Ein Reisebericht von:

Sabine

 

 

 

AIDAaura - 27. Mai bis 8. Juni.

Am Montag, den 27. Mai starten wir in Hamburg Steinwerder Richtung Norden. Um 18.00 Uhr bringt uns Kapitän Sven Gärtner sicher an den Landungsbrücken vorbei am im Sonnenlicht strahlenden Blankenese entlang Richtung Schottland.

Bei der Poolparty abends treffen wir noch Heli, ein uns alt bekannter Entertainment Manager der 1. Stunde bei Aida ... dann kann ja nichts mehr schiefgehen.

Mit einem befreundeten Pärchen wollen wir die unbekannten Inseln von Schottland erkunden.




Dienstag, 28. Mai

Seetag und chillen.




Mittwoch, 29. Mai

Leith, Edinburgh - Schottland

 
8.00 - 18.00Uhr
 
Die Einfahrt ist schön, bei Sonne. Diese geht im Augenblick bereits früh um 4.00 Uhr auf.
 
Wird tendern in Leith. Von dort sind es ca. 4 km in die Innenstadt von Edinburgh. Wir schnappen uns am Pier zu viert ein Taxi und fahren für 15,00 Pfund hoch zur Burg. Am Hafen stehen auch zur Verfügung und es ist eine Haltestelle für Linienbusse in Sicht.
 
Der Himmel hat sich leider etwas zugezogen, aber es ist trocken und hat so 10 Grad. Menschenmassen strömen zum Edinburgh Castle, daher ziehen wir es vor nur die Aussicht zu genießen, und gehen dann die berühmte Royal Mile entlang. Erst kommt eine Whiskey Destille, dann "The Hub", eine schwarz schimmernde Kirche. Gegenüber befindet sich eine Illusionswelt mit einer sogenannten camera obscura.
 
Wir schlendern die tolle Mile entlang, die immer wieder kleine Gässchen hat. Wir probieren Fudge und gönnen uns in einem Pub einen schottischen Kaffee und ein Bier. Dann biegen wir links ab und steigen die Stufen hoch zum Calton Hill. Von dort oben hat man eine fantastische Aussicht auf die historische Altstadt.
 
Wir schlendern um das Nelson Monument, das Observatorium und das National Monument, das leicht aussieht wie die Akropolis. Leider trübt es sich ein, so dass wir beschließen um 15.00 Uhr mit dem Taxi zurück zu fahren.
 
Im Hafen von Leith liegt die royale Yacht Britannia, die königliche Yacht, die inzwischen nicht mehr in Betrieb ist, aber besichtigt werden kann.
 
Wir tendern zurück und gönnen uns einen Aufguss, damit wir wieder warm werden.
 
Im Theater werden wir abends von den Gastkünstlern, die Improvisatoren, zum Lachen gebracht.
 
 
 
Donnerstag, 30. Mai
 
Kirkwall - Orkney Inseln - Schottland
 
Auch heute morgen scheint wieder die Sonne. Steilklippen umsäumen die Einfahrt nach Kirkwall. Fotografenwetter!
 
Wir legen pünktlich um 10.00 Uhr am Pier an. Wieder sind es ca. 3 km mit dem Shuttlebus, heute gratis, in die Stadt. Es sieht nach Stau am Shuttlebus aus, aber es fahren einige Busse und es geht zügig vorwärts. Werner fährt in die Stadt und holt unseren Mietwagen in der 7.000 Einwohner zählenden Stadt Kirkwall.
 
Die Orkney Inseln sind ca. 70 Inseln, davon ungefähr 20 bewohnt.
 
Gleich im Hafenbecken können wir Wale beobachten. Hügelige grüne Wiesen abwechselnd mit Schafen und Kühen besetzt charakterisieren die Landschaft. Umzäunt von Steinmauern. Die Höfe oder Anwesen der Einwohner wirken etwas grau und trostlos. Berühmt sind die Inseln für die zahlreichen Steinkreise und Hügelgräber, wie z.B. den Ring of Brodgar, ca. 27 Steine, kreisförmig angelegt, mit ca. 100 m Durchmesser. Auch sieht man des öfteren bis zu 5 m hohe schmale Steinplatten in der Landschaft.
 
