Ein Reisebericht von:

Sabine

 

 

 

Freitag, 27.09.
Frankfurt - New York

Mit dem Zug geht es ganz früh am Morgen nach Frankfurt. Wir fliegen mit Air Lingus, vom Terminal 2 nach Dublin. Dort können wir die 4 h bis zum Weiterflug nach New York nutzen, um hier schon in die USA einzureisen. Es funktioniert problemlos! Die restliche Wartezeit vergnügen wir uns beim Beobachten der Starts und Landungen am Flughafen. Der Tagflug nach New York vergeht wie im Flug. In New York angekommen funktioniert die Einreise sensationell! Wir landen sozusagen "domestic" und können ohne jegliche Kontrolle zum Koffer. Die sind auch (fast) alle schnell da.

 

Da wir ja in Gruppe unterwegs sind nehmen wir uns ein Taxi zum Hotel in Manhattan. Fixkosten pro Taxi 52 $. Ein Schnäppchen für die knapp einstündige Fahrt. Wir checken problemlos in der 4107 im Millennium Hotel Downtown ein. Vom 41. Stock schauen wir genau auf den One World Trade Center, den Ground Zero und die neue, architektonisch sehr gelungene U-Bahn-Station.

 

Im Anschluss unternehmen wir noch einen kleinen Spaziergang am Hudson River entlang gen Freiheitsstatuenblick und genießen die fantastische Aussicht auf das nächtliche New York noch ein wenig.

 

 

Samstag, 28.09.
New York

Jetlagbedingt sind wir alle früh wach. Bereits um 5.30 Uhr können wir einen kurzen Blick auf die AIDAluna erhaschen, wie sie langsam den Hudson River zur Anlegestelle hinauf fährt. Das Wetter ist genial.

 

Es gibt ein schnelles Frühstück 100 m linkerhand vom Hoteleingang, wenn man es vom Blick aufs Hotel betrachtet. Hier ist ein kleines Café mit allem was man so braucht.

 

Dann starten wir zu Fuß gen City Hall in Richtung Brooklyn Bridge. Heute am Samstagmorgen geht es noch recht gemütlich zu. Wir laufen einmal rüber und auch wieder zurück. Der Blick ist fantastisch. In der Ferne sieht man die Freiheitsstatue und auch den 2.Kreuzfahrthafen. Natürlich auch die gigantischen Wolkenkratzer.

 

Im Anschluss geht es noch in die Wall Street und wir statten den berühmten Stier hinter der Trinity Church noch einen Besuch ab. Über den Ground Zero laufen wir zurück zum Hotel.

 

Besonders fasziniert mich auch eine bemalte Wand mit Gesichtern von Menschen aus aller Welt. In der Ferne steht dahinter der One Word Trade Center. Auch die bemalten Häuser und die bunten Blumenkästen neben dem Turm des One World Centers finde ich gut. Ansonsten stimmt der Platz natürlich nachdenklich.

 

Für 25 $ gönnen wir uns wieder ein Taxi zum Pier 90, wo die AIDAluna liegt. Durch den vielen Verkehr brauchen wir über eine halbe Stunde, aber der Check-In ist problemlos.

 

Wir treffen den Rest unserer Gruppe, stärken uns und dann geht es für einen Teil von uns in den Central Park. Hier findet heute das Global Citizen Festival statt. 60.000 Menschen werden erwartet. Es spielen u.a. One Republic, Alicia Keys und Queen! mit Adam Lambert. Zwischendurch treten immer wieder Schauspieler auf die Bühne wie z.B. Leonardo DiCaprio, die gegen Umweltverschmutzung, mehr Menschlichkeit etc. plädieren. "New York" von Alicia Keys live im Central Park zu hören ist schon Gänsehaut, aber Queen live zu erleben ist natürlich mega. Auch abends um 22.00 Uhr auf dem Heimweg hat es noch 20 Grad, perfekt.

 

Auch der Opernbesuch in der Metropolitan Opera zu Macbeth war spannend, für ein paar von uns. Alle anderen konnten ganz bequem die 50. Straße einfach gerade hoch laufen und sind dann automatisch auf den Broadway gestoßen. Wenn man die 50. weiterläuft stößt man genau auf den Rockefeller Center. Die U-Bahn-Station 500 m vom Schiff ist nicht zu empfehlen. Sehr klein, nur 1 Automat, gefühlte 45°. Man benötigt in New York eine MetroCard für den Tag oder löst für 3 $ Einzelfahrscheine, die auch pro Person. Etwas umständlich.

