommen. Links und rechts des Weges wird Vanille angebaut. Vanille ist eine Orchidee, die sich z.B. an Baumstämmen hoch hangelt. Außerdem ist auf dem Farmgelände eine alte Ölmühle und ein Gehege mit Landschildkröten, die man füttern darf.

Am Eingang des Strandes werden die Räder einfach abgestellt (Zur Wiedererkennung desselben Foto machen oder Fahrrad z.B. mit einem Tuch markieren). Dann geht's zu Fuß am Strand entlang ca. 2 km bis zum Ende. Man läuft an einem Felsen nach dem anderen vorbei, von diesen großen typischen Granitfelsen, für die die Seychellen berühmt sind. Aktuell ist noch etwas Flut und wir sehen einige Fische. Wenn man in der Mitte des Strandes bei Ebbe etwas raus läuft, Badeschuhe sind empfehlenswert, sieht man in der Ferne 2 große runde Felsen und das ganze beeindruckende Panorama. Außerdem gibt es 2 rustikale Bars mit frischen Kokosnüssen und Cocktails.

Wer fit ist biegt am Eingang der Farm mit dem Rad rechts ab und fährt auf die östliche Seite der Insel zur Grand Anse, hier kann man allerdings aufgrund starker Strömungen nur surfen nicht schwimmen. Wir fahren wieder durchs Dorf mit seinem paar Lädchen und Gasthäusern zurück, vorbei an der Fähre Richtung Anse Patates. Am Anse Severe leben 2 große Landschildkröten, die am Straßenrand herum laufen. Es sind 1, 2 kleine Steigungen zu fahren. Nach dem Patatras Hotel könnte man noch ein Stück weiter fahren, durch wilde Natur, aber es ist eine Sackgasse. Wir baden wegen vorkommender Strömungen, etwas vorsichtig an Anse Patates, und genießen das Ambiente. Mit der Fähre um 16.30 Uhr geht es zurück nach Praslin. Dort haben wir etwas Aufenthalt. Am Steg dort können wir Rochen und Wasserschildkröten im Meer beobachten. Um 18.00 Uhr geht es zurück nach Mahé.

Ein gelungener Tag geht zu Ende. Kurz vor 20.00 Uhr sind wir zurück auf der AIDA und erfahren, dass unser Schiff nun ausläuft. Morgen wird getendert, da wir ja morgen unplanmäßig im Hafen liegen.

Freitag, 24.11.
Mahé, Black Friday!
Nach einem gemütlichen Frühstück tendern wir um kurz nach 10.00 Uhr mit einem einheimischen Boot Richtung Mahé. Mit dem Auto fahren wir linker Hand in den Botanischen Garten, Eintritt 100 Rupien, also wieder 7,50 €. Ist zu Fuß auch machbar! Ca 1,5 h verbringen wir im schön angelegten Garten. Es gibt einige weibliche und männliche Coco de Mer Palmen, tolle Blumen, einen Weg durch ein Stück Regenwald, und in einigen Bäumen hängen wieder Flughunde und fressen Früchte. Auch unsere sogenannten Paradiesvogel, die Weißschwanz-Tropikvögel, sind wieder unterwegs. Nach dem Botanischen Garten fahren durch Victoria Richtung Beau Vallon, der Ballermann von Mahé. Hier steht das Berjaya Beau Vallon Bay Resort, das wohl lebhafteste Hotel auf der Insel. Aktuell ist mittags Ebbe und deshalb hier grad kein Baden möglich.

Wir düsen weiter gen Glacis Beach und Baden am Sunset Beach Hotel. Hier merkt man nichts von der Ebbe und hat einen tollen, knuffigen Strand. Nach dem erfrischenden Bad fahren wir zum nördlichsten Punkt der Insel, dort gibt es auch noch tolle Felsformationen. Vom North East Point aus sehen wir die AIDA, denn sie liegt ja heute nicht im Hafen. Wir schauen uns noch den Clocktower in Victoria an und dann geht's zurück zum Schiff.

Dort gibt es heute viele Sonderangebote im Shop wegen "Black Friday". Nach dem Shoppen gibt es eine saugeile Pool-/Crewparty mit Tanzkurs "El Tibúron". Crew und Gäste haben auf jeden Fall viel Spaß. Als Noah Newton vom Showensemble noch ein Lied für die Crew singt ist der Abend perfekt.