Wir haben aber neben den kulturellen Schätzen nur eins im Sinn ... Wo sind die Puffins? Bisher ist es uns erst einmal in Norwegen gelungen Papageitaucher in ihrer natürlichen Umgebung zu beobachten. Heute wollen wir das ändern. Papageitaucher ähneln Lummen, haben aber orangene Füße und den typischen bunten Papageischnabel. Sie können nicht so gut fliegen und benötigen daher Steilklippen und deren Aufwinde, um ihre Nester und Höhlen an den Klippen zu erreichen.
 
Wir wollen unser Glück bei Marwick Head probieren. Wir parken unser Auto und nehmen den Weg hoch zu einer Art Turm. Felsen, ähnlich wie Pfannkuchen, türmen sich an der Küste auf. Tolle Blumen blühen und die Sonne scheint während wir die Klippen hinauf stürmen. Vom Gefühl her würde ich sagen gibt's hier Nisthöhlen für Papageitaucher. Die Aussicht von oben auf die Klippen ist atemberaubend. Wir entdecken Hundertschaften von Seevögeln, Möwen, Skuas, Lummen, Alks, aber auf den 1. Blick keine Puffins. Erst mit dem Fernglas bei näherer Betrachtung können wir sie vereinzelt, zwischen den Lummen, ausfindig machen. Gut zu erkennen durch ihre orangenen "Entenfüße". Die Kulisse ist spektakulär und wir können uns kaum losreißen von den Felsen. Unbedingt um den Turm herum laufen und die Klippen entlang gehen! Vorsicht! Es gibt Löcher und Wind! Und der Abflug ist sicher tödlich.
 
Über Brisay fahren wir an der anderen Inselseite entlang wieder zurück nach Kirkwall. In Brisay entdecken wir eine zerfallene Kirche, und am Strand tummeln sich im Meer einige Seehunde. Leider reicht die Zeit nicht mehr für Kirkwall.
 
Voller Begeisterung über den tollen Tag erstehe ich noch einige heimische Produkte wie Handcreme aus Ziegenmilch und Whiskeymarmelade sowie das typische Shortbread, handmade. Das gibt's im "Gift Shop" am Hafenterminal. Ansonsten sind die Einkaufsmöglichkeiten sind auf der Insel Rar. In Kirkwall haben wir nur einen Lidl und einen weiteren Supermarkt gesehen.
 
Verabschiedet werden wir mit schottischen Klängen.
 
Der Zedern-Mandel-Aufguss bei der Hafenausfahrt mit Blick auf ein schönes schottisches Castle rundet den perfekten Tag ab.
 
 
 
 
Freitag, 31. Mai
 
Portree - Isle of Skye - Schottland
 
8.00- 18.00 Uhr
 
Wir entern das 1. Tenderboot und fahren zu zwölft Richtung Portree. Ca. 15 min dauert die Fahrt. Nur wenige konnten sich so früh aufraffen, aber wir haben einen Mietwagen vorgebucht und wollen trotz Nieselregen die Insel erkunden.Im Hafenstädtchen angekommen werden wir abgeholt und zur Vermietstation in einem Baumarkt gebracht.
 
Portree besteht aus ein paar bunten Häuschen, einem Supermarkt und ein paar Andenkenlädchen. Es ist sehr grün und es gibt viele Blumen.
 
Wir fahren zuerst zum berühmtesten Stein der Insel, dem Old Man of Storr. Er ragt wie eine Felsnadel knapp 50 m aus der Landschaft hervor. Man kann zu ihm hin wandern. Auf dem Weg dorthin können wir zahlreiche Wasserfälle entdecken. Allerdings kommt heute der Nieselregen von allen Seiten. Trotz allem können wir uns an der saftig grünen hügeligen Landschaft erfreuen.
 
Mir gefallen die lustigen Schafe, meist mit schwarzem Kopf, alle voll "Shaun das Schaf", am Besten. Ansonsten gefällt uns die einspurige Strecke von Brogaig, quer durch Skye, nach Uig besonders gut. Bizarre Felsnadeln ragen hervor, eine wild zerklüftete Landschaft mit spannenden Ausblicken.
 
Offensichtlich haben heute alle Touristen das gleiche Ziel ... die Talikser Destillerie. Es ist hoffnungslos überfüllt, alle Whiskeytouren sind ausgebucht. Wir kaufen also nur eine Flasche und fahren noch über eine malerische alte Steinbrücke zurück Richtung Hafen.
 