 

Die Sicht vom Schiff, vom Heck auf die Skyline, ist atemberaubend. Der Liegeplatz ist einsame Spitze!

 

 

Sonntag, 29.09.
New York

Wir treffen uns um 9.00 Uhr und wollen zu einer Gospelkirche in Harlem. Die Bushaltestelle befindet sich direkt vor dem Schiff, einfach über die Straße. Die Linie 12 fährt eine Kreuzung weiter ab Richtung Columbus Circle Line (am Central Park). Beim Einsteigen wollen wir bar bezahlen, geht nicht, man braucht eine aufgeladene MetroCard, von der würde der Betrag in Höhe von 2,75 $ abgebucht werden. 20 Mann stark entern wir den Bus und erklären dem Busfahrer, dass wir die Karte an der U-Bahnstation erst kaufen müssen. Er drückt ein Auge zu. Beim Kolumbusdenkmal steigen wir um in die U-Bahn. Natürlich kann man für 20 Personen weder mit Kreditkarte noch cash ein Tagesticket kaufen, auch nicht am Schalter. Also lösen wir "Single Ride" für 3,00 $, cash. Immerhin sind 4 Automaten da.

 

In Harlem gehen wir die Straße entlang am berühmten Apollo-Theater, wo angeblich Michael Jackson entdeckt wurde, Richtung Gospelkirche. Unser New York Spezialist Christian hat eine Kirche ausgegoogelt. Wir sind etwas spät dran, aber letztendlich dürfen wir doch noch 30 minzuhören. Ist schon etwas schräg, auf jeden Fall ein Erlebnis.

 

Mit der U-Bahn (wir sind ja jetzt Profis) geht es nach einen Bummelstopp zum Central Park. Wer schlendern etwas durch den Park und beobachten Radfahrer, Pferdekutschen und Spaziergänger.

 

Es geht es weiter zum Rockefeller Center. Es ist immer noch heiß und wolkenlos, daher wollen wir hoch auf den Top of the Rocks. Der Eingang ist etwas versteckt, aber wir können ohne Wartezeit hochfahren, für 38,00 $ pro Person (senior 36 $). Die Aussicht ist grandios, vor allen Dingen weil man an der frischen Luft ohne Gitter schauen kann.

 

Wir besichtigen noch die St. Patrick's Kathedrale und laufen die 50. geradeaus zum Schiff zurück.

 

Abends raffen sich ein paar von uns noch einmal auf und wir gehen, diesmal der Abwechslung wegen, die 48. hoch Richtung Time Square. Die Kulisse am Sonntagabend, bei immer noch gefühlten 25° ist atemberaubend ... Lichter, Leuchtreklamen, Straßenkünstler. Der M & M Store ist ein Muss! Die haben lustigste Reklame. Erschöpft vor lauter Eindrücken laufen wir zurück.

 

 

Montag, 30.09.
New York

Um 7.00 Uhr starten wir durch, den Hudson River entlang Richtung High Line Park. Nach angenehmen 30 min Fußweg, New Yorks Skyline im Morgenlicht, erreichen wir die berühmte alte Bahnstrecke. Ein altes Bahngleis wurde zu einem schönen oberirdischen Spazierweg umgewandelt. Gleich am Anfang sieht man "The Vessel" - der Bienenstock. Ein wabenähnliches, kupfernes Gebäude mit tollen Ausblicken. Man kann online gratis Tickets bestellen oder für 10,00 $ spontan hoch. Einlass ab 10.00 Uhr.

 

Wir spazieren erstmal den High Line Park weiter, relativ alleine, und genießen die grandiosen Ausblicke hier. Um 9.40 Uhr sind wir zurück am "Vessel". Wer Internetverbindung hat, kann sich aktuell registrieren und mit "check-out" und seinen persönlichen Daten auch spontan eine Einlasszeit buchen.

