Ein Reisebericht von:

Sabine

 

 
Samstag, 15.02.

08.30 Transfer mit dem Bus nach Frankfurt zum Flughafen. Erstes Beschnuppern bei McDonald im Terminal 2. Landung in Hongkong nach 10 h 50 min.


Sonntag, 16.02.

Hongkong
Früh am Morgen Marathonlauf am Flughafen in Hongkong. Bus mit 16 Gästen gen Hongkong. 1. Stopp an der Brücke von Lantau nach Kowloon (Blick auf die neuen Brücken). Weiterfahrt zum Nan Ti Garten in Kowloon. Toller chinesischer Garten mit Bonsais, einem Tempel und einem See mit Kois, nett gemacht. Weiter zum Vogelmarkt. Da heute Sonntag ist gehen die Honkongianer mit ihren Vögeln "Gassi". Im runden Käfig tragen sie ihre gefiederten Freunde spazieren. Daneben gibt es einen Markt, auf dem man Maden und Heuschrecken zum Füttern kaufen kann. Neben dem Vogelmarkt ist auch gleich der Blumenmarkt Wir drehen eine Runde zwischen Orchideen und fleischfressenden Pflanzen. Anschließend gegen 12.00 Uhr geht's zum Hotel Grand Stanford Intercontinental in Kowloon am Ende der Promenade. Polli, unsere Reiseleiterin managt es, dass wir gleich in die Zimmer können. Nr. 626 - ein Einzelzimmer - ist meines für die Nacht. Habe einen tollen Ausblick Richtung Hongkong Island und auf eine Leuchtreklame.

Nach 2 h relaxen treffen wir uns wieder in der Lobby. Ich habe vorher mal kurz die nähere Umgebung erkundet. Wir genehmigen uns in einem asiatischen Lokal Nudeln mit Gemüse und sind erst einmal gesättigt. Dann schlendern wir weiter Richtung Nathan Road, die Einkaufsmeile in Kowloon, und dann durch den Kowloon Park. In der Canton Road, hier befinden sich die Edelmarkenlabels, gehen wir bis zum Clock Tower. Am Clock Tower hat man einen genialen Blick nach Hongkong Island zu den Hochhäusern. Wir nehmen die Star Ferry rüber nach Central. Die Fähre kostet am Sonntag 38 HKG Dollar, also 38 Cent , und man hat von ihr aus einen tollen Ausblick auf die Stadt. Wir fragen uns durch zur längsten Rolltreppe der Welt. Dort angelangt fahren wir Rolltreppe für Rolltreppe hoch auf den Berg. Von hier aus hat man tolle Ausblicke auf die verschiedenen Gassen. Hier gibt es außerdem tolle Restaurants und Kneipen. Oben angekommen geht (oder fährt) ein Teil von uns die Treppen wieder runter. Der Rest wartet mit mir auf den öffentlichen Bus zur Fähre. Der Busfahrer besteht darauf, dass alle einen Sitzplatz haben müssen. Da uns ein Platz fehlt, steht freundlicherweise eine ortskundige Dame aus und wir fahren serpentinenartig den Berg runter. Dann nehmen wir wieder am Pier 7 die Fähre nach Tsim Sha Tsui zurück zum Ausgangspunkt.

Am Fährterminal gibt es günstig Kaffee, Getränke etc.. Wir decken uns ein und positionieren uns an der oberen Etage der Promenade am Clock Tower für die Lightshow: Jeden Abend um 20.00 Uhr werden die Hochhäuser auf Hongkong Island beleuchtet. Es werden verschiedene Laser eingesetzt. Aber auch rumgedreht werden die Hochhäuser in Kowloon angestrahlt. Eines der höchsten Hochhäuser in Kowloon, das Sky 100 Hongkong Observation Deck, hat abwechselnde Schriftzüge auf dem Hochhaus an den Fenstern. In großen Lettern kann man "Love" lesen. Geile Idee! An der Promenade hat man ein Hochzeitsarrangement aufgebaut - mit Puppen, Schwänen und Herzen. Wildromantisch!

Wir gehen quer durch die Stadt zurück. Hinter dem Clock Tower lohnt ein Gang durch das Heritage. Ein schön beleuchteter Aussichtspunkt mit einem überdimensional großen lila Rosenstrauß als Baum. Wir kehren noch bei einem Pizzaexpress ein und lassen uns vorzügliche Pizza und Tsingtao Bier munden. Vor unserem Hotel am Tsim Sha Tsui Centre sind tolle Leuchtreklamen an den Gebäuden angebracht. Ich nehme an, wegen dem chinesischen Neujahrsfest, dass kurz vorher war. Nach einem Absacker an der Bar fallen wir gegen Mitternacht todmüde ins Bett.


Montag, 17.02.

Tolles Frühstück im Hotel mit allem was das Herz begehrt. Treffpunkt 10.00 Uhr: Ein Teil von uns hat einen Ausflug gebucht. Wir anderen 10 machen uns auf zum gemeinsamen Landgang. Heute ist es deutlich wärmer als gestern und wir haben Hoffnung, dass der Himmel aufreißt. Bei angenehmen 20 Grad hält man es in kurzen Ärmeln aus. Wir schlendern an der Uferpromenade entlang zum Clock Tower. Auf dem Weg liegt der chinesische Hollywood Boulevard "Avenue of Stars" mit Steinen für alle chinesischen Berühmtheiten und ein paar netten Bronzefiguren. Wir erkennen Bruce Lee. Es ist ganz nett gemacht. Die Hongkongianer simulieren grün mit einer kilometerlangen Buchswand als Fotografie.