Am Tenderboot besticht das Pink Guesthouse durch seine eben pinke Farbe.
 
Es ist bestimmt eine tolle Insel, aber bei schönem Wetter, in der Hochsaison, möchte ich hier nicht fahren. Da viele Straßen extrem eng sind, mit nur ab und zu einer vorhandenen Ausweichbucht, wird es bei noch mehr Verkehr sicher nicht ganz einfach mit dem Fahren. Naja im Supermarkt gibt es tolle günstige Postkarten wie es im Sommer ausschauen könnte. Dafür genießen wir abends den Saunaaufguss umso mehr und lassen uns das britische Essen gut munden.
 
 
 
 
Samstag, 1. Juni
 
Killybegs,  Irland
 
Ankunft 14.00 Uhr - über Nacht
 
Super ausschlafen und bei Sonne Richtung Irland fahren.
 
Nette Einfahrt nach Killysbeg. Links und rechts grünes Land. Und wir können elegant wenden und am Pier etwas außerhalb der kleinen Stadt anlegen.
 
Die Sonne scheint, also machen wir uns pünktlich um 14.00 Uhr auf den Weg. Da keinTaxi in Sicht ist marschieren wir ca. 2 km in die Stadt. Wir befinden uns in der Grafschaft Donegal. Killybegs hat gerade mal knapp 1.500 Einwohner. Einzig und allein der Fischfang zählt hier.
 
An der Touristeninfo am Eingang des Ortes können wir dann doch noch ein Taxi anheuern und machen uns auf den Wild Atlantic Way zu erkunden. Wir genießen die Aussicht auf Muckross Head und den tollen Sandstrand mit den tosenden Wellen. Die Küstenstraße ist so eng, dass 2 Autos nur knapp aneinander vorbei kommen, zumindest ab und zu.
 
Die Fahrt zum Sliab Liag geht spektakulär an der Steilküste entlang. Es heißt zurecht "wild". Todesmutig fressen Schafe nahe am Abgrund und es lohnt sich wirklich bis vor zu fahren oder zu wandern. Tolle Felsformationen gespickt mit Schafen, die überall herum trotten.
 
In Glencolumbkille besichtigen wir das Freilichtmuseum mit ein paar typischen Häuschen. Hier gibt es Souvenirs und eine Toilette. Auch hier ein toller Strand und tolle Blumen.
 
Um 17.00 Uhr sind wir wieder zurück in Killybegs, da unser Fahrer nicht länger Zeit hat.
 
Im Ort gehen wir ins Bay View Hotel. Hier haben die Einwohner einen Kunsthandwerkermarkt und einen tollen Stepptanz mit irischer Musik vorbereitet. Im Pub dort lassen wir uns noch ein Guiness schmecken und schlendern noch etwas durch Killy. Außer einem kleinen Supermarkt hat nichts mehr auf. In den 3 Pubs, die wir finden gibt es später Livemusik, so dass wir doch wieder auf dem Schiff essen und trinken. Fish and Chips hätte ich von einem fahrbaren Grill am Meer gegeben, für 10,00 €.
 
 
 
 
Sonntag, 2. Juni
 
Killybegs - Irland - 2. Tag
 
Hurra! Anzeichen von blauen Himmel! Wir rufen bei unserem Taxifahrer Martin von gestern an und lassen uns von ihm für 40,00 € nach Donegal, ca. 25 km von Killybegs entfernt, fahren. Dort regnet es erst einmal und wir verweilen in der Touristeninfo. Als es aufklart gehen wir innerhalb von ca. 5 min, über den Busparkplatz, zu einem Friedhof mit einer Kirchenruine. Blauer Himmel kommt durch, es wird wieder ...
 
In einem irischen Laden erstehen wir ein Originalshirt für Werner und ein Schaf für meine Stofftiersammlung. Über den hübschen Marktplatz laufen wir an einer Kirche vorbei, an einem Castle vorbei zum Eisenbahnmuseum. Früher fuhr eine Bahn von Killybegs nach Donegal, die ist aber leider seit vielen Jahren stillgelegt. Nach 3 h nehmen wir uns wieder ein Taxi am Marktplatz und fahren zurück.
 