Samstag, 25.11.
Seetag

Es gab einen Kapitänswechsel ... Unser neuer Kapitän heißt Sven Laudan. Heute können wir uns erholen und alle Annehmlichkeiten des Schiffes genießen. Der Aufguss um 10 nach 10 ist ein guter Einstieg in den Tag! Es ist sonnig!

Abends erleben wir die Mitmach-Show "Dabei ist alles". Alle erhalten Fähnchen, Brille und Schnurrbart, singen mit und haben Spaß. Danach tanzen wir in der Anytime Bar weiter ....

Sonntag, 26.11.
Seetag

Wir lauschen den Vorträgen des Lektors und genießen einen weiteren Seetag!

Montag, 27.11.
Der letzte Seetag

Heute haben wir noch einmal ein Come together, genießen Aufgüsse wie in früheren Zeiten und freuen uns, dass wir dabei sein dürfen, hier im Indischen Ozean, mit der schönen, kleinen AIDAaura.

Am Abend tanzen wir beim Alpenglühn zu altbekannten Schlagern.

Dienstag, 28.11.
Réunion, Le Port
Um 09.00 Uhr betreten wir wieder europäischen Boden. Mit dem Mietwagen von Enterprise, den wir noch einigem hin und her doch noch erhalten, düsen wir Richtung Süden. In Le Port selbst gibt es nichts weiter Spektakuläres zu sehen, also geht es zunächst die Küstenstraße entlang Richtung Saint-Gilles-les-Bains. Tolle Natur, tolle Pflanzen! Sehr gute Straßen, aber wir sind hier ja auch in der EU! Im Supermarkt kaufen wir Baguette und Croissant. Immer wieder mal gibt es auf der Strecke schöne Strandabschnitte. Vorbei an Saint-Pierre und Saint-Joseph, "hier ist alles heilig" biegen wir ab ins Landesinnere Richtung Cascades de Grand Galet. Eine traumhafte Straße an einem wilden Bächlein entlang führt zu mehreren Wasserfällen. Teilweise kann man in den Becken sogar baden. Auf Réunion gibt es viele Litschibäume, Bananenstauden und andere Früchte. Über Saint-Philippe umrunden wir die Insel, fahren also auch noch an der Ostseite der Insel entlang, zur Coulée de Lave, wo die Lava vom Vulkan Piton de la Fournaise ins Meer gelaufen ist. Über L'Anse des Cascades und Saint-Rose fahren wir zurück zum Schiff.

Ruhiger vom Fahren ist auf jeden Fall die Ostküste. Richtig Verkehr gibt es erst wieder vom Flughafen bis nach Saint-Denis. Die Uferpromenade von Saint-Denis ist nett weihnachtlich beleuchtet, sonst fand ich dort nichts besonderes. Richtung Le Port wird eine neue Straße auf Pfeilern ins Meer gebaut. Sehr spektakulär!

Um kurz vor 20.00 Uhr sind wir zurück und Parken vor dem Schiff. Dann noch ein kleines Stückchen Bus fahren, dann nix wie ab zum Essen ...

Mittwoch, 29.11.
Reunion, Tag 2

Aufbruch 06.10 Uhr. Zum Glück stehen unsere Autos vor der Tür. Wir sind wieder Richtung Süden unterwegs. Ziel des Morgens: Der Piton Maido, 2.204 m. Um 08.00 Uhr kommen wir dort nach gefühlten 1.000 Kurven und toller Vegetation an. Wir sehen Pflanzen, die wir Wuschelpuschel nennen; sie sehen aus wie Bambusstäbe und haben alle 10 cm außen herum Grünes. Die Bäume auf der Strecke sind Moos behangen, wie ein echter Nebelwald. Kein Wunder stellenweise ist es völlig wolkenverhangen.

Der Blick von oben auf die umliegenden Bergspitzen ist gigantisch. Die Gipfel sind immer mal wieder in Wolken, aber ab und an klart es auch auf. Wir genießen das Szenario und die Akkus glühen. Es ist auch garnicht so kalt wie erwartet. Windstill, 15 Grad.