Mit der Fähre fahren wir wieder rüber nach Central. Montags kostet die Fähre nur 25 Cent. Wir fragen uns durch bis zur Des Voeux Road, dort steigen wir in eine Straßenbahn gen Pferderennbahn. Richtung ist eigentlich egal, aber für 24 Cent hat man aus der oberen Etage den besten Blick auf die zahlreichen Geschäfte links und rechts der Straße. Die Fenster lassen sich öffnen. Optimal zum Fotografieren. Man zahlt beim Rausgehen. Wir fahren bis zur Endstation, bleiben sitzen, fahren eine Runde um die Pferderennbahn, dann geht's wieder über die Queensway Straße zurück.

Am Cotton Tree Drive steigen wir aus, zahlen und laufen den Cotton Tree Drive entlang zur Peak Tram. Wer Zeit hat kann auch durch den Hongkong Park gehen. Wir wollen mit der Zahnradbahn, der Peak Tram, hoch zum Aussichtspunkt Peak. Achtung!!! An der Kasse nehmen sie nur Hongkong Dollar! Keine US-Dollar, keine Kreditkarte. Wir schmeißen unser Geld zusammen und zahlen cash 7,50 Euro für Erwachsene mit Skyline Lounge Aussichtspunkt, sonst hätte es nur 4,00 Euro gekostet. Rentner (= über 64 Jahre) zahlen 3,50 Euro. Der Verkäufer will uns die Panorama Lounge ausreden, es sei bewölkt, aber wir beharren auf alles. Alle 10 - 15 Minuten kommt die Zahnradbahn. Es passen so gefühlte 100 Leute rein. Nach 20 min Warten sind wir dran. Der Himmel ist leicht aufgerissen, so dass der Andrang gegen Mittag angestiegen ist. Es geht 10 min steil den Berg rauf. Dann 10 Rolltreppen weiter. Oben auf der Panorama Lounge stehen gefühlte 1.000 Läden im Freien. Die 3,50 Euro Aufpreis lohnen auf jeden Fall. Die Sicht ist bei Weitem nicht klar, aber so im Nichts schwebende Hochhäuser hat man auch nicht alle Tage. Die Sicht ist spektakulär trotz bedecktem Himmel.

Wir fahren mit der Bahn wieder runter. Am Ausgang ist gleich die Haltestelle für den C15-Bus Richtung Central, also Fähre. Wer Zeit hat: Der Fußweg runter vom Peak ist sicherlich auch spannend, durch den Regenwald, oder noch besser rüber zum Hongkong Zoological and Botanical Garden, kosten nix, tolle Vögel und Pflanzen unter großen Volieren. Wir fahren aber aus Zeitmangel wieder rüber nach Kowloon. 7 Personen haben exakt 70 Cent in Hongkong Dollar übrig. Mit den letzten Kröten haben wir noch 2 Briefmarken à 3,70 HKG Dollar erstanden.

Zurück am Hotel haben wir noch 1 h Boxenstopp. Um 18.00 Uhr werden wir abgeholt zum Flughafen. 2 Tage Hongkong, gefühlte 20 km zu Fuß, aber mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unglaublich günstig. Wer kein Englisch spricht, kann sich super mit dem Big Bus fortbewegen. Im Deluxe Ticket für 3 Routen des Hop on Hop off Busses sind die Fähren (Die 25 Cent mehr machen keinen arm), eine Hafenrundfahrt per Boot und der Eintritt zum Peak hoch eingeschlossen. Alles in allem kostet das 24 h Ticket ca. 32,00 Euro, 48 h ca. 40,00 Euro.


Dienstag, 18.02.

Sydney
Nach weiteren 8,50 h Flug landen wir in Sydney. Unser Nachtflug ist sehr amüsant. Um unsere Gruppe herum sitzen 71 philippinische Crewmitglieder der Queen Mary. Dieser Flug mit Cathay Pacific ist angenehm, da diese Maschine 2-4-2 bestuhlt ist. Nach Hongkong waren es 3-4-3. Ich fülle die unleidigen Einreisezettel aus. Australien wir kommen!!! Im Bordkino gibt es passenderweise den Film "Australia". It's a bloody long way to Australia - 16.776 km sagt ein T-Shirt.

Nach der Einreisekontrolle, mit einem Beagle als "Spürnase", der alle Koffer abschnüffelt, betreten wir australischen Boden. Es ist bedeckt und es hat 25 Grad. Ein Bus mit Reiseleiterin Ingrid holt uns ab. Wir machen einen Fotostopp am gegenüber liegenden Platz der Harbour Bridge mit Blick auf das Opernhaus. Um Punkt 12.00 Uhr dürfen wir aufs Schiff. Um 14.00 Uhr sind die Kabinen fertig. Frisch gestärkt fahren wir mit dem Shuttle Bus für 5,00 Euro von unserem Liegeplatz White Bay in die City. Der Bus hält am Queen Victoria Building oder dann am Circular Quay. Ich steige mit Inge am QVB aus und wir besuchen um 15.00 Uhr zunächst einen Zahnarzt. Als alles o.k. ist, lauf ich mit Inge an den zahlreichen Geschäften entlang, auch durch die berühmte The Strand Arcade zum Circular Quay. Dort bestaunen wir das Opernhaus und die Harbour Bridge, diesmal von der anderen Seite. Ein Schiff von Carnival Cruises liegt hier an der Pole Position. Wir laufen an der Oper vorbei Richtung botanischem Garten, bestaunen tolle Bäume, Ibisse und Papageien. Wieder am Circular Quay geht's nochmal durch das Viertel The Rocks. Um 18.30 bestaunen wir die Ausfahrt der Carnival. Der Bus bringt uns in 20 min zurück zum Schiff.