Auch am Schiff scheint noch die Sonne, allerdings herrscht eine steife Brise. Um 17.00 Uhr starten wir das Auslaufen. Wir genießen das Auslaufen in der Sauna und schauen noch beim Flitterwochentreff vorbei, schließlich haben wir Silberhochzeit.
 
Abends die Poolparty ist leider etwas zu frisch.
 
 
 
 
Montag, 3. Juni
 
Belfast - Nordirland
 
8.00 - 16.00 Uhr
 
Bei unserem 1. Besuch mit der Artania in Belfast haben wir einen Ausflug zum sehr sehenswerten Giants Causeway unternommen, also wollen wir uns diesmal Belfast anschauen. Passt wunderbar, unser Sternstundenausflug ist Belfast. Die Clubstufenmitglieder gold und grün bekommen ein Extra ... und das ist heute unser Ausflug ...
 
Der Bus bringt uns um 9.00 Uhr zunächst aus der Stadt hinaus nach Mount Stewart. Hier befindet sich der 8 schönste Garten weltweit. Es wurde uns nicht zu viel versprochen ... fantastisch! Es grünt und blüht und wirkt nicht überpflegt und steril. Geschmückt wird das Ganze noch von ein paar lustigen Figuren. Außerdem erhalten wir eine Führung durch das Anwesen.
 
Vorbei an einigen sehenswerten Gebäuden geht es zurück nach Belfast, u.a. passieren wir das Parlament. Ein kurzer Stopp ist noch am botanischen Garten vorgesehen. Der Eintritt ist frei. Das Gewächshaus stammt noch aus dem Jahr 1839, gebaut für Königin Victoria. Ein echtes Muss!
 
Dann fahren wir am bedeutenden Rathaus vorbei. In der Nähe davon befindet sich das empfehlenswerte Restaurant Coco. Hier erhalten wir in stylischer Umgebung ein 2-Gang-Menü und natürlich Guinness Bier. Die Bilder hier an der Wand  sind von Trevor J. Brown.
 
Nach dem Essen bleibt uns noch eine gute Stunde um das Rathaus zu besichtigen. Einige Elemente der Titanic sind hier zu finden. Auch die Eingangshalle und die Bleiglasfenster sind toll. Vor dem Rathaus stehen Flaggen so hoch wie die Titanic hintereinander wie die Titanic lang war. Sehr beeindruckend. Gegenüber vom Rathaus ist Touriinfo. Hier hält der Shuttlebus und daneben ist das Chocolat Hotel. Leider haben wir keine Zeit mehr übrig.
 
In 10 min ist der Bus am Schiff und wir fahren etwas später aus als geplant. Ganz witzige Ausfahrt, man sieht das futuristische Titanic Museum und das Baudock der Titanic. Die Stadt steht ganz im Zeichen der Titanic und Königin Victoria. Königin Victoria war 4 h Gast und seitdem gibt es den Victoria Square, die Victoria Street usw.. Abends haben wir uns zur Kitchenparty im Selection Restaurant angemeldet, weil wir bisher nur Gutes davon gehört haben. So war es auch! Lockere Atmosphäre, Livemusik, lecker Essen, als Buffet in der Küche und draußen gute Unterhaltung. Ein gelungener Abend.
 
 
 
Dienstag, 4. Juni
 
Stornoway - Lewisjund Harris Insel - Schottland
 
Anlegen um 7.30 Uhr, nette Einfahrt bei Sonnenschein und 12 Grad.
 
Wir tendern wieder mal, ca. 15 min, aber es ist ruhig in der Bucht.
 
Stornoway ist überschaubar. Auf jeden Fall gibt es ein nettes Hafenterminal. Dort gibt es eine Vermietstation und wir nehmen uns ein Auto. Erst schießen wir noch ein paar Aufnahmen in der Stadt, dann geht's los. Eine kleine gemütliche Stadt!
 
Wir fahren hinaus in eine wildromantische Umgebung, auch wieder geprägt von Torflandschaft. Hier wird Torf gestochen und abgebaut. Viele kleine und große Hügel bestimmen das Bild. Dazwischen unzählige kleine und große Seen mit Enten oder mit Seerosen, ab und zu sieht man Robben, die sich in der Sonne aalen.
 
