Ein Reisebericht von:

Sabine

 



Samstag, 11.10.
Entspannte Fahrt mit dem Zug nach Frankfurt zum Flughafen. Die Condor bringt uns in 8,5 h nach New York. Dort angekommen heißt es erst einmal Schlange stehen und Fingerabdrücke abgeben. Nach 2 h sind wir endlich startklar und der Transferbus von AIDA bringt uns in 1 h abends vom JFK Airport zum Pier 88. New York wir kommen. Mit uns 8 weitere Abenteuerlustige.

Am Schiff genießen wir unser 1. Abendessen und den genialen Blick auf die Wolkenkratzer von Manhattan. Leider sind die Restaurants auf der falschen Seite. Die AIDAbella liegt auch neben uns. Zeitmäßig sind wir nur eh schon am frühen Morgen, also erst einmal ausschlafen. Kabine 9210 ist unser Reich - mit Balkon.

Sonntag, 12.10.
Früh um 07.30 Uhr ruft die Seenotrettungsübung und danach geht's in die City. Zu zehnt tigern wir um 08.15 Uhr los. Zur nächsten U-Bahn sind es 20 min zu Fuß. Wir kaufen eine Metrocard und dann kann es losgehen. 1. Ziel ist Brooklyn. Wir genießen die Aussicht auf die Skyline von Manhattan, und von Brooklyn Heights sehen wir die Freiheitsstatue in der Ferne.

Von hier steigen wir früh um 09.15 Uhr bei strahlendem Sonnenschein auf die Brooklyn Bridge, und laufen zurück nach Manhattan. Die Aussicht auf die Wolkenkratzer und die daneben liegende Manhattan Bridge ist wirklich genial. Ein absolutes Must!!!
Hier kaufen wir, damit uns unsere Männer immer im Blick haben, Miss-Liberty-Kränze und haben viel Spaß.

Drüben geht's weiter zum Ground Zero. Zuerst besichtigen wir die Kirche mit all den Gedenken an die Opfer von 9/11. Dann laufen wir weiter zum Freedom Tower. Die Gedenkstätte für die Opfer von 9/11 in Form zweier Wasserfälle an der Stelle wo die Türme standen, empfinden wir als sehr gelungen. Die Namen sind am Rand für die Ewigkeit eingraviert, ab und zu steckt eine Rose drin. Wir gehen weiter zur Wall Street und bestaunen den goldenen Ochsen.

Im Battery Park lassen wir die Füße baumeln mit Blick auf Ellis Island und die Freiheitsstatue. Bei dem schönen Wetter heute am Sonntag ist alles auf den Beinen. Mit der U-Bahn fahren wir zum Times Square. Menschenmassen säumen die Straßen, viele bunte Lichter und Leuchtreklamen. Ganz viele Figuren, wie Mickey Mouse und Freiheitsstatue posieren für ein Foto mit den Touristen. Wir sind platt, laufen gut 30 min zum Schiff zurück.

Nach einer Stärkung brechen wir nochmals zu viert nach Brooklyn auf, um die Szenerie vom Morgen beleuchtet zu sehen. Es lohnt sich!!! Die U-Bahn ist zwar nicht die modernste, aber nachdem wir unsere Metrokarten aufgeladen hatten, ging es problemlos weiter. Zurück zum Times Square, abends noch leuchtender und schriller. Ein Taxi bringt uns für 10 US-Dollar zurück zum Schiff.

Montag, 13.10.
Columbustag, Feiertag
Früh um 08.00 Uhr tigern wir wieder los, wir haben nur bis 12.30 Uhr Zeit. Wie für uns bestellt steht eine streched Limousine am Hafen. Für 5,00 US-Dollar pro Person fahren wir zur Queensboro Bridge. Für 2,50 pro Person je Strecke fahren wir mit einer gigantischen Seilbahngondel (in unserer Metrocard enthalten) auf die Roosevelt Island. Drüben lohnt ein kurzer Spaziergang an einer Kirschbaumallee entlang, um die Wolkenkratzer am besten zu erhaschen. Mit der Seilbahn geht es auch wieder zurück. Preis-Leistung super!!!

Zu Fuß geht's weiter Richtung Central Park. Hier entdecken wir zufällig eine "kleine" Kopie der Freiheitsstatue. Wir schlendern etwas durch den Central Park und verlassen ihn am Columbus Circle. Hier ist schon alles abgesperrt für die Parade zum Feiertag. Wir bestaunen Columbus und die Weltkugel vor dem Trump Tower und zu Fuß geht's von hier zurück zum Schiff. Wir ergattern uns Plätze zum Mittagessen draußen im Weite Welt Restaurant.