Dann geht es weiter wieder Richtung Süden zur Plaine des Sables. Heute wollen wir die Lava von oben sehen, die wir gestern ins Meer haben fliesen sehen. Wieder über Saint-Pierre und Tampon fahren wir zum Vulkan Piton de la Fournaise, 2.631 m hoch. Die Straße ist super, kaum Schlaglöcher, nur zum Schluss ungeteerte Piste am Vulkan. Selbstredend 1.000 Kehren und Kurven. Es ist bereits Mittag und die Wolken hängen tief, aber die Fahrt durch die Lavafelder lohnt sich definitiv. Ab und zu haben wir tiefste Wolken, Sicht ca. 5 m, dann klart es wieder auf. Die Lavafelsen glänzen und werden mystisch von Wolken verdeckt. Aber es lohnt sich auf jeden Fall das sogenannte Plaine des Sables zu besuchen.

Da es schon wieder Nachmittag ist fahren wir wieder bis Tampon zurück, nehmen aber bei Saint-Leu die Küstenstraße Richtung Saint-Gilles-les-Baines und machen noch ein paar schöne Strandbilder. Auch heute gibt es wieder lecker Baguette. Diesmal sind wir um 18.00 Uhr zurück. Essen, trinken, schlafen ...

Donnerstag, 30.11.
Réunion, Tag 3

Wir haben Réunion die "Frühaufsteherinsel" genannt: 06.30 Uhr starten wir gen Salazie-Hellbourg. Von Le Port Richtung Saint-Denis besteht nach wie vor dasselbe Problem: Es ist immer Stau, natürlich frühmorgens in die Stadt rein, ab 16.00 Uhr wieder stadtauswärts. Jetzt früh geht es einigermaßen. Erst in Saint-Denis steht Auto an Auto. Also ... wer Richtung Saint-Denis fahren will/muss (es gibt halt nur die Küstenstraße) wenn möglich um 06.00 Uhr aufbrechen. Außerdem sind die Berge zu 100% fast immer nur früh wolkenlos, gegen Mittag zieht es sich immer zu.

Also düsen wir pünktlich los, quälen uns irgendwie durch Saint-Denis und passieren Saint-André und fahren hoch in den Vulkankessel Richtung Salazie. Eine sehr gute Straße führt uns hinauf. Die Natur ist wieder etwas anders, aber nahezu alles ursprüngliche Vegetation! Das Wetter ist, wie erwartet, früh warm, sonnig, wolkenlos, also perfekt. Lange, dünne Wasserfälle rauschen die Hänge hinunter ins Tal. An einem Obststand gibt's pflückfrische Litschis. Die Mangos brauchen leider noch 14 Tage. Immer wieder gibt es tolle Ausblicke und gnadenlos gute Möglichkeiten zu fotografieren.

Hellbourg gilt als der schönste Ort Frankreichs heute und ist unser Ziel. Jaaaaa, das Örtchen ist klein und knuffig. Es gibt 4 bis 5 richtig tolle Lädchen mit Kunsthandwerk aus Mauritius. 1 Plüschchamäleon und 1 Plüschgecko müssen dran glauben. Wenn wir schon keine echten finden, dann können wir die Stofftiere lustig in den Büschen positionieren! Es gibt richtig tolle Postkarten für 50 Cent und allerlei Schnickschnack zum Dekorieren. Am Ausgang des Ortes ist ein großes Restaurant mit Souvenirshop, in den die Busausfluggäste zu Mittagessen. Witzig finde ich auch die Idee aus großen Bambusrohren Blumenkästen zu gestalten.

Gegen Mittag zieht es sich, wie erwartet, wieder zu und zum Glück haben wir alle Fotostopps bergaufwärts erledigt. Zurück am Meer, bei Saint-André sieht man quasi nichts mehr von den bizarren Vulkankegeln und Bergspitzen. Also alles richtig gemacht. Um 13.00 Uhr sind wir bei einer Vanilleplantage. Wir können sehen wie sie angepflanzt wird, aber Führungen werden es später angeboten. Egal! Am Meer entlang geht's Richtung Saint-Denis. Die Reiseleiter empfehlen alle spätestens um 15.00 Uhr von Saint-Denis Richtung Le Port aufzubrechen, sonst bricht der Verkehr wieder zusammen. Es stimmt! Gegen 14.15 Uhr brechen wir auf Richtung Le Port. Und es geht verkehrstechnisch gerade noch so.