 

Wir haben erstmal genug und spazieren gemütlich zurück. Um 13.00 Uhr legt die AIDAluna pünktlich vom Pier 90 ab. Wir richten unser Krönchen und genießen das imposante Auslaufen. Leider ist die Stimmung trotz aller besten Bedingungen nicht ganz so emotional. Die Musik an Deck ist zu leise und erst als wir schon die Freiheitsstatue passiert haben singen 2 vom Showensemble Frank Sinatra und Alicia Keys. Schade, das haben wir schon wesentlich stimmungsvoller erlebt. Wo ist denn unser Startenor Tobey Wilson? Egal Wetter passt, Sonne scheint, die Poolparty heute Abend ist großartig. Unser letzter fehlender Koffer ist auch in letzter Minute eingetroffen. 150 Koffer fehlen AIDA, weil in Frankfurt das Band kaputt war.

 

Die Reise kann beginnen.

 

 

 

Dienstag , 1.10.
Seetag


Hurra, ausschlafen, sortieren, nichts tun.

 

Im Theater tritt zuerst der Kapitän zur Prime Time an. Dann kommt er ... unser Startenor, Tobey Wilson. Die Stimme ist legendär keine Frage, Gänsehaut pur! Warum hat der bloß beim Auslaufen nicht gesungen? Ich muss da mal nachhaken.

 

Wir Eentern mit allen Mann die Pole Position in der neuen Almhütte, denn Moritz tritt im Karaoke für "The Voice of the Ocean" an, und wir feuern ihn lautstark zu Andreas Gabalier an.

 

 

Mittwoch, 2.10.
Hamilton, Bermudas


Es läuft, wir können pünktlich um 9.00 Uhr an den Dockyards auf den Bermudas anlegen.

 

Von unserem Balkon 7220 genießen wir den Sonnenaufgang und die Einfahrt an vielen kleinen Insel vorbei. Gefolgt von der Carnival Magic legen wir an den historischen Dockyards an.

 

Da ist keine Ausflugstickets mehr gibt und die Gäste sich an den Ausflugsbussen treffen, stehen um 9.00 Uhr gefühlte 500 Gäste am Ausgang. Also entweder du ziehst dein Ding gleich früh durch oder du wartest 1 Stunde bis alle verräumt sind. Da 6.000 Amerikaner hinter uns anlegen starten wir gleich durch.

 

Unser 1. Stopp ist der Leuchtturm an der Horseshoe Bay. Hier hat man eine tolle Aussicht auf die Insel. Dann stoppen wir natürlich am berühmten Strand der Horseshoe Bay.

 

Eine 1/2 h später sind wir in Hamilton und machen uns auf die Suche nach dem berühmten Männern in Bermudashorts. Wir sehen einen in roten Shorts mit schwarzem Hemd und schwarzen Socken, einen in grün. Ist schon witzig!

 

Viele Häuser sind pastellfarben, hier ist alles very british. Alle Dächer sind weiß. Es gibt hier kein Trinkwasser, außer man fängt den Regen auf. Vom Dach in die Zisterne! Wir erfahren außerdem, dass es über 150 Kirchen auf der Insel gibt. Also sehr christlich angehaucht.

 

Nach einem Bummel geht es weiter nach St. George. Die Stadt ist noch historischer. Vorbei an tollen Häuschen, und immer wieder an glasklarem türkisfarbenem Wasser vorbei, gibt es viel zu fotografieren und zu gucken. In Saint George sehen wir viele historische Häuser und bummeln durch die kleine Stadt. Hier geht es auf jeden Fall ruhiger zu.

 

Auf der Rückfahrt legen werden noch einen Badestopp an einem kleineren Strand ein. Eine blitzsaubere Insel, die sich lohnt.

 

Freundliche Menschen, tolle Natur. Momentan erscheint die Landschaft allerdings etwas traurig, der letzte Tropensturm hat sehr viel Salzluft auf die Bäume gespült. Sie leiden dadurch sehr und erscheinen gerade nicht grün sondern braun. Aber in 2 Monaten soll wieder alles grün sein.