Die Ausfahrt ist genial. Heute ist der Himmel zwar etwas bewölkt, aber wir sitzen windgeschützt. Wir fahren gemütlich an den Wolkenkratzern vorbei, und nach gut einer halben Stunde passieren wir die Freiheitsstatue. Unsere Damen sind alle ausgerüstet mit Miss Liberty Kränzen, und wir haben viel Spaß beim Posing. Anschließend fahren wir noch unter der Verrazano-Narrows Bridge durch, und dann heißt es erst einmal durchschnaufen. Wir genießen die Aufgüsse in der Sauna und lassen uns das Abendessen gut schmecken. Selbst in der Disco war noch gut was los.

Dienstag, 14.10
Seetag
Ausschlafen. Um 11.00 Uhr Vortrag zu den Bermudas. Wir haben die Uhren bereits 1 h vorgestellt. Mittagessen draußen in der Sonne. Zumba, Aufguss, schlafen …. Bermuda Beach Party.

Mittwoch, 15.10.
Hamilton, Bermuda, 09.00 - 17.00 Uhr
Einzigartige Fahrt zum Sonnenaufgang an der Insel Bermuda entlang. Sehr faszinierend, türkisfarbenes Wasser, pastellfarbene Häuser mit ausnahmslos weißen Dächern. Auf den Bermudas gibt es keinen Fluss. Daher sind alle Dächer weiß gekalkt, damit alles Regenwasser sauber aufgefangen werden kann. Sieht sehr stylisch und gepflegt aus. Sehr flache Insel, tolle pastellfarbene Häuser am Strand zu sehen. Anlegen bei viel Wind. 3 Tage zuvor ist hier ein Hurricane drüber gefegt. Am Hafen stehen schon die berühmten Bermudamänner … geschlossene Lederschuhe, lange dunkle Kniestrümpfe und Bermudashorts in allen Farben, zum Hemd und zur Hose passende Krawatte, Anzugjacke nicht zwingend nötig.

Wir gehen zu zehnt von Bord und kaufen uns gleich am Ticketschalter am Hafen für 15 Dollar einen Fähre- und Bustagespass für alles. Es sind 5 min zu Fuß zur Fähre. 20 min Fahrt nach Hamilton. Wir haben gegenüber dem Royal Naval Dockyard angelegt. Auf den Bermudas leben ungefähr 68.000 Menschen. In Hamilton sehen wir weitere typische Bermudamänner. Hamilton ist typisch. Wir schlendern an der Front Street entlang, dort stehen die für Bermuda charakteristischen Häuser: Pastellfarbene, viktorianische Gebäude.

Wir erstehen ein für Bermudas typisches rosarotes T-Shirt. Schließlich sind wir hier auf einer schwer zu erreichenden Insel. Wir laufen an der City Hall vorbei und besichtigen die Cathedral of the Most Holy Trinity. Mit dem Linienbus fahren wir vorbei an pittoresken Häusern zur Horseshoe Bay. Eigentlich fährt der Bus Nr. 7 zurück, wir haben einen "Special" genommen, der hält direkt an der Horseshoe Bay. Wir laufen durch üppig grüne Natur ca. 10 min den Berg runter. Unten traumhafter Strand. Man kann auf einen kleinen Hügel kraxeln. Tolle Aussicht! Durch Wind zerklüftete, raue Felsen umrahmen glasklares, blaues Wasser und den berühmten rosafarbenen Sand. Einige zermahlene Korallen geben dem Strand seinen rosa Touch. Es lohnt sich den Trampelpfad entlang zu wandern, und mehrere Buchten zu inspizieren.

Für den Rückweg genehmigen wir uns eine kurze Taxifahrt zum berühmten Leuchtturm. Ein Hügel mit genialem Ausblick auf die Insel. Für wenige Dollar kann man auf den Leuchtturm hinauf. Hier gibt es einen kleinen Souvenirshop und was zum Trinken. Wir wandern den Hügel hinunter und warten auf den Bus. Irgendwann kommt auch einer, der sogar recht leer ist und fährt uns in 35 min zurück zum Royal Naval Dockyard. Wie sich später herausstellte, mussten die meisten Strandgänger ein Taxi zurück zum Schiff nehmen, da die Linie 7, die Horseshoe Bay eigentlich nicht anfährt.