Wir geben unser Auto ab und genießen den verbleibenden Tag auf See. Endlich mal wieder Zeit für 2 Aufgüsse, und natürlich gibt es abends im Theater eine Fantasyshow und danach Poolparty. Der vorletzte Abend ist immer der Beste! Die Stimmung ist bestens! Wir tanzen ausgelassen bei nächtlichen 23 Grad unterm Sternenhimmel. Daheim schneit es! Definitiv alles richtig gemacht!

Freitag, 01.12.
Mauritius, über Nacht
Wir erreichen unser Start- und Endziel Mauritius. Die Kulisse ist magisch. AIDA ist in der Ferne umrahmt von Bergspitzen, selbst der zweithöchste Berg von Mauritius - Pieter Both, der berühmt ist für sein "Kügelchen" auf der Spitze, ragt deutlich heraus. Das Szenario wird umrahmt von ein paar kleinen weißen Wölkchen ... Fotografenwetter.

Mit dem Taxi machen wir eine Tour in den Süden. Auf unsere To-Do-Liste fehlt noch die 7 coloured earth. Meines Erachtens nach das spannendste Eck auf Mauritius. Von Port Louis fahren wir zunächst an der Phönix Brauerei vorbei. Dann kommt ein riesiges ovales Gebäude, sieht aus wie ein Ufo. Es ist eine Bank. Der 1. Stopp ist an einem Kratersee mit Blick auf die weite Landschaft. Richtung Süden für die Natur etwas ursprünglicher, nicht nur Zuckerrohr. Hier hat man zum Glück einige wenige der gigantischen Gummibäume stehen gelassen.

Dann folgt ein Stopp an einem Hindutempel. Hier ist eine gigantische Statue mit Löwe kürzlich erst fertig gestellt worden. Beim Spaziergang um den See bitte auf die Affen aufpassen! Außerdem gibt es noch einen tollen Ausblick auf einen Wasserfall, dann kann ich endlich eine weitere Naturattraktionen abhaken ... die bunten erdschichten , die coloured earth genannt werden. Man zahlt Eintritt und läuft 5 min zu einem tollen Kaffee, und hat von dort einen tollen Blick auf die bunten Steine. Ab und zu werden sie von der Sonne angestrahlt und leuchten lila und gold und rot auf. Ca. 500 Quadratmeter sind sichtbar (Frauenschätzung ....). Warum das so ist habe ich mir nicht gemerkt, es sieht toll aus, wenn die Sonne scheint, das zählt. Ein Gehege mit großen Landschildkröten ist auch hier, und ein Laden mit Rum und mauritianischen Souvenirs.

An der Küstenstraße geht's wieder gemütlich zurück. Gefühlt ist hier alles bebaut und der Rest Zuckerrohr. Am Strand von Flic en Flac vorbei erreichen wir nach ca. 1 h, gefühlt hat es länger gedauert, Port Louis. Vom Verkehr her geht's, obwohl Freitagnachmittag ist.

Dank Hannes gönnen wir uns auch noch den 6 nach 6 Uhr Aufguss mit anschließendem Sonnenuntergang. Wie zu erwarten, ist heute am pooldeck nicht mehr so viel los, da die meisten Gäste, die nach Frankfurt fliegen um 05.30 Uhr abgeholt werden.

Samstag, 02.12.
Mauritius, Port Louis

09.00 Uhr raus aus der Kabine, 10.30 Uhr Taxitransfer zum nächsten Hotel, dem Friday Attitude - Trou d'Eau Douce, übersetzt: Süßes Wasserloch. Das Hotel ist, wie das Preskil Beach, auch an der Ostküste gelegen, aber deutlich weiter gen Nordosten. Wir sind ca. 1 h vom Schiff aus mit dem Taxi unterwegs. Der Verkehr geht so, denn es ist Samstag. Gegen Mittag werden wir 19 Durchfahrer im Hotel herzlich empfangen. Ich hatte unsere Gruppe bereits vorab angekündigt.