Um 20.30 Uhr, nach einem kurzen Abendessen ziehen wir nochmals los. Wir bestaunen jetzt das beleuchtete Opernhaus und die Harbour Bridge, und genehmigen uns ein kühles Blondes im Viertel The Rocks. Zurück auf dem Schiff sieht man die Harbour Bridge und die Skyline von Sydney.


Mittwoch, 19.02.

Sydney
Wir nehmen den 09.10 Uhr-Shuttle zum Circular Quay. Dort angekommen fahren wir mit der Fähre nach Watsons Bay. Hier kann man lecker Fisch essen und hat einen tollen Blick auf die felsige Küste. Außerdem könnte man hier eine Wanderung durch den Naturpark unternehmen. Gelbhaubenkakadus verabschieden uns.
Mit einigen interessanten Stopps laufen wir wieder zurück und 1 h durch die Rocks. Heute liegt die Queen Mary im Hafen. Man kann gut auf das Schiff schauen! Mit der Fähre geht es unter der Harbour Bridge durch, an der Queen Mary vorbei, zum Darling Harbour. Hier kann man nett bummeln, einkaufen, lesen, Schiffe gucken. Ein Teil von uns läuft zum QVB zurück, wir gehen noch zu Paddy's Market und decken uns mit australischen Souvenirs ein. Am QVB zurück gibt es einen Woolworth für Getränke und australische Kekse. Nach der Besichtigung des QVBs, einem tollen historischen Kaufhaus mit extravaganten Läden, starten wir die Rückfahrt.

Es hat angefangen zu regnen. Bei leider bedecktem Himmel fahren wir nach der Seenotrettungsübung um 18.30 Uhr von der White Bay ab, unter der Harbour Bridge durch, am Opernhaus vorbei aus dem Hafen weg von der City. Die Sicht ist mystisch - wie im Schwarzweißfilm. Ab und zu ein Regenbogen!

Nach dem Abendessen hole ich erst einmal eine Runde Schlaf nach.


Donnerstag, 20.02.

Seetag
Endlich einmal ausschlafen. Um 11.00 Uhr begebe ich mich zum Austernessen nach draußen. Anschließend genieße ich meine erste Fruchtkaltschale im 4 Jahreszeiten-Restaurant - mein absoluter Favorit. Am Nachmittag lausche ich einem Lektor seinen Südseeanekdoten. Um 16.30 Uhr zeigt uns Werner das Schiff. Anschließend ist Kapitänsempfang und Galaabend. Wir werfen uns in Schale, verzichten aber auf das Händeschütteln, und gehen direkt ins 4 Jahreszeiten zum Essen. Es gibt ganz lecker Sorbet, Ente, Barramundi, Zimtmousse. Im Anschluss gehen wir ins Theater zur Welcomeshow. Die verschiedenen Künstler präsentieren sich mit ihren Liedern. Dennie hat einen genialen Blumenanzug an. Wir kennen den Entertainmentmanager aus der Serie "Verrückt nach Meer". Den Abend lassen wir dann in der Disco ausklingen, Zuerst spielt eine Liveband, dann ruft DJ Andi zum Tanzen auf.


Freitag, 21.02.

Seetag
Noch einmal ausgiebig gammeln und ausschlafen. Heute gab es ein Früchtebuffet am Pooldeck und um 10.30 Uhr Sport. Mit Walli und Karin 5 Runden ums Schiff gewalkt. Nachmittag Ausflugsbesprechung mit unserer Gruppe. Anschließend Karten spielen, Kicker und worauf sonst jeder Lust hat. Um 18.00 Uhr gab es Shisha und Happy Hour auf der Phoenix Außenlounge. Lecker zu Abend gespeist.


Samstag, 22.02.

Ile de Pins - Neukaledonien
09.00 Uhr - 18.00 Uhr
Tenderhafen
Die Insel ist nur 152 km² groß, heißt auch Juwel der Südsee. Hier stehen viele Norfolk Pinien zwischen den Palmen - deswegen Pinieninsel. Wir tendern an Land und sind 5 min später zu Fuß an einem Traumstrand. Tolle Bäume, und eben auch die Pinien dazwischen, spenden Schatten. Ideal zum Baden. Auf der gegenüber liegenden Seite kann man super gut um eine Insel herum schnorcheln. Der Sand ist weiß und fühlt sich an wie Puderzucker. Wir können am Strand entlang bis zu einem Hotel spazieren. Tolle Bäume, tolle Pflanzen!!! Ein paar geschnitzte Holzfiguren. Ein toller Relaxtag. Die Crew hat eine Bar aufgebaut und bietet Barbecue am Strand an. Sonne und leichte Schauer wechseln sich ab. Sonnbrandfreundliches Wetter! Um 16.45 tendern wir zurück. Die Ausfahrt genießen wir von der Liege vor der Sauna. Peer gießt für alle auf. Ein echtes Highlight des Tages. Im Anschluss gibt es lecker Essen im 4 Jahreszeiten. Statt Kino gibt es eine Würfelrunde.