Am Schiff gibt es eine Shopping Mall in einem historischen Gebäude. T-Shirts, Souvenirs und für 30 US-Dollar Bermudashorts. Im Hafen herrscht schon reges Treiben, da es vor 3 Tagen einen Hurricane gab und der nächste am Freitag folgt. Was haben wir doch für ein Glück gehabt. Die Ausfahrt führt nochmal an allen Häuschen vorbei. Unser Kapitän hat angekündigt wir müssten etwas anders fahren um dem nächsten Hurricane Gonzalo auszuweichen. Abends gibt es endlich die zum Schiff gehörende Show "Nayeli". Damit alle die Möglichkeit haben diese Show zu genießen, wird sie nun zweimal am Abend aufgeführt (19.30 Uhr und 20.30 Uhr). Absolut sehenswert, hervorragende Kostüme, tolles Bühnenbild, geniale Show. Dann gab's noch Karaoke, die Talentshow "Voice of the Ocean" und die Schauspieler an der Pool Bar, also für jeden Geschmack was dabei.

Donnerstag, 16.10.
2. Seetag
Ausschlafen, Vortrag von Dorine Ali-Khan über Miami, Kochschule, Tanzkurs, Sushi Workshop, Kunstauktion, Sport, für Abwechslung ist gesorgt. Ich bin mal fleißig und gehe zum Zumba und Bodystyling, danach zweimal Aufguss und Poolparty, das dürfte genügen, um wieder ein paar Kalorien los zu werden.

Freitag, 17.10.
3. Seetag
Heute haben wir zum 1. Mal unseren grünen Club Status genutzt und sind zum Frühstücken in die Pizzeria Mare. Die Grünfahrer, aktuell höchste Clubstufe (mehr als 100 Tage Aufenthalt an Bord innerhalb der letzten 5 Jahre), erhalten ihr Frühstück serviert mit Kaffeespezialitäten meist im Rossini.

Es sind aber 120 Grüne an Bord, so dass diesmal in die Pizzeria ausgewichen werden muss. Noch ein Rumgammeltag. Kunstauktion zum Thema New York. Rizzi hat jetzt Konkurrenz, Charles Fazzino macht auch Collagen mit viel mehr Glitzerelementen. Abends Karaoke und Voice of the Ocean am Pooldeck, war ganz lustig.

Samstag, 18.10., Bahamas
Nassau 08.00 - 16.00 Uhr
Gleich früh von Bord. Neben uns eine Carnival und die Norwegian Sky, später ist noch eine Royal Carribean dazugekommen. Im Hafengebiet gefühlte 100 Shops. Wieder zu zehnt Taxi gemietet und zum Fort gefahren wegen der Übersicht über die Insel. Anschließend weiter zur Queen's Staircase, gigantische Treppe in Stein gehauen. Originelle Souvenirs erstanden: Eine Fotokamera aus alten Dosen und eine Schildkröte, die aus einer Nussschale läuft. Bei den Treppen ist es sehr tropisch.

Im Hinterland viele alte, verfallene Häuser. Vorne am Meer besserer Zustand, weiter zur Paradise Island rüber an den Strand vom Atlantis Hotel. Ganz nett, tolles, warmes Wasser. Allerdings kein Schatten, zum Glück war es ab und zu etwas bewölkt. Gegen Mittag zurück zum Schiff. Shopping in Nassau. Ein Alptraum, nur laut nur Musik, tausende von Touristen. Alle Amis, oder viele, gehen in den Senor Frog's zu vergleichen mit dem Oberbayern in Palma. Party, laut ohne Ende und viel Alkohol. Schlangen beim Wiedereintritt zum Schiff, da Passkontrolle langwierig. Auslaufen mit Sekt auf Balkon. Toller Sonnenuntergang, im Hafenbecken wurden Schildkröten gesichtet.

Abends viel Stimmung mit der Abbashow und Kino im Freien, für uns leider ein zu brutaler Fantasyfilm. Sehr angenehme Temperaturen, Essen im Freien gut möglich.

Sonntag, 19.10.
Miami 06.00 - 18.00 Uhr
Wahnsinnseinfahrt nach Miami, vorbei an den Villen der Reichen und auf die Wolkenkratzer zu. Blauer Himmel und Sonnenaufgang vom Feinsten. Wir mussten alle nacheinander früh mit Pass zur Gesichtskontrolle antraben. Dann sind wir wieder zu zehnt losgezogen Mit großem Taxi durch die Stadt.