Das Friday Attitude zeichnet sich durch seine familiäre, gastfreundliche, sie nennen es authentische, Atmosphäre aus. Das Hotel hat 50 Zimmer, ist 3-stöckig längs zum Meer gelegen Richtung Pool. Wir kriegen die 108, unten direkt am Pool. Wirklich, für 3,5 Sterne eine sehr schöne Anlage. Es gibt ganz viele schattenspendende Palmen und Sträucher, Fächerpalmen, Frangipanis, Hibiskus, sehr stylische Korbmöbel im Loungestil und nahezu alles ist offen. Die Zimmer sind stimmig, gefliest, viele Ablagemöglichkeiten und großem Bad, vor allem begehbare Dusche. Wohlfühlatmosphäre! Es gibt eine Bar mit Livedarbietungen an der Rezeption, eine Strandbar im Sand, echt cool!

Im Restaurant sind 3 Buffetbereiche: Salat, Hauptspeise, Nachtisch. Von der Auswahl her nicht gigantisch, aber geschmacklich sehr guT; kreolische Küche mit Livecooking. Der gegrillte Fisch z.B. ist ausgezeichnet. Im Internet wird das Hotel vom Essen her zerrissen, das können wir alle nicht bestätigen. Die Nachspeisen sind ausgezeichnete kleine Häppchen. Mittags gibt es ganz leckeres Eis, frisch auf einer kalten Platte zurechtgefroren, nach Geschmack. Die Hauptspeisen sind gut gewürzt, die Auswahl an Salat könnte etwas besser sein. Es gibt frische Früchte und selbstgekochte Marmelade. Das Preis-Leistungs-Verhältnis für alles inklusive ist aus unserer Sicht sehr gut! Hervorzuheben sind auch die leckeren Crepes zum Kaffee! Die Cocktails sind interessant gemischt und das Poenix Bier wird frisch aus dem Fass gezapft.

Am Strand spenden große Palmen Schatten und dazwischen stehen Palmhütchen. Hier kann man es ein paar Tage zum chillen gut gehen lassen. Bedingt durch Ebbe und Flut gibt es mal mehr mal weniger Wasser, aber man kann immer gut schwimmen oder schnorcheln. Das netteste Haus am Platz. Einmal die Woche könnte man einen kreolischen Kochkurs machen oder auch mal gratis zur Île aux Cerfs mit dem Boot fahren. Hierzu meldet man sich einfach an der Rezeption an, erhält einen Picknickkorb und kann 4 h auf der vorgelagerten Insel verbringen. Die Getränke am Strand des Hotels gibt es in lustigen recyclebaren Bechern. Alles in allem stimmig. Im Souvenirshop gibt es nur Mitbringsel aus Mauritius, finde ich gut. Am Strand kann man 500 m in die eine Richtung und 2 km in die andere Richtung laufen. Am Eingang des Hotels rechterhand ist ein Laden für alles mit Rollerverleih. Zum Friday Attitude gehört das Tropical Attitud. Von dort aus gehen die Boote zur Île aux Cerfs, ca. 10 min zu Fuß weg linkerhand. Die haben aber keinen Strand! Also wieder alles richtig gemacht!

An einer großen Tafel dinieren wir am Abend und lauschen später noch der Segamusik.

Sonntag, 03.12.
1. Advent

Nach dem Frühstück brechen wir mit dem Linienbus, dessen Haltestelle vor dem Hotel ist, auf nach Centre de Flacq. Dort ist sonntags und mittwochs Markt. Die Fahrt kostet 30 Rupien, bezahlt wird im Bus. Nach ca. 25 min erreichen wir den Ort. Große überdachte Markthallen laden zum Bummeln ein. Draußen gibt es jede Menge Obst und Gemüse, dahinter alles was das Touriherz begehrt. Mauritius ist bekannt für seine hervorragende Baumwolle. Die T-Shirts sind von hervorragender Qualität und nett gemacht, made in Mauritius! 2 h bummeln wir und schauen. Es gibt super nette Korbsachen, Tücher, Kleider, Vanille, Rum usw.. Bus Nr. 55, Richtung Trou d'Eau Douce, bringt uns wieder zurück. Auf der Strecke gibt es viel zu sehen, nett ist auch die Kirche aus Vulkangestein.