Sonntag, 23.02.

Nouméa - Neukaledonien
Ankunft 08.00 Uhr. Tolle Einfahrt, aber wir haben leider einen stummen Kapitän. Ich brauche nicht zu erwähnen, dass Sonne und Wolken ihr übliches Spiel treiben. Werner und ich starten nach dem Anlegen am Pier unseren Erkundungsgang. Ein Teil von unserer Gruppe kommt mit auf die große Stadtrundfahrt. Am Pier gibt es ein paar Läden, der Hop on Hop off Bus für 15 US-$ wird angepriesen. Zu Fuß gelangt man nach 500 m zum Place des Cocotiers - Ein toller, grüner Platz mit zahlreichen, interessanten Bäumen und Vögeln. Von dort laufen wir quer zur Markthalle. Auch am Sonntag ist Markt, hier herrscht geschäftiges Treiben. Früchte, Fisch und Kunsthandwerk wird bis 11.30 Uhr feilgeboten.

Zurück am Schiff starten wir um 10.00 Uhr mit dem Bus eine Rundfahrt. Zunächst haben wir an einem Aussichtspunkt einen phantastischen Blick über die Insel. Es sind viele kleine Inseln vorgelagert. Die Einheimischen tummeln sich am Strand, zum Beispiel am Anse Vata. Es stehen auch Hotels da, aber auf den 1. Blick nichts überzeugendes. Auch die Lemon Bay ist nicht viel breiter. Für einen Fotostopp reicht es. Die Insel selbst ist reich, weil Nickel abgebaut wird. Ansonsten ist heute fast alles zu, da ja Sonntag ist. Auch das von außen hochinteressante Gebäude Tjibaou Cultural Centre ist zu. Wieder im Zentrum zurück steigen wir an der Kathedrale aus und laufen über den Place des Cocotiers zum Schiff zurück.

Am Nachmittag, um 16.30 Uhr, laufen wir bei sensationellem Wetterspiel der Sonne mit den Wolken aus. Am hinteren Teil des Schiffes hat die Crew alles mit Palmwedeln geschmückt und wir erleben das Auslaufen mit Pina Colada, Südseeklängen (mit diesen hat uns früh eine Tanzgruppe begrüßt) und ab und an einem Regenbogen. Die Ausfahrt durch die verschiedenen Inselchen durch ist spektakulär.


Montag, 24.02.

Seetag
Wieder ein Ruhetag. Nicht viel getan.


Dienstag, 25.02.

Lautoka - Fidschi
09.30 Uhr - 18.30 Uhr
Gute Einfahrt nach Fidschi. Gleich nach der Ankunft von Bord und mit kostenlosem Shuttlebus in die City zu einem großen Shop gefahren. Dort konnten die typischen Südseehemden erstanden werden. Wir haben eine Fahrt zu den Garden of the sleeping Giants gemacht - Ein toller Orchideen Park ca. 12 km von Lautoka entfernt. Viele tolle Bäume, Orchideen und Ingwer in einer herrlichen Landschaft. Ein bisschen Land und Leute -Tour. Die Tempel waren nicht so berauschend. Ein Teil von uns war an einem Strand zum Baden. Der Markt war noch ganz nett. Abends beim Australier Grant Newsome im Theater gewesen. Waltzing Matilda und so - ganz nett.


Mittwoch, 26.02.

Seetag
Versammlung wegen der nächsten Ziele und dann vom Schafkopffieber gepackt. Abends eine sensationelle Party draußen auf Deck 4 an der Phoenix Bar/Lounge. Livemusik mit der Spirit Band und die wilden Sechziger. Hier ging echt die Post ab. In Dieters 47. Geburtstag reingefeiert und die Datumsgrenze um Mitternacht übersprungen, d. h. dasselbe noch einmal - 24 h geschenkt. Den ganzen Tag von 11.00 Uhr bis 15.00 Uhr Schafkopf gespielt. Draußen Regen. Abends nach dem Theater mit schwedischen Liedern (Abba) in der Disco abgerockt. Zum 2. Mal in Dieters Geburtstag reingefeiert.


Donnerstag, 27.02.

Seetag
Heute Sonne und heiß, deswegen Tzatziki draußen, Karten drinnen. Viel zu heiß und sonnig. Abends Schnitzel essen in der Bodega Bar und chillen. Altweiberfasching in der Disco: Der Altweiberfasching in einer anderen Dimension. Alles weibliche tanzte wie der Lump am Stecken. Die Barcrew natürlich nur die Männer oben ohne und Dennie strippte!


Freitag, 28.02.