Zuerst über die Brücke nach South Beach. Früh werden die Art Deco Häuser am Besten von der Sonne angestrahlt. Am Ocean Drive entlang geschlendert. Nette Häuschen und Hotels an einer riesigen Promenade, davor ein gigantisch breiter Strand. Ein Klohäuschen links und am Endes des Viertels vor dem Strand für den Boxenstopp. Wir sind erst einmal weitergefahren ins kubanische Viertel. Dort herrscht kubanische Atmosphäre, ganz nett, Zigarrenläden und kubanische Musik. Hier gibt es auch einen Walk of Fame. Von dort weiter nach Coral Gables. Super schöne Straßen. Alleen mit ganz großen alten Bäumen und Villen, wie z.B. in der SW 27 Avenue. Richtig genial! Vorbei am historischen Biltmore Hotel mit großem Pool und Golfplatz. Von hier weiter durch den Stadtteil Coconut Grove. Sehr nette Lädchen und Gässchen, zum Bummeln super schön. Heute am Sonntag sind viele Einheimische unterwegs, da bestes Wetter. Mit uns nur noch 2 Royal Carribean Schiffe im Hafen.

Durch die Hochhäuser von Downtown am Nachmittag wieder rüber an den Ocean Drive. Erst durch die Läden der Collins Avenue geshoppt, dann am Ocean Drive vor zum Strand. Mangels Schatten und Quallen im Wasser weiter an zahlreichen gut besuchten Restaurants vorbei. Die Amis trinken hier auch Cocktails aus Litergläsern … Es gibt hier viel Musik und Happy Hour. Weiter durch die Lincoln Road, eine Art Fußgängerzone rauf zur Washington Avenue. Mit Linienbus 120 von der Washington Avenue zum Freedom Tower am Eingang vom Kreuzfahrthafen. Hier ist das Hard Rock Cafe und eine gigantische Shopping Mall. Leider muss man ca. 20 min über die Brücke zum Kreuzfahrtterminal laufen, oder mit einem Taxi fahren. Der Big Bus hält direkt am Schiff. Für 2 Personen sicher auch gut geeignet, wenn das Wetter passt und nicht mehr Schiffe da sind. Kostet aber aktuell für alle 3 Loops, 48 h, 50 Dollar, für Beach und City, 24 h, 45 Dollar.

Um 16.00 Uhr zurück. Aufbrezeln! Für unsere Gruppe gab's heute Auslaufen vorne am Bug exklusiv mit Sekt und Häppchen. Perfekt zum Sonnenuntergang. Nach dem Abendessen gab's dann noch eine Poolparty und Lasershow.

Montag, 20.10.
Port Canaveral
Wieder heiß heute. Früh in Port Canaveral festgemacht. Delfine bereits am Morgen im Hafenbecken gesichtet. Als Hafen gibt's nichts zu sehen. Busweise sind die AIDA-Gäste zum Kennedy Space Center, um die Raumfahrtstation zu besichtigen. Wir wollten eine Bootsfahrt unternehmen, ruhig, auf dem Banana River oder mit einem Airboat. Vor dem Schiff Tickets für Taxi und Airboat erstanden. Taxifahrt ca. eine ½ h, 30 km an Titusville vorbei in die Sümpfe. Von hier 1 h Bootsfahrt, natürlich absolut laut, mit Kopfhörern auf, durch eine einzigartige Sumpflandschaft. Riesige Flächen, ca. 3 m Wassertiefe, hier rast man mit dem Airboat drüber. Bin etwas hin- und hergerissen: Ist mir zu laut und stört die Natur vielleicht, aber die Landschaft ist großartig. Bäume mit Flechten und Tillandsien überzogen. Viele Reiher und Sumpfvögel. Seekühe, keine Manatees, sondern Kühe von einer Farm, die hier im Wasser grasen. Alligatoren nur kurz gesichtet, die gibt's aber auch, und eine Seeschlange im Wasser. Um 12.30 Uhr waren wir zurück am Schiff.