Nachmittags Sonne, Strand und Meer. Whats App und Wifi gibt es im ganzen Hotel, sogar am Strand. Also werden eifrig Schneebilder aus Deutschland mit Strandbildern aus Mauritius ausgetauscht. Plätzchen- gegen Pfannkuchenbilder. Alle haben Spaß!

Montag, 04.12.
Nix

Ein echter, wahrer Gammeltag. Jeder kann tun und lassen was er will. Abends spielt eine tolle Live-Band, immer montags, Vater und Tochter singen richtig gut! Chillen unterm Kreuz des Südens.

Donnerstag, 05.12.
Mauritius - Dubai - Flugtag

Heute um 23.00 Uhr fliegen wir weiter nach Dubai. Wir dürfen für 50 € unser Zimmer 108 bis Abend nutzen, und auch weiter essen und trinken und surfen. Mit dem Taxi geht's dann aber irgendwann zum Flughafen. Unsere Taxifahrer vom Preskil Beach stehen abends pünktlich bereit und die Reise kann weitergehen. Wir brauchen ca. 1 h vom Friday Attitude bis zum Flughafen. Alles problemlos. Wally hat im Flieger Geburtstag und erhält von der Crew ein Foto vom Flug von sich und eine Kinderkuscheldecke.

Mittwoch, 06.12.
Dubai

Gegen Morgen erreichen wir nach 6 h Flug, und keiner weiteren Zeitverschiebung, Dubai. Deutschland ist nach wie vor 3 h zurück. Die Passkontrolle dauert wie immer etwas länger. Wer es eilig hat, sollte im Flieger nicht hinten sitzen, vor der Landung noch mal aufs Klo, und dann durchstarten zur Passkontrolle.

Außerhalb des Flughafengebäudes stehen ausreichend Taxen da. Wir fahren ca. 35 min (für 110 Dirham) zum Tryp by Wyndham im neuen Stadtteil, Barsha Heights (hieß früher TeCom). Das Hotel hat erst seit 3 Monaten auf und noch nicht alle Taxifahrer kennen es. Als Tipp: Das Byblos Hotel ist neben dran, das kennen alle. Da unser Taxifahrer auch keinen Plan hat brausen wir erst einmal in die Richtung die Sheik Zayed Road hoch. Aber alles gut, wir finden das Hotel.
Die Zimmer sind fast fertig, und wir haben uns ja zum Schluss ein Superior Zimmer (2720) im 27. Stock, mit Balkon und VIP-Lounge, gegönnt. Der Blick vom Balkon ist atemberaubend. Eine Moschee ist auch direkt unter uns. Die Zimmer sind klein, aber total gemütlich. Große Panoramafenster und eine Tür versteckt zum Balkon raus. Alles sehr stylisch, Preis-Leistung absolut super. Wir haben über FTI gebucht und das Hotel ist in deutscher Hand, fast nur deutsche Reisegruppen.

Mit der Metro, es gibt eine Shuttle vom Hotel zur Metro, die ca. 1 km weg ist, fahren wir zur Dubai Marina. Wir schauen uns erst einmal am Strand den Fortschritt von "The Walk" an. Mittlerweile könnte man es hier aushalten. Die meisten Baustellen sind fertig. Das neue Riesenrand ist zu 80 % fertig, natürlich auf einer vorgelagerten Insel. Zwischen Strand und Hotels ist der sogenannte "the Walk". Es gibt Restaurants, Kunsthandwerkermarkt und Food Trucks; es ist jetzt ganz nett zum Bummeln. Vom Marriott Hotel könnte man oben von der Bar auf die Palme schauen.

Zurück an der Marina buchen wir uns noch auf eine Art Fähre, um mal zur Palme raus zu fahren. 1 h kostet 15 €. Das Atlantis Hotel auf der Palme ist gut zu sehen. Aber 90 % der Sitze sind indoor, draußen, hinten gibt es nur ein paar Stehplätze zum Schauen, egal. Einen Carrefour hat es auf jeden Fall auch, ebenso wie am Hotel. Mit dem Taxi geht es zurück.