Rarotonga
Rüber getendert. Rarotonga gehört zu den Cook Inseln. Es führt nur eine Straße um die Insel herum. Der Linienbus fährt im Uhrzeigersinn "clockwise" oder eben "anti-clockwise". Wir ergattern wenige Meter nach der Anlegestelle einen Bus und fahren clockwise zum Muri Beach. 15 min Fahrt vom Avarua Harbour. Sehr beeindruckende Küstenstraße, flach mit Blick auf das Gebirge in der Mitte. Sehr grün, viele tolle Bäume und Pflanzen. Auf dem Weg zum Strand Karambole Baum. Am Muri Beach gebadet und geschnorchelt. Tolle Palmen. Wieder zur Bushaltestelle. Weiterfahrt zum ca. 5 km entfernten Titikaveka Strand. Super schönes Wasser dort mit Zebrafischen. Gut zum Schwimmen. 14.30 Uhr mit dem Bus wieder zurück gefahren. Der Bus war allerdings ein Erlebnis - voll und mit lustigem Fahrer. Die Insel ist wirklich ein Erlebnis. Die einzigen Läden sind in der Stadt und am Tenderboot. Nach dem Essen draußen noch etwas gechillt.


Samstag, 01.03.

Seetag
Kochshow draußen an der Phoenix Lounge: Bunny Chow, afrikanisches Curry, mit dem Küchenchef Stefan Schmitz. Dann Schafkopf im Jamaica Club. Nach dem Essen Musicalshow im Theater. Dennie war großartig mit Phantom der Oper, Mozart und Cats. Aber den Geiger und Klavierspieler hätte es nicht gebraucht.


Sonntag, 02.03.

Bora Bora
07.00 - 18.30
Früh um 06.00 Uhr aufstehen, der perfekte Sonnenaufgang hinter dem Mount Otemanu bzw. hinter dem Mount Pahia auf Bora Bora. Durch 2 Motus hindurch Einfahrt nach Bora Bora. Motus nennt man die Inseln um Bora Bora herum. 08.30 Uhr raus mit dem Tenderboot. Der Himmel gigantisch, einige Wolken, aber sonst sonnig. Mit dem Taxi für 35 US-$ pro Person um die Insel von Vaitape. Sehr nette Ausblicke, gigantische Natur. Strände o.k., aber nicht berauschend. Es liegt auch Müll rum und einige Hotels sind geschlossen und gammeln vor sich hin. Man kann die verschiedenen Motus beobachten, die der Hauptinsel vorgelagert sind. Die berühmten Overwater Bungalows gibt es auch zu sehen. The Farm ist ein netter Stopp, hier kriegt man die Perlenzucht erklärt und es stehen nette bunte Holzfiguren rum. Nach der Farm kommt das Restaurant Bloody Mary's mit tollem Steg auf das Wasser hinaus. Fast alle haben einen 15 minütigen Helikopterflug gebucht. Traumhaft von oben. Alle waren hellauf begeistert über das türkisfarbene Wasser.

Ab 13.00 Uhr haben wir für 4 h 2 Boote gechartert. Rundfahrt um Bora Bora. 1. Stopp - Glasklares Wasser. Schnorcheln mit Rochen und Haien. 2. Stopp - Viele Zebrafische. 3. Stopp - Schlammsand für ein Peeling und hüfthohes Wasser. Türkisfarbenes glasklares Wasser … ein Traum. 4. Stopp auf einem Motu mit frischen Kokosnüssen und Pampelmusen.

Eine tolle Insel! Gigantische Ausblicke auf Wasser und Insel. Eine traumhafte Bootsfahrt. Mit dem Tender wieder zurück an Bord. Ein gigantisch kitschiger Sonnenuntergang. Pochierte Eier und gebratener Fisch. Was für ein Tag! Vaitape selbst ganz nett, ein paar nette Läden, aber alles überteuert. Ich war so platt, ich habe die Südseeparty verschlafen. Aber wir haben ja erst Bergfest...


Montag, 03.03.

Moorea
07.00 - 18.30 Uhr
Keiner kann sich vorstellen, was auf Bora Bora noch folgen soll.
Wieder eine fantastische Einfahrt auf Moorea und natürlich bei Sonnenaufgang. Wieder eine bizarre felsige Kulisse mit 2 - 3 herausragenden Bergen. Wir fahren wie in einen Fjord rein. Fliegende Fische geben sich die Ehre. Wir ankern in der Opunohu Bucht. Mit dem Tender geht es nach Papetoai. Wir werden mit Südseeklängen herzlich begrüßt. Es ist heiß und ein paar weiße Wolken prangen am Himmel.

Wir fahren mit offenen Safariwägen (hinten links und rechts offen), 6 - 8 Mann, zuerst sehr abenteuerlich den Magic Mountain hinauf. Ein gewagter 2-Plattenweg, wir werden ordentlich durchgerüttelt, aber der Aussichtspunkt ist gigantisch. Eine irrsinnige Sicht ins Tal auf das Schiff und den Tenderhafen. Dann werden wir wieder hinuntergerüttelt. Aber ein Muss, ca. 200 m zu Fuß, aber machbar. Weiter geht es zum Belvedere Aussichtspunkt, der ist auch schön, aber für jeden erreichbar. Wir trinken ein Bierchen. Das einheimische Bier heißt Hinano und hat im Emblem eine hübsche Südseefrau.

Weiter geht es zur Cooks Bay. Die Landschaft ist einfach toll, grün, viele Bäume, Ananasplantagen, Bananen, Grapefruits, sehr fruchtbar. Es gibt noch eine Verkostung. Hier erstehen wir Souvenirs und Shirts mit dem Bieremblem mit der hübschen Frau. Unsere Tour endet in der Perlenhandlung. Gegenüber ist das Intercontinental Hotel. Hier dürfen wir an den Strand und den Pool. Amazing!!! Großer Pool mit gigantischer Bergkulisse im Hintergrund. In der Anlage sind Delfine und eine Meeresschildkröte. Tolle Bungalows.