Sind dann ca. 700 m zum Cocoa Beach gelaufen. Sehr breiter, schöner Sandstrand. Im Hintergrund Gräser wie auf Sylt. Es war uns aber zu heiß. Bereits um 13.30 Uhr alle Mann an Bord. Am Check-in Manatees, diesmal die echten Seekühe, gesehen und wieder Delfine. Abends nette Unterhaltung in der Haifischbar mit Shantychor von den Offizieren.

Dienstag, 21.10
Seetag
Nach 3 Landtagen endlich mal wieder ein Seetag. Höhepunkt des Tages ist die Voice oft he Ocean Show im Theater, wie im Original, nur kürzer, da nur eine Werbepause …

Mittwoch, 22.10.
Norfolk
08.00 - 18.00 Uhr Spannende Nacht: Gewitter und Blitze früh um 03.00 Uhr. Tolle Einfahrt, links und rechts was zu sehen. Ein super Kreuzfahrtterminal, sehr modern. Stadt naja, steht alles im Zeichen von Mac Arthur. Das Highlight des Tages hier in Norfolk "Meet the Mermaids": 25 Meerjungfrauen sind im übersichtlichen Stadtzentrum verteilt. Der einzige Lichtblick in der City. Die Stadt ist sauber, ein paar nette Häuschen und ab und an eben eine Meerjungfrau, mal angemalt, mit Kacheln, mal mit Glitzer. Hierzu gibt es am Ausgang einen Plan "Meet the Mermaids". Das Wetter hat leider umgeschlagen, gefühlte 10 Grad. Das Mac Arthur Shopping Centre hat uns auch nicht weiter motiviert. Vielleicht lag's am Wetter, zum Mittagessen waren wir zurück. Unser Geburtstagskind, der Georg Müller-Ingwerscheid, hat auf jeden Fall 10 Meerjungfrauen geboten bekommen.

Am späten Nachmittag hatten wir Grünfahrer dann Rossini einmal anders im Programm. Häppchen in der Anytime Bar und Sekt, ausgezeichnetes Mango-Lassi. Das Essen dann im Rossini war leider nix für meinen Geschmack. Ich würde nur das Sorbet und die Nachspeise wählen. Abends im Theater dann "Sissi und der wilde Kaiser", sehr lustig. Tolle Kostüme, daraufhin wäre eigentlich Alpenglüh'n angesagt gewesen, aber das kommt erst morgen. In der Disco war es noch ganz lustig.

Donnerstag, 23.10.
Baltimore 08.00 - 18.00 Uhr
Treffen ganz früh. Haben für 20,00 Euro p. P. Zugtickets nach Washington D.C. gebucht. Mit der Amtrak Fahrzeit 45 min. Mussten aber noch mit dem Taxi ca. 15 min zur Penn Station. Schöner Bahnhof. Hier gäbe es auch noch spontan Tickets für den Mare Zug für 7,00 Euro. Die Union Station in Washington ist ein super, toller Bahnhof. Sehr gut restauriert. Taxi vom Schiff bis zur Penn Station ca. 12,00 - 15,00 Dollar.

Vom Bahnhof in Washington D.C. haben wir wieder für 15,00 Dollar ein Taxi genommen und sind zum Lincoln Memorial gefahren, und von dort zurück gelaufen. Am Reflecting Pool entlang zum National World War II Memorial mit dem Washington Monument, einem riesigen Obelisken. Hier könnte man auch hochfahren. Dann sind wir zum Weißen Haus gelaufen, und haben einen Blick darauf geworfen. Im Washington Hotel an der 14. Straße am Weißen Haus einen Boxenstopp eingelegt. Haben eine tolle Lobby und eine aufgemalte Bücherei. Dann sind wir zum National Air and Space Museum. Die Männer haben hier eine ½ h Technik angeschaut. Dann ging's weiter zum Capitol. Zum Reingehen fehlte aber leider die Zeit. Die Louisiana Avenue wieder zurück zur Union Station.

Es sind ca. 5 km vom Lincoln Memorial zum Capitol, kein Laden, nix zum Essen, nichts zu trinken, viele grüne Wiesen, tausend gefühlte Memorials. Einzig ums Willard Intercontinental Hotel, die Diagonale Richtung Capitol, sah etwas freundlicher aus. Der Big Bus ist in Washington viel zu teuer, für das wo er entlang fährt. Die meisten Läden gibt es an der Union Station. Für Museumsfans ein Traum, da nahezu alles Museen umsonst. Achtung Taschenkontrollen am Eingang eines jeden Museums.