Stornoway befindet sich auf Lewis, das ist eine Insel verbunden mit Harris der anderen Insel. Beide zusammen sind die größte Insel der äußeren Hebriden. Es wohnen gerade mal 20.000 Einwohner auf der Insel, davon 9.000 im natürlichen Hafen von Stornoway. Ich wusste bis dato nichts von der Existenz dieser Insel, die natürlich zu Schottland gehört, heute also wieder Pfund zum Bezahlen.
 
Von Stornoway gibt es eine einzige Straße Richtung Tarbert, ein weiterer Fährhafen. Hier umrunden wir den Süden von Harris Richtung Rodel immer am Meer entlang. Es hat sich echt gelohnt! Die Straße im Südosten ist einspurig, aber es gibt immer wieder sogenannte "Passing Zones". Das funktioniert sehr gut.
 
Je weiter südlich desto bizarrer ist die Küste. Bei Northton finden wir dann tolle Sandstrände, die mich an Fuerteventura oder Sylt erinnern! Ja, ihr habt richtig gelesen ... an der Westküste befinden sich kilometerlange, feinsandige Strände mit türkis leuchtendem Wasser.
 
Nicht weit von Tarbert befindet sich auch Harris Tweed ... die berühmten Jacken & Jackets, meist mit kariertem Muster, hat jeder schon mal gesehen. Sie werden unter anderem hier gewebt, nach einem besonderen Verfahren.
 
Wieder zurück Richtung Lewis schaffen wir es noch nach Callanish zu einem bedeutenden Steinkreis, Standing Stones. Man sagt er entstand in der Megalithkultur. Von oben betrachtet sind die Stine angerichtet wie ein keltisches Kreuz. Unglaublicherweise darf man ohne Eintritt zwischen den Steinen herumlaufen.
 
Das Freilichtmuseum Gearrannan Blackhouse Village ist auch noch sehr sehenswert. Es zeigt wie die Landpächter hier früher gelebt haben. Wenn man noch Zeit hat könnte man noch Lewis Castle in Stornoway besichtigen, und im Rathaus (Town Hall) gibt es auch noch eine Ausstellung über den berühmten Tweed Stoff.
 
Unser Zeitpensum ist aufgebraucht, da wir wegen des guten Wetters zig Fotostops gemacht haben und gefühlte 100 Schafsdiven fotografiert haben, die  überall so herrlich in der grünen Landschaft posiert haben.
 
Abends, nach dem unproblematischen zurücktendern, aufhübschen und Ausfahrt genießen, gibt es noch ein leckeres 6-Gang-Menü im Selection Restaurant mit dem Hotelmanager Christian Wohlfahrt.
 
 
 
 
Mittwoch, 5. Juni
 
Lerwick - Shetland Inseln - Schottland
 
9.00 - 19.00 Uhr
 
Was für ein Tag ... Einfahrt bei Sonne ... Wir liegen am Mair's Pier, etwas außerhalb der Stadt. Von hier fahren Shuttlebusse in das hübsche Städtchen Lerwick.
 
Wir haben wieder einen Mietwagen. Zuerst fahren wir nach Scallonbay. Dort schauen wir uns das Castle an. Daneben ist ein Visitor Center und darin befindet sich ein Museum. Hier erhalten wir alle wichtigen Informationen zur Insel, v. a. wo die Papageientaucher hier zu finden sind. Wir bekommen gutes Kartenmaterial, und erhalten den Tipp dass im Süden bei Sumburgh Head der beste Spotfür Puffins sei.
 
Neben den Schafen auf den Wiesen wollen wir hier natürlich auch Shetlandponys fotografieren. Ab und zu stehen ein paar wenige auf den Weiden herum. Über Quarff und Sandwick geht es runter in den Süden. Dort unten ist auch der Flughafen. Ähnlich wie in Gibraltar fahren die Autos auch hier über die Landebahn. Hier stehen Ampeln wie am Bahnübergang. Leider ist es wieder bewölkt und es nieselt.
 
Die Landschaft ist wieder grün und wir sehen ein paar schöne Blümchen. Überall hört man trotz Kälte und Nieselregen viele Vögel herum zwitschern. Kurz vor Sumburgh Head, nach dem Flughafen, sehen wir, auf sehr bizarren Felsklippen, das Sumburgh Head Lighthouse und den Visitor Center. Das Gebiet steht unter Naturschutz. Während der Brutzeit befinden sich hier zahlreiche Vögel auf den Klippen.
 