Transfer zurück individuell vom Perlengeschäft organisiert. Am Tenderhafen das absolute Highlight: Ein Mama-Leopard Manta Rochen mit 10 Babys. Erst in der Bucht vor uns, dann zum Greifen nah im Hafenbecken. Unglaublich!!! Zum Heulen schön!
Duschen in der Sauna. Kurzer Saunagang. Abends dann, um 21.00 Uhr, Ankunft in Papeete. Direkt in der Stadt. Kurzer Spaziergang. Vor dem Schiff einige Garküchen und Souvenirstände, sonst nichts los. An Bord Folkloreshow von einheimischen Sängern und Tänzern. Sehr nett gemacht. Auch der Tagescocktail war ausgesprochen lecker dazu.


Dienstag, 04.03.

Papeete
Ohne Tender, 09.00 Uhr Treffpunkt vor dem Schiff. Vorher kurzer Spaziergang durch die Stadt, das Rathaus ist ganz nett, tolle Markthalle, sehr groß und hell. Im Park Bougainville findet man eine grüne Oase. Mit dem Bus einmal um die Insel im Uhrzeigersinn gefahren.

Der 1. Stopp ist am Venus Point, dort ging Captain Cook an Land. Es steht ein sehenswerter Leuchtturm dort. Auch die Meuterer der Bounty sind dort verewigt. Und dazu ein gigantischer, schwarz glitzernder Strand.

Vorher durften wir schon an einem Aussichtspunkt den gigantischen Blick auf den Ozean mit dem schwarzen Lavasand genießen. Dann führt uns ein toller Weg durch den Urwald zu einem sehenswerten Wasserfall. Am Rande des Weges wachsen Karambolen, also Sternfruchtbäume, Farne und allerlei Grünzeug. Kurz danach halten wir am Arahoho Blowhole. Hier sorgen die Wellen für sogenannte Blowholes an den Felsen. Wasser wird unter die Felsen gedrückt und durch einige Löcher wieder ausgespien.

Die Rundfahrt auf dieser Seite ist sehenswert. Es wird hier an den Stränden gesurft und gepaddelt. Tolle Bäume und Pflanzen am Wegesrand. Die Natur grünt und blüht. In einem nagelneuen Supermarché kaufen wir eine Runde Bier. Eine weitere halbe Stunde Aufenthalt verbringen wir in einer Art botanischem Garten. Wir sehen Ylang Ylang, Ingwerpflanzen, Papageien, Schnabelhelikonien und Porzellanrosen, Lotusblumen und vieles mehr. Eine wahre Freude für Auge und Nase. Unser Fahrer lässt uns die Brotfrucht kosten und angelt Guaven vom Baum. Am Straßenrand werden Fische zum Kauf angeboten.

Wir durchqueren quasi den Schmetterling der größeren Insel Tahiti Nui und die kleine Tahiti Hi.

Wir legen noch einen Badeplanschstopp an einem Fluss ein, der ins Meer fließt, und baden mit Einheimischen, wie an Aphrodites Quelle. Zum Abschluss werfen wir noch einen Blick in eine Grotte, die sehr schön mit Farn bewachsen ist. Gegen 16.00 Uhr erreichen wir Papeete mit viel Verkehr. Alle wollen aus der Stadt raus, denn morgen ist hier Feiertag. Einige schlendern noch zur Markthalle. Um 18.00 Uhr verlassen wir bei einem sehenswerten Sonnenuntergang vor Moorea die Insel Tahiti und sind platt vor lauter Eindrücken.


Mittwoch, 05.03.

Fakarava
09.00 - 17.00 Uhr
1.Nacht in der Balkonkabine 6242 bei stürmischer See. Es pfeift bei Seegang und Wind. Zum Glück früh wieder ruhiger. Einfahrt zur Insel Fakarava. Fakarava ist das zweitgrößte Atoll des Tuamotu-Archipels. Die Insel ist schmal und langgezogen. Wir fahren durch einen Durchgang hindurch auf Fakarava zu und ankern dort. An der Einfahrt waren viele Seevögel unterwegs. Das Atoll hat durch die UNESCO den Status eines Biosphärenreservates erhalten.

Wir tendern rüber und werden von Musikern und Trommlern erwartet. Heute ist Nationalfeiertag. 10-minütiger heftiger Regenschauer. Ab da ist es bewölkt, aber trocken. Es gibt eine Straße nach links oder rechts, wir haben die Qual der Wahl, oder 500 m quer rüber auf die Riffseite. Wir gehen nach rechts zur Kirche und dem Friedhof. Es ist nicht viel Strand vorhanden, aber immer wieder schön und sandig mit Blick auf das Schiff. Diese Seite ist nicht so wellig, baden ist gut möglich, Wasser etwas erfrischend. Gegenüberliegende Seite Riffkante, Millionen von Korallen am Strand. Hier ist das Baden nicht möglich. Eine Kokosnuss für 1 Dollar getrunken. Nicht viel gekauft, ein paar wenige Souvenirs. Dann laufen wir noch ein paar Schritte links rum. Es gibt eine Perlenmanufaktur. Wir haben einen Schlangenhalsvogel und einen Tuamotu Vogel gesehen.