Pünktlich wieder zurück nach Baltimore (Richtung Springfield). Taxi - Schiff, diesmal etwas ruhiger. Gerne hätte ich noch einen Fotostopp am Art Centre eingelegt, war total voller Mosaiken, sah absolut toll aus.

Der Inner Harbor von Baltimore sieht auch sehr ansprechend aus. Man kann mit Wassertaxen rüber und nüber, gibt's auch als Tagespass.

Fazit: Washington, gut, einmal und sicher nie wieder, Baltimore ist ganz nett und entspannt. Vom Hafen zum Inner Harbour besser mit Taxi und unbedingt Fotostopp am Art Centre.

Nachmittags kurzer Pizzasnack und um 17.00 Uhr Aufguss. Zum Sonnenuntergang partielle Sonnenfinsternis, der Mond hat eine Ecke von der Sonne abgedeckt. Wir hatten super Sicht vom Schiff aus. Noch nicht mal Werner unser oberster Sonnenfinsternisjäger wusste davon. Der Kapitän Thomas Mey hatte es früh durchgesagt. Im Theater die geniale Queen-Rock-Show, dann Alpenglüh'n in der AIDA Bar und 80er Jahre in der Anytime Bar.

Freitag, 24.10.
Seetag
Früh die leere Sauna genossen. Koffer gepackt. Zumba. Letzter Aufguss. Tolle Kindershow "Farbtasia". Leider für Poolparty zu windig, also soft end.

Samstag, 25.10.
New York
Die geilste, genialste, perfekteste Einfahrt aller Zeiten … früh zum Sonneaufgang. Zuerst noch bei Finsternis von der AIDA Lounge aus vorne raus geschaut. Unter einer Art Golden Gate drunter durch. Dann kommt Miss Liberty in Sicht. 40 min später Balkon 9210 bester Blick auf die Freiheitsstatue links, genial. Langsam wird es heller. Am Pooldeck Blick rechts auf die Skyline. Mit New York Musik laut vom Pooldeck an den Wolkenkratzern vorbei. Absolut zu Tränen rührend!!! Mit Frank Sinatra und Alicia Keys … Hammer!!! Hammer!!!

Wir hatten wieder unsere Liberty-Teile und USA-Sonnenbrillen auf. Alle wurden, wie am Vorabend angegeben, nach Wunsch ausgecheckt. In den USA müssen erst alle Gäste von Bord, bis wieder neue rein dürfen, oder die abreisenden Gäste wieder drauf. Wir sind um ca. 10.30 Uhr raus und mit 3 Taxen zum Rockefeller Centre. Dort hat Werner Tickets für 12.35 Uhr erstanden. Also 1 h 20 min Zeit zum Shoppen. Wir sind zu dritt vom Rockefeller Centre über die Promenade zur 5th Avenue. Dort entlang geschlendert. Es gibt hier eine Galerie von Glitzer-Rizzi, Charles Fazzino. Er macht Bilder im Rizzistil mit viel mehr Glitzer. In einem riesigen Legostore am Rockefeller Centre kann man Steine einzeln kaufen. Zum Aussichtsturm des Rockefeller Centre rauf haben wir trotz pünktlichst am Zeitfenster eine ½ h gebraucht. Unbedingt auf die oberste Plattform rauf fahren, da dieser Aussichtspunkt im Freien ist.

Leider müssen wir bis 15.00 Uhr wieder auf dem Schiff sein, da die Transfers um 15.30 Uhr starten. Von Rockefeller Centre mit der Metro weiter. Werner wollte noch in den Highland Parc. Den haben wir dann aber gleich gestrichen. Die letzte Pizza auf dem Schiff und kurz frisch machen, dann geht's zum JFK Airport. Der Busfahrer ist ganz nett, er ist die 42nd Street hochgefahren. Tolle Aussicht, tolles Wetter. Ca. 1 h 10 min Fahrt mit dem Bus. Einchecken null Problem, da es ja ein Vollcharter Condor von AIDA war. War in der 3er Reihe innen drin, habe mich aber nett unterhalten. Dann mit dem Zug nach Hause.

Ein großer Dank an unsere Mitreisenden für ihre große Geduld!

Es gibt neue Nicknames:

Pretzel Peter
Ingwer Schorsch
5-Euro Bananenkarl

Danke, Ihr wart eine super Truppe und die Miss Libertys sowieso.
Und Dank der Crew von AIDA war es mal wieder eine rundum gelungene Tour.