Und tatsächlich ... am letzten Parkplatz unterhalb des Leuchtturms sehen wir sie ganz deutlich und ganz nah hinter den gemauerten Zäunen ... Papageitaucher! Die possierlichen Vögel, mit dem lustigen bunten Schnabel und den orangefarben Füßen, brauchen, wie bereits erwähnt, die Aufwinde hier an den Klippen, um zu ihren Nestern in den Höhlen zu gelangen. Puffins sind nicht die besten Flieger. Wir stehen also im Nieselregen, im Wind, und vor uns sitzen sie ... putzmunter, geschützt vor uns Menschen und Hunden, hinter der Steinmauer. So gut und so nah haben wir sie auf Orkney nicht gesehen, und so viele! Geheimtipp! Lustigerweise sitzen sie auch noch inmitten rosafarbiger Blümchen.
 
Auf den Felsen weiter unten sehen wir außerdem noch Möwen und Lummen. Neben den großen Möwen wirken die Puffins absolut winzig, kleiner als Tauben.
 
Kalt und durchnässt schmeißen wir im Auto die Heizung an und passieren wieder den Flughafen. Hier befindet sich eine altertümliche Siedlung der Old Scatness Broch und der Jarlshof. Bei Boddam nehmen wir die kleinere Küstenstraße, die wieder einspurig ist mit den Passing Lanes. Hier gibt es auch ein Visitor Center mit Kaffee und Kuchen. Eigentlich waren wir auf Fisch und Chips aus, aber die Nahrungsversorgung hier im Süden ist dürftig.
 
Und dann kriegen wir die nächste Show geboten .... eigentlich haben wir nach Seeottern und Robben Ausschau gehalten und dafür Orcas entdeckt. Eine kleine Gruppe schwimmt munter an der Küste entlang. Mit dem Auto können wir sie in die nächste Bucht verfolgen und finden dort tatsächlich auch noch schwimmende Robben. Die Orcas schwimmen, zum Glück für die Robben, weiter. So nah hatten wir Killerwale auch noch nie gesehen. Ein paar Shetties laufen uns auch noch vor die Linse ... also wieder ein toller ereignisreicher Tag!
 
Abgerundet wird der Tag noch von der Crew als Highland Boys.  Sie führen einen schottischen Tanz auf, natürlich angeführt von Entertainment Manager Heli (Helmut Hertel). Im Anschluss treten ein weiteres Mal die Improvisatoren auf und bringen die Gäste zum Lachen.
 
 
 
 
Donnerstag, 6. Juni

Invergordon - Schottland

Same procedure as every day ... Auto steht am Hafen.
Zuerst fahren wir durch die High Street in Invergordon und bestaunen die 10 Wandgemälde. Eines mit Meeresgetier und Austernfischer gefällt mir besonders gut. Der Spaziergang lohnt sich wirklich.
 
Ansonsten ist Ingvergordon beschaulich. Ein paar Lädchen, zweimal kann ich Fish and Chips lesen und eben immer wieder eine bemalte Häuserwand entdecken ... meist nicht frontal zur Straße, sondern an der Seite.

In Invergordon waren wir schon einmal und sind damals zu dem sehr sehenswerten Dunrobin Castle gefahren. Diesmal ist Nessie fällig. Es sind knapp 40 km nach Inverness.

Vor dem Schiff gebe es auch die Buslinien 25 und 25x mit dem Doppeldecker nach Inverness. Dort werden hop-on-hop-off-busse für 8 Pfund angeboten. Die Linie zu Nesse kostet ca. 10 Pfund. Eine Bahnlinie soll es auch noch geben.

Überall Alness und Dingwall fahren wir sozusagen nach Drumnadrochit am Loch Ness. Hier steht alles im Zeichen von Nessi. Ich habe meine Nessie ja schon in Edinburgh erstanden.
 
Der meistfotografierte Spot am Loch Ness ist wohl Urquhart Castle. Hier wird uns mal wieder bewusst, dass wir auf dem Festland sind. Das meistbekannte Motiv in Schottland ist dann wohl tatsächlich Loch Ness und eben dieses Castle. Entsprechend sind wir wieder im Massentourismus angekommen. Wir positionieren meine Nessie vor dem Castle vor Loch Ness, machen ein paar Fotos, und dann nichts wie weg.
 