 

Wir liegen heute 1 h länger, also bis 17.30 Uhr, sodass wir nach unserer Tour noch Zeit haben die Dockyards zu erkunden. Es ist hier ganz nett ... Geschäfte in historischen Gebäuden. Auch Bermudashorts würde man hier bekommen. Für 5,00 $ darf man einen Strandabschnitt nutzen. Dort geht es allerdings sehr lebhaft zu. Wifi gibt es hier um die Touristeninfo herum, und in St. George vor dem Rathaus. Die Fähre braucht 25 min nach Hamilton und liegt 5 min von der AIDA entfernt. Die Busverbindung der Linie 7 ist sehr beliebt zur Horseshoe Bay, funktioniert auch bestens. Es stehen etliche Taxen bereit, man sollte halt nicht zu spät den Heimweg antreten.

 

Die Ausfahrt ist großartig, an vielen bunten Häuschen vorbei.

 

Zur Poolparty hat es immer noch 25 Grad.

 

 

Donnerstag, 3.10.
Seetag

Heute steht nur der "El Tiburon"-Tanzkurs auf dem Programm, der offizielle Clubtanz.

 

Abends tritt die der Travestiekünstler France Delon im Theater auf. Er ist alt geworden, aber das Programm ist gut ... "Der Storch bringt die Kinder, der Flamingo die Tunten!" Wir hatten viel Spaß. Auf jeden Fall ist für jeden abends was geboten.

 



Freitag, 4.10
Seetag

Heute heißt es noch einmal relaxen. Die Kids-Fragestunde mit dem Kapitän war recht lustig, auch die Einreiseinfo mit "Rooms Division Managerin" Simona Khan war lustig! Sie ist für die fehlenden Koffer zuständig.

Abends gab's dann noch im Theater "Wer wird Millionär" und bei angenehmen 25 Grad hat das Gitarrenduo Soul Train Musik zum Chillen am Pooldeck gespielt.

 

Samstag, 5.10
Nassau
8.00 bis 17.00 Uhr

Es ist wieder heiß. Schon am Morgen beim Einlaufen werden wir auf unserem Balkon gegrillt. Wir legen zuerst an, wenden dann und parken rückwärts ein, in der Disney, der Mariner von Royal Caribbean und die Carnival darf natürlich auch nicht fehlen.



Die AIDAluna ist natürlich die Kleinste. Um kurz nach 10.00 Uhr gehen wir durch die vielen Verkaufsstände hindurch, und gehen rechterhand zur Fähre. Mit 17 Mann entern wir die Fähre nach Paradise Island für 4 US-Dollar pro Person. Wir fahren an den 4 Bugspitzen der Kreuzfahrtschiffe vorbei und legen unterhalb der Brücke auf der berühmten Insel an.

 

Wir halten uns rechts Richtung Cabbage Beach  und folgen dem Schild "Beach Access." Wir passieren ein Stück Mangroven und sehen dort im Sumpf jede Menge Schildkröten. Am Strandeingang stehen jede Menge Taxen für die Rückfahrt bereit. Weiter geht es am Strand entlang Richtung Atlantis. Wir kommen auch bis zur Strandpromenade des Atlantis und können das ehemals teuerste Hotel der Welt gut ablichten. Natürlich legen wir noch einen Badestopp ein.

 

Mit einem Taxi fahren wir zurück zum Government House, lichten dort das Gebäude ab und das toll bemalte Haus nebendran. Wir schlendern die Straße Richtung Senor Frogs, den Ballermann der Amerikaner! Von dort hat man einen tollen Blick auf die Schiffe. Hier könnte man in ca. 15 min zum Junkanoo Beach weiterlaufen. Wegen der Hitze streichen wir das und auch den Spaziergang zum Queen Staircase (65 Stufen, 4 $ Eintritt, ganz nett). Dafür geben wir uns dem Shopping hin, der Straw Market ist hier auch zu finden mit allerlei tourini bis. Alles in allem ganz anders als die Bermudas, hier haben die Engländer für Ordnung gesorgt, auf den Bahamas toben sich die Amerikaner auf. Es wird wieder Pass und KD kontrolliert, bei vier Schiffen im Hafen müssen alle durch eine Kontrolle, das sollte man nicht unterschätzen bei seiner Rückkehr. Am Abend können wir noch Die Artisten im Theater bestaunen.