Wir tendern wieder zurück zum Schiff und genießen die Ausfahrt. Wir verlassen wieder den Ring bzw. das Tuamotu-Archipel. Es windet sehr, aber sonst alles gut.


Donnerstag, 06.03.

Seetag
Zum Glück haben wir nach vier hochinteressanten Landtagen wieder mal einen Seetag. Es ist leicht bewölkt, am Nachmittag Karttag. Früh rekordverdächtige 16 runden gewalkt. Abends Galaabend mit hervorragendem Essen und Absacker in der Phoenix Lounge Deck 4.


Freitag, 07.03.

Seetag
Heute mal wieder beim Sport gewesen: Zoom, eine Art Aerobic und Zumba. Heute wurde an der Kopernikus Bar ein riesiger Fisch gegrillt. Richtig lecker! Zu heiß, also neue Runde Schafkopf. Chillen. Genialer Sonnenuntergang zum Heck raus.


Samstag 08.03.

Pitcairn - Adamstown
Ca. 60 Einwohner. Wir fahren früh auf Pitcairn zu. Tolles Wetter, ein paar Wölkchen. Eine imposante Insel, steil, ohne Strand, nur eine Straße. Bekannt durch die Meuterei auf der Bounty. Ein Langboot mit Einheimischen legt an unserem Schiffspier an und 40 Pitcairner kommen an Bord und verkaufen am Pooldeck T-Shirts, Briefmarken, Postkarten und Holzsouvenirs. Lustiges Treiben. Wir dürfen leider nicht an Land gehen. Der Seegang ist zu stark. Aber wir umrunden dafür die Insel und kommen ins Gespräch mit dem Inselpirat. Dann verlassen wir gegen 14.00 Uhr die Insel und nehmen Kurs auf Hanga Roa.

Abends an der Phoenix Bar - Deck 4 phänomenale Ice Bar aufgebaut. Mit 70 Eisblöcken. Sah richtig toll aus, auch schön beleuchtet. Leider hat etwas der Moderator gefehlt. War trotzdem nett bei Popcorn, Currywurst und Wodka, Essen darf ja nie fehlen.


Sonntag, 09.03.

Seetag
Abends Treffpunkt in der Disco. Gleich nach dem Essen schwingen wir dort das Tanzbein und haben Spaß.


Montag, 10.03.

Seetag
Abends Kirmes: Jahrmarkt am Kopernikus Pool . 10 verschiedene Stationen, jeweils für 1 Euro (für die Crew) Dosenwerfen, Sandsackweitwurf, Golfen und ein lebender,einarmiger Bandit - 1 Dame als Hebel, 3 Jungs als Früchte mit 3 Taschen. Hebel wird gezogen, jeder der Jungs zieht eine Frucht aus der Tasche und hält sie hoch. 3 gleiche Früchte = 1 Wodka. Eine echt tolle Idee für eine Party. Einer verkauft Lose für eine Tombola mit verschiedenen Souvenirs. Darts auf Luftballons, Minigolf und Musik vom DJ. Leider müssen wir um 23.00 Uhr ins Bett, da die Uhr nochmal 1 h vorgestellt wird und morgen die Osterinsel ruft.


Dienstag, 11.03.

Osterinsel
Nach 2 Tagen Wind und Wellen geschieht das Wunder: Um 08.20 Uhr Sonnenaufgang hinter der Osterinsel, glatte See und somit ist das Tendern möglich. Toller Sonnenaufgang. Wir sehen die ersten Moais schon vom Schiff aus und ein Stück Regenbogen über dem Schiff. Unser Kapitän Jens Thom und der Kreuzfahrtdirektor Klaus Gruschka lächeln seelig von der Brücke. Um 09.30 Uhr tendern wir zur Osterinsel.

Die Sonne scheint, es sind ein paar Wölkchen am Himmel, 25 Grad, ein Traum! Am Tenderpier in Hanga Roa steht der erste Moai, es ist magisch. Mit dem Van düsen wir über die Insel. Zuerst zum Krater Rano Kau. Ein phänomenaler Blick von oben in den Krater und auf Hanga Roa. Das Süßwasser im Krater ist bedeckt mit kleinen grasbewachsenen Inseln. Nächster Stopp in Orongo, nochmals Blick in den Krater und auf die sagenumwobene Vogelinsel. Hier befindet sich das Zeremonialdorf mit ca. 53 kleinen, ovalen Steinhäusern. Hier muss man auch die Nationalparkgebühr von 60 US-Dollar entrichten.

Nahezu alle Kultstätten auf der Osterinsel sind zurecht Weltkulturerbe. Hier am 324 m hohen Vulkan Rano Kau begann der Wettkampf Tangata Manu: Von jedem Stamm durfte ein Abgesandter antreten. Er musste den steilen Felsen hinab klettern, auf die vorgelagerte Insel schwimmen, dort ein Ei der Rußseeschwalbe ergattern und heil zurück bringen. Der Gewinner durfte den Vogelmann bestimmen.