Abends fahren wir mit der Metro zur Dubai Mall. Die Wasserspiele am Burj Khalifa sind Pflicht. Ab 18.00 Uhr alle halbe Stunde. Noch heute nach gefühlten 100 Wasserspielen habe ich bei Andrea Bocellis "It's time to say goodbye" Tränen in den Augen. Abends hat es 23 Grad, wolkenlos, das 1. Mal dass wir wieder mal ein Jäckchen überziehen. Mit dem Taxi geht es für 60 Dirham zurück zum Hotel.

Perfekter Nikolaustag! Natürlich haben wir Weihnachtsmützen auf.

Donnerstag, 07.12.
Dubai

Perfektes Wetter, 26 Grad, wolkenlos, total klar. Für den Burj Khalifa haben wir online Tickets vorgebucht. Mit dem Taxi fahren wir also zur Dubai Mall. Der Weg von der Metro zur Dubai Mall ist elend lang! Daher besser Taxi! Der Eingang vom Turm ist rechterhand in der Mall, allerdings wird dort kräftig umgebaut. Am Ausgang des Turms ist jetzt neu: Dubai Fontain; ca. in der Mitte des Sees kann man für 20 Dirham, ca. 5 €, auf schwimmenden Pontoons und die Wasserspiele noch näher, bei falscher Windrichtung auch recht feucht, beobachten. Wenn man weiter läuft stehen da Designer Pusteblumen als Lampen, und dann kommt die neue Oper. In der Oper gibt es ein stylisches Restaurant mit Bar und DJ, teils auch Outdoor.

Am Nachmittag nach 2 Wasserspielen um 13.00 Uhr und 13.30 Uhr, und einmal mehr Andrea Bocelli ziehen wir weiter in die Altstadt. Ein Spaziergang am Dubai Creek, Gewürze schnuppern im Soukh geht immer. Im Hotel trinken wir dann einen Absacker in unserer VIP-Lounge, wobei auch die Pool Lounge ganz toll ist. Ein Bier kostet hier allerdings 45 Dirham.

Freitag, 08.12.
Letzter Tag

Wir genießen den Sonnenaufgang früh um 06.30 Uhr von unserem Balkon aus und chillen am Pool. Das Freitagsgebet des Muezzin gegen Mittag schalt allerdings gewaltig von der Moschee in die Poolarea, die ab mittags im Schatten liegt.

In der Mall of the Emirates stoßen wird zufällig auf eine Christstollenverkostung und genießen mal die weihnachtliche Atmosphäre. Wir essen gefühlt 5 Stück Stollen gratis. Ein Stollen wird für 25 € für einen guten Zweck verkauft. Nebendran steht Schneewittchen mit den 7 Zwergen. Voll kitschig, aber lustig und nahrhaft.

Heute ist Freitag, also der arabische Sonntag. Wir machen noch einen Fotostopp am Burj al Arab, aber die Madinat Jumeirah Mall dort sieht mehr als voll aus!

Es gibt eine neue Attraktion in Dubai "La Perle". Barbara und Thomas haben die Show besucht, und es als magisch, best of, empfunden. Vom Theaterregisseurs Franco Dragone, der viele Cirque du Soleil-Shows inszenierte. Wasser, Licht und Ton nach Dubai Art ... laut, schön, schrill. Außerdem gibt es neu in der Festival City neben IKEA und dem Hard Rock Café und natürlich einer Mall, eine weitere Lichter-Musik-Show. Alle 30 min nach Sonnenuntergang (ca. ab 19.00 Uhr, Dauer ca. 7 min), gratis, Ton, Licht, Feuer und Laser, sehr gut gemacht. Allerdings ist dort draußen sonst nicht viel, aber ein paar Kilometer weiter das Flamingo Reservat!

Wir schauen uns noch mal die Oper beleuchtet an und die Pusteblumen am See. Ein leichter Regenschauer prasselt kurz hernieder, sodass heute gefühlte 1.000 Mann mehr in die Mall strömen.

Alles in allem Dubai hassen oder lieben ... Ich war jetzt zum 7. Mal hier ... ich liebe es.

Samstag, 09.12.
14.35 Uhr Heimflug mit Emirates

Nach einem leckeren Frühstück im Freien müssen wir leider die Heimreise nach Deutschland antreten.

Wir kommen aber sicher wieder!!!