 

 

Sonntag, 6.10.
Miami
8.00 bis 18.00 Uhr

Tolles Einlaufen! Um 6.30 Uhr zum Sonnenaufgang fahren wir den Kanal durch Richtung Downtown. Vor uns liegt zur Abwechslung mal eine Norwegian, ansonsten sind wir heute tatsächlich alleine in Miami. Sonne pur 35°! Wir beschließen es ist zu heiß, um über die Brücke zu laufen und nehmen ein Taxi für eine Stadtrundfahrt. Zuerst erkunden wir das hippe Wynwood Viertel. Im Jahr 2000 hat man angefangen aus dem heruntergekommenen Viertel wieder ein "Must see" zu gestalten. Wir sind echt beeindruckt. Es gibt zahlreiche richtig toll bemalte Häuser, Wände und Mauern. Mit dem Wynwood Arts Complex sogar ein richtiges Besucherzentrum mit verschiedenen Ausstellungsstücken und Hallen. Am meisten beeindruckt mich eine garagengroße Katze gestaltet aus lauter Plastikabfall.



Weiter geht es nach Coral Gables. Geprägt von herrschaftlichen Villen und tollen Alleestraßen mit noch original alten Bäumen kann man hier die betuchte Seite von Miami kennenlernen. Am teuersten Hotel in Miami, dem Biltmore Hotel, gibt es noch einen Fotostopp. Besonders beeindruckend finde ich die Plaza "Ponce de Leon" und den Boulevard Granada.

 

Auch sind etliche Amerikaner schon im Halloweenfieber und haben ihre Gärten entsprechend geschmückt. Eine Kaffeepause legen wir in Coconut Grove ein, einem hippen Ausgehviertel. Sehr zu empfehlen für was Süßes "Fireman Derek's" Bake Shop. Hier gibt es eckere Kuchen, Torten und Kaffee. Little Havana in der Calle Ocho (8) haben wir natürlich auch noch erkundet. Für Sonntagmittag ist einiges los ... in einigen Cafés wird schon jetzt kubanische Musik gespielt. Die älteren Herren spielen im Maximo Gomez Park oder schwätzen einfach nur. Leckeren Kaffee gibt es auch hier. Abends ist es sicherlich noch stimmungsvoller.

 

Unser letzter Stop ist natürlich am Ocean Drive, Miami Beach. Am Breakwater Hotel steigen wir aus und kühlen uns zunächst im Meer ab und fotografieren die berühmten Baywatch Häuschen am Strand. Am Ocean Drive steppt der Bär! Ballermann pur. Auch alle Automarken mit namenhaftem Design posen hier ... Ferrari, Mustang, Porsche etc. Sehen und gesehen werden ist das Motto. Von hier mit dem Taxi dauert es ca 20 bis 30 min zum Schiff. Pünktlich sind wir zurück und genießen die Ausfahrt zum Sonnenuntergang. Für ein paar Sekunden sieht man den Ocean Drive vom Schiff aus und natürlich die Villen. Das Art Deco Viertel ist abends natürlich auch beleuchtet spannender als tagsüber. Aber egal wir haben die Highlights von Miami genossen.

 

 

 

Montag, 7.10
Port Canaveral

Nette Einfahrt. Und da waren sie wieder ... die Disney, die Carnival etc. Eine Art kleiner Burj al Arab steht als Wahrzeichen im Hafen. Man kommt hier nicht zu Fuß weiter. Es ist auch schlichtweg nichts da. Für 10,00 Euro kann man mit dem Shuttlebus zum Cocoa Beach fahren.

 

Wir haben diesmal einen Ausflug auf dem Banana River gebucht. Ein Bus bringt uns in 20 min zur Anlegestelle. Ca. 50 Gäste haben Platz auf dem offenen, aber überdachten Böotchen. Früh hat es ordentlich geduscht, nun ist der Himmel bedeckt. 2 h fahren wir dem Banana River entlang, vorbei an wunderschönen Villen mit Yachtanschluss, gegenüber Mangroven. Wir bekommen einen tollen Eindruck wie man hier so lebt. Viele Häuser und Appartements werden von NASA Mitarbeitern bewohnt. Wir können einen Blick auf ein paar Delfinflossen erhaschen, und sehen außerdem 2 Seekühe. Aber vor allem sind es Vögel, die hier nach Fischen Ausschau halten ... Blue Heron, Eisvogel, Fischadler, Ibisse, Kormorane etc. Insgesamt eine ganz nette Abwechslung.