Weiter geht's über die Insel, die absolut grün erscheint, und auch die neuen Anpflanzungen Erfolge zeigen. Wir sehen tropische Früchte … Ananas, Bananen etc.. Wir fahren an der Südküste entlang gen Tongariki mit dem sogenannten Steinbruch der Moais. Bei den Moais handelt es sich um verschieden hohe Steinstatuen aus vulkanischem Tuffstein. Über 600 Moais sind auf der Insel verteilt, teils komplett restauriert, teils umgefallen, teils aufgestellt. Magisch! Keiner weiß genau warum oder weshalb sie mühselig aus Stein gehauen wurden. Am Steinbruch sieht man schon von Weitem am Hügel diverse Moais. Der Rano Raraku Berg ist steil und übersäht mit etlichen Statuen. Auge in Auge mit meinem ersten aufrechten Moai, ich habe Tränen in den Augen, und kann es nicht fassen hier hautnah mit meinem persönlichen Top 1 Reiseziel zu stehen. Bei diesen optimalen Wetterbedingungen ist es überwältigend. Meines Erachtens eines der unglaublichsten Ecken der Welt. Was veranlasste die Menschen früher so einem Kult zu frönen?!

Im Berg sieht man die noch nicht fertig gestellten Moais. Man mutmaßt dass 1 Jahr zur Fertigstellung einer Statue nötig ist. Dann mussten sie ja auch noch mühsam an ihren Bestimmungsort transportiert werden. Am Ahu Tongariki wurden 15 Statuen nebeneinander wieder aufgestellt, dahinter leuchtet der blaue Ozean. Jetzt hat es alle erwischt. Wir stellen uns wie Stauten davor, ein Gruppenbild mit Seltenheitswert.

Dann fahren wir zum Nabel der Welt. Ein überdimensionaler Kiesel, der magische Kräfte haben soll. Weiter geht's zum Anakena Strand. Eine perfekte Kulisse: Weißer Sandstrand, Palmen, der tiefblaue Ozean, ein paar Einheimische und natürlich ein paar Moais. Hier trinken wir ein kühles Blondes und erstehen ein paar Souvenirs.

Am späten Nachmittag verlassen wir schweren Herzens den Strand und schauen uns noch die einzigen dem Meer zugewandten Moais an. Am Ahu Akivi blicken 7 gleichgroße Moais Richtung Meer. Dann führt uns die Fahrt weiter gen Hanga Roa. Wir fahren am Friedhof vorbei gen Meer zum letzten Höhepunkt des Tages. Hier thront am Meer nochmals eine Schar Moais. Eine einzelne Statue ist herausragend: Der Ko te Riku. Von Weitem schon kann man die aus weißen Korallen geschnitzten Augen erkennen. Er ist 4,75 m hoch, 20 t schwer und steht auf einem 4 x 20 m Ahu. Auf dem Kopf thront ein Hut, ein sogenannter Pukao. Das Meer schäumt im Hintergrund. It's a kind of magic!!!

Gegen 17.30 Uhr sind wir zurück am Tenderpier. Ich kann endlich 3 Moais aus Originalstein erstehen, 3 T-Shirts von vorher, ein 4. Moai und Untersetzer mit Fotos der Osterinsel runden unseren Shoppingtag ab. Für einen Bummel in Hanga Roa sind wir zu platt. Ein kurzer Regenschauer prasselt hernieder, dann tendern wir zurück. Bei Sonnenuntergang gegen 20.00 Uhr verlassen wir die Osterinsel. Perfekt, was für ein Tag!

Wir chillen noch kurz draußen, bis die Insel verschwindet, dann schlafen wir tief und fest und lang.


Mittwoch, 12.03.

Seetag
Ausschlafen bis 09.45 Uhr. 10.00 Uhr Küchenführung für unsere Truppe mit Stefan Schmitz, dem Küchenchef, auch bekannt aus der Serie "Verrückt nach Meer". Wir bekommen die Küche gezeigt, Patisserie und Bäckerei, Suppenküche und dann noch die Provianträume. Bis zu 3 Monate im Voraus muss die Ware bestellt werden. Eine logistische Meisterleistung! Eine sehr spannende Führung. Vielen Dank dafür. So mancher sieht die Welt der Crew dann mal mit anderen Augen.

Am Mittag lockt das Pastabuffet draußen. Leckere Nudeln mit noch leckereren Soßen. Die Küche ist wirklich spitze! Um 15.00 Uhr entführt uns der Lektor Sven Achtermann auf eine spannende Bilderreise nach Grönland. Peer gießt für uns 6 nach 6 in der Sauna auf. Es folgt ein spannender Sonnenuntergang. Da ich zu viel Stachelbeerbaisertorte und Kekse und Wraps gegessen habe, lasse ich das Abendessen ausfallen.


Donnerstag, 13.03.

Seetag
Bord-Olympiade. Nichts tun und davon reichlich. Abends Crewshow, super lustig. Ein Crewmitglied als Mann/Frau Stimme und die philippinische Crew mit lustiger Performance. Als Krönung Bora Bora mit dem Phoenixteam mit aufblasbarem Gummiboot. Danach Karaoke in der Disco und tanzen bis 04.00 Uhr.


Freitag, 14.03.

Seetag
Brückenführung mit Klaus Gruschka. Sehr spannend: Einmal Anlegen in New York kostet 50.000 US-Dollar.

Es folgen weitere Seetage und Werners Geburtstag.

Wir legen pünktlich in Lima an. Wir haben eine Stadtrundfahrt gebucht, um noch ein paar Eindrücke zu gewinnen. Ich wollte auch unbedingt an die Strandpromenade, die im Gaudi-Stil gestaltet worden ist.

Super genialer Abschluss einer aufregenden Reise.

Südsee wir kommen wieder, danke an die Crew der ARTANIA für alles!!!