Das Wetter ist an der Westküste besser gemeldet, also beschließen wir eine kleine Schottlandfahrt zu machen und fahren an die Westküste zum Elian Donan Castle. Hier stehen wieder 2 AIDA Bussei. Wir sehen die Brücke zur Insel Skye rüber ... hier schließt sich also der Kreis.
 
Wir bewundern die typischen Highlands, grüne, karge Hügel, fahren aber ebenso durch bizarre Wälder und an mit Azaleen gesäumten vorbei. Endlich gibt es auch mal original Fish & Chips bevor es auf einer Art Ringstraße über Achnasheen und Strathpeffer zurück nach Invergordon geht.

Der Mietwagenverleiher steht pünktlich um 17.00 Uhr am Parkplatz. Am Hafen gibt es einen großen Souvenirladen und eine gut sortierte Touristinfo. Zur High Street sind es ca. 10 min zu Fuß von hier. Allerdings liegt ein zweites Schiff etwas weiter draußen im Hafen.

Um 18.00 Uhr heißt es zum letzten Mal "Leinen los". Leider finden in der Sauna Reparaturarbeiten statt, so dass wir uns heute anderweitig Aufwärmen müssen. An Bord beim Essen ist das Motto "Schottland" und wir erfreuen uns an Fish and Chips und Fischsuppe! Die Kälte macht uns aber so platt, dass wir nach der Show ins Bett fallen.

In Deutschland ist es gerade außergewöhnlich heiß und hier außergewöhnlich frisch! So ist das halt! Aber wir haben trotzdem viel erlebt. Zum Glück hat es ja nur manchmal genieselt, Hauptsache trocken. Und gegen Kälte gibt es ja Jacke und Mütze.
 
 
 

Freitag, 7. Juni

Letzter Seetag

So, heute noch mal chillen. Frühshoppen, Leberkäse, Brezen... Packen ... Verabschiedung.
 
 
 

Samstag, 8. Juni
 
Hamburg

Eine Reise mit vielen neuen Eindrücken von außergewöhnlichen Inseln neigt sich dem Ende.
 
Wir legen in Altona gemütlich an. Es ist Pfingstsamstag und wir gehen um 11.00 Uhr von Bord. Da ja langes Wochenende ist verbringen wir noch 2Nächte im Rilano Hotel in Finkenwerder. Prinzipiell könnten wir hier vom Kreuzfahrtschiff direkt mit der Fähre übersetzen auf die andere Seite der Elbe. Wir nehmen aber unser Auto mit und fahren selbst.
 
Der Gag vom Rilano Hotel ... es liegt direkt an der Elbe neben dem Airbus Gelände. Wir haben natürlich ein Superior Zimmer mit Elbblick gebucht. Um 18.00 Uhr können wir die AURA sehen wie sie langsam die Elbe hoch fährt zur nächsten Reise. Um 20.00 Uhr folgt die PRIMA. Es gelingt uns tolle Aufnahmen vom Schiff und der Elfi im Hintergrund zu machen.
 
Von hier aus starten wir auch einen Tagesausflug ins sogenannte Alte Land ... Eine herrliche Fahrt an der Elbe entlang, vorbei an unzähligen Apfel- und Kirschbäumen und tollen Fachwerkhäusern. Berühmt ist hier auch der Herzapfelhof.
 
 

Sonntag, 9. Juni

Früh um 4.00 Uhr beobachten wir wie die Mein Schiff 5 in der Dämmerung Richtung Hamburg Steinwerder schleicht. Eine tolle Aussicht! Nach einem leckeren Frühstück auf der Terrasse des Hotels im Freien und weiterem Bestaunen der zahlreichen Schiffe, die hier vorbei schippern nehmen wir zunächst die Fähre nach Finkenwerder und von dort weiter Richtung Landungsbrücken. Der Himmel ist blau, ein paar weiße Wolken, Fotografenwetter!
 
Mit der Fähre rückwärts lohnt ein Stopp in Övelgönne ... das hanseatische Strandbad mit einigen kulinarischen Verkostungsmöglichkeiten. Passt! Ein gelungener Abschluss einer tollen Reise!

Es gibt viele Details, die uns absolut überzeugt haben!