 

Die Alternative wäre Kennedy Space Center gewesen oder eben der Shuttle zum Strand. Enttäuschend ist, dass es im ganzen Hafengelände keinen Souvenirladen gibt. Bei der Ausfahrt können wir leider kein Meeresgetier entdecken.

Heute gönnen wir uns ein 6-Gänge Nouvelle Cuisine Dinner im Rossini. Habe ich getauscht gegen den Sternstundenausflug in Norfolk.

 

Dienstag, 8.10.
Seetag

Ausschlafen und Body und Soul Day.

 

Nach der Sauna gibt es ein Peeling, der Rest hat Spaß am AIDA-Jahrmarkt und der Lektor gibt alles beim Vortrag über Baltimore!

 

Dann gibt es noch eine Rockshow im Theater und endlich meine 1. Silent Night in der Disco. Echt mega! Jeder hat Kopfhörer auf, 3 DJs, einmal Schlager, einmal Rock, einmal Pop. Rot, blau, grün, jeder kann wählen was er hören will, entsprechend leuchtet der Kopfhörer. So war es bei uns Schlager ... blau. Du siehst am Kopfhörer wer deine Musik hört, kannst aber jederzeit umswitchen, weil die DJs natürlich ihre Fraktion anfeuern. Alle singen mit, war mega lustig! Absolut zu empfehlen, aber rechtzeitig da sein, denn ab und zu gehen die Kopfhörer aus. Mit der Bordkarte kriegst du einen oder mehrere. Sie haben hier 30,00 Euro Pfand verlangt, die man natürlich wieder zurück bekommt.

 

Mittwoch, 9.10.
Norfolk
8.00 bis 18.00 Uhr

Heute geht es etwas gemütlicher zu. Wir spazieren heute umher und suchen Meerjungfrauen. Im überschaubaren Stadtzentrum von Norfolk sind 25 Meerjungfrauen verteilt. Eine liegende Grundfigur verschieden gestaltet.

 

Wir legen im Hafen neben einem Kriegsschiff an, der Wisconsin, für 15,00 Dollar kann sie besichtigt werden.

 

Am Eingang des Hafens stehen schon die ersten 2 Meerjungfrauen! Wir spazieren rechterhand am Waterside Drive entlang. Vor dem Saint Pauls Boulevard ist ein gigantisches Bild mit Walen in Originalgröße auf einer Häuserfassade. Wir lichten wieder 2 Meerjungfrauen ab und gehen in die City Hall, von außen echt hässlich, aber innen gibt es natürlich 2 Mermaids und Wifi und hinten links Toiletten. Norfolk ist die Partnerstadt von Wilhelmshaven, ein entsprechender Schaukasten steht da auch.

 

Wir schlendern weiter zum Mac Arthur Center, einer großen Shopping Mall, aber die hat nicht so tolles Flair. Aber auch hier ist eine Mermaid! Von hier aus könnte man mit einem Abstecher durch den Freemason District, sehr zu empfehlen, mit seinen prachtvollen Villen der vermutlich pensionierter Marins.

 

Norfolk liegt in Virginia an der Chesapeake Bucht und gilt als größter Marinestützpunkt weltweit! Entsprechend hängt vor jeder Villa die US-Flagge!



Am Meer entlang gelangt man an der Wisconsin vorbei wieder zur AIDA.

 

Wir sind gut zu Fuß und gehen vom Mac Arthur Center über die große Brambleton Avenue zum Raumschiff. Die Event Area schaut aus wie ein Ufo. Über den Neon Art District, hier gibt es wieder ein paar bunte Häuserwände, erreichen wir das Opernhaus. Naja, ist nicht so toll.

 

Weiter geht es zum Chrysler Museum of Art. Hier kann man kostenlos rein. Es gibt viel Glas, moderne Bilder und afrikanische Kunst zu sehen. Man muss nur die Rucksäcke abgeben. Auf jeden Fall gut für einen Toilettenstop. 1 - 2 h lohnen sicher.


Über den Freemason Historic District gelangen wir 25 min später wieder zum Schiff.

 

Für 20,00 Dollar kann man mit dem Taxi zum Premium Outlet Center fahren. Das halbe Schiff war dort zum Shoppen. Im Hafenterminal sitzt man trocken und hat Wifi!



Das Auslaufen genieße ich in der Sauna. Abends gibt es die Show "Voice of the Ocean" mit France Delon.

 

 

 

Donnerstag, 10.10.
Baltimore

 

Wir waren früh wieder eine Stunde früher dran, hat der Kapitän aber angekündigt. Der Hafen selbst taugt nichts. Ein großes Gebäude an einer großen Autobahn. Die meisten Gäste haben sich für einen Ausflug nach Washington entschieden. Um 10.00 Uhr ist die Luna wie leergefegt.

 

Wir verzichten auf den Shuttlebus für15,00 Dollars und schlagen uns links an der Autobahn ca. 500 mzu Fuß durch. Dann kommt eine Unterführung ... hier muss man über die Straße ... Am Ende der Durchquerung gehen 20 Stufen noch oben ... hier ist ein Food Market und eine Brauerei. Geradeaus befindet sich eine kleine Ladenpassage. An der nächsten Querstraße hält schon der Charm City Circulator Bus. Hier kann man durch das Stadtzentrum 4 Schleifen gratis fahren. Wir steigen in der Fort Avenue,  Haltestelle 413 (Locust Point), ein, und fahren mit der blauen Linie Richtung Inner Harbor bis zur 420. Dort steigen wir um in die orangene Route und fahren bis Fell's Point. Hier gibt es tolle bunte Häuschen, die Fleet Street ist toll und auf jeden Fall dann am Wasser entlang. Hier steht am Broadway Pier ein super Luxushotel.

 

Wir laufen am Inner Harbor entlang. Am fünfeckigen Aussichtspunkt, dem größten fünfeckigen Turm der Welt, könnte man für 6,00 Dollars hoch. Das Hard Rock Hotel ist auch hier und sieht gut aus.

 

An der Haltestelle 404, bis zu dieser laufen wir, ist das American Visionary Art Museum ... unbedingt anhalten. Die Mosaiken an der Häuserfassade sind Weltklasse. In den Shop kommt man ohne Eintritt. Das Museum kostet 10,00 Dollars.

 

Am Federal Hill Park gehen Treppen nach oben, hier hat man einen schönen Blick auf die Stadt. Im Sommer kann man für 10,00 Dollars ein Tagesticket für die Wassertaxen lösen, aber im Oktober fahren die nur auf Bestellung.

 

Abends sind alle glücklich auf dem Schiff zurück. Es gibt heute schon die Abschlusspoolparty mit ABBA-Show. DJ Robin hat am 11.10. Geburtstag und wir feiern mit dem besten AIDA DJ eine tolle Party.

 

 

Freitag, 11.10.
Seetag

Das leidige Koffer packen und die letzten Nahrungsvorratskammer auffüllen. Und natürlich die letzten Aufgüsse genießen. Dann gibt es lecker Essen, noch eine Show von Tenor Tobey Wilson und zum Abschluss etwas Party mit Robin in der Almhütte.

 

 

Samstag, 12.10.
New York

4.30 Uhr Aufstehen.

 

Kurz nach 5.00 Uhr passieren wir die Verrazzano Brücke und dann kommt natürlich die Freiheitsstatue in Sicht. Leider sind wir sehr früh dran, es ist also noch dunkel. Diesmal legen wir nach dem Passieren der Wolkenkratzerfront vorwärts am Pier 88 an. Also nicht von den Restaurants aus die Sicht auf die Skyline, sondern vom Bug. Alle müssen von Bord und niemand, auch nicht die Pauschalgäste, dürfen wieder an Bord. General Cleaning zum hundertsten Mal ist angesagt.

 

Wir schnappen uns ein Taxi von der Straße gegenüber und checken für 2 Nächte im Sheraton Times Square ein. Von unserem Zimmer (Superior) 4111 schauen wir auf den Times Square. Aber die Scheiben sind nicht so toll. Gegenüber vom Hotel 53./7. ist das "HOPE"-Schild.

 

Für die Nahrungsaufnahme empfiehlt sich die 8. Hier sind Pizzerien,  Fast Food etc., und an der Ecke zur 49. ein großer Supermarkt. Am Times Square, bei den roten Treppen, ist man in 8 min zu Fuß. Hier ist der M & M Laden, ein Muss! Vor allem die gigantische M & M Werbung außen mit den lustigen, bunten Figuren.

 

Wir gehen bis zum Times Square und kehren bei einer Pizzeria in der 8. ein. Gegenüber vom RIU Hotel ist ein Irish Pub mit Dachterrasse. Schöne Lage, New York Preise. Der Käsekuchen für 8,00 Dollars ist sehr lecker. Außerdem gibt es Samstagnachmittag am Broadway eine Straßensperre mit Verkaufs- und Essständen und Food Trucks. Mein gegrillter Maiskolben war super!

 

 

Sonntag, 13.10.
New York

Heute findet in der 5th Avenue anlässlich des Kolumbus Tages eine Parade aller spanisch sprechenden Völker der Stadt statt. Wir kaufen was Nettes im Supermarkt ein und positionieren uns im Central Park an dessen Rand die Parade auch vorbei geht. Sehr lustig! Es laufen diverse Fußgruppen aus Spanien und Argentinien etc. vorbei. Alle sehr bunt und fröhlich. Hier am Eingang des Central Park an der 5th Avenue steht auch goldener Reiter und ein silbernes Pferd, gegenüber ist der Apple Store.Hier hat man Wifi und von den Treppen eine schöne Sicht auf die Parade. Diese geht von 12.00 bis 15.30 Uhr.

 

Für den Nachmittag haben wir uns Großes vorgenommen ... wir gehen vom Hotel aus den ganzen Broadway hinunter zur Brooklyn Bridge. Wir passieren das Empire State Building und das Flatiron Building. Es geht vorbei am Macy's Kaufhaus und neben dem eingerüsteten Bügeleisen steht ein großes Nilpferd im Rock aufrecht. Wir sehen einige lustige Läden und Cafes, es lohnt sich. Für die Strecke benötigt man ca. 2,5 h, ohne größere Stopps.

 

An der City Hall angekommen, dem Eingangstor zur Brooklyn Bridge laufen wir noch ein Stück auf die Brücke, um Manhattan noch einmal von dieser Seite beleuchtet zu sehen. Wieder am Rathaus steigen wir in die U-Bahn, lösen unsere Single Ride Tickets für die U-Bahn, für 3,00 Dollars, und fahren bis zur Grand Central Station, wohl einem der schönsten Bahnhöfe weltweit. Der Bahnhof ist direkt an der 42. mit seinen zahlreichen Musicaltheatern.

 

Nach einem Fast Food Stopp strahlt unser Schrittzähler. Wir schauen uns noch die Dachterrasse und Bar vom Novotel in der 8. an (Toller Blick auf den Times Square). Das Bier kostet auch nicht viel mehr als in anderen Hotels. Dann fallen wir müde ins Bett.

 

 

Montag, 14.10.
New York

So, Ausschalfen, Koffer für Flug packen und noch etwas spazieren gehen. Um 12.00 Uhr checken wir aus und der Shuttle bringt uns in 70 min zum Flughafen JFK. Die Schalter der Air Lingus, am Terminal 5, sind bereits auf. Ruckzuck sind wir eingecheckt. Um 17.00 Uhr geht es los Richtung Dublin.

 

 

Dienstag, 15.10.
Dublin


Zwischenlandung in Dublin etwas früher als erwartet. Echt super! Es gibt tolle Supermärkte, tolle Restaurants, frisches Brot und günstigere M & M Schokolade als in New York. Echt entspannt.

 

Und dann landen wir in Frankfurt. Der Flug war sehr angenehm. Im Terminal 2 sind die Koffer schnell da und nach etwas Chaos erwischen wir sogar den Zug um 12.30 Uhr Richtung Heimat. 17 Nächte liegen hinter uns, Wetter war perfekt! Alles gut!

 

Wir werden die Ruhe zu Hause genießen und die angenehmen Lebensmittelpreise. Aber New York mit AIDA ... sicher nicht das letzte